Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  4. Kirche im Verfall
  5. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  12. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  13. THESE: Warum die UNO weg muss!
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Wissenschaftlich bewiesen: Gebete helfen Herzpatienten

14. Juni 2005 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Amerikanischer Kardiologe: "Höhere Dosis" Gebet verbessert die Genesung


Hamburg (kath.net/idea)
Gebet hilft herzkranken Patienten, nach Operationen schneller zu genesen. Eine „höhere Dosis“ – d.h. zusätzliche Beter – steigert den Genesungsprozeß um bis zu 93 Prozent. Das hat der US-amerikanische Herzspezialist Prof. Mitchell W. Krucoff von der Duke Universität in Durham (Bundesstaat Nord Carolina) herausgefunden. Seit 15 Jahren beschäftigt sich der 52jährige Kardiologe wissenschaftlich mit dem Einfluß des Glaubens bei Patienten, die eine Ballon-Katheter-Therapie erhielten, um verschlossene Herzkranzgefäße wieder zu öffnen. Krucoff sprach auf dem Kongreß „Gebet“, der vom 10. bis 12. Juni in Hamburg stattfand. Zunächst habe er eine Pilotstudie mit 150 Patienten durchgeführt. Je 30 Patienten erhielten eine Standardtherapie oder zusätzlich Entspannungsübungen, Berührungstherapie einen Mix aus beidem oder Gebetsunterstützung. Die Namen der Patienten und ihr Alter wurden zwecks Fürbitte Baptistengemeinden in den USA genannt, aber auch Juden und Moslems in Jerusalem, Buddhisten in Frankreich und Nepal sowie katholischen Nonnen. Alle zusätzlichen Maßnahmen zur Standardtherapie zeigten positive Auswirkungen, doch den besten Erfolg konnte die Gebetsgruppe vorweisen: „Die Patienten erholten sich schneller, es gab weniger Komplikationen und Todesfälle.“

Gebet - ein wirkungsvolles Heilmittel

Um einen möglichen Zufall auszuschalten, legte Krucoff die nächste Studie breiter an. 750 Patienten waren daran beteiligt. Gegenüber der ersten Studie wurde eine Neuerung eingeführt, nämlich die zusätzliche Unterstützung durch eine weitere Gebetsgruppe. Der Wissenschaftler: „Die Steigerung des Genesungsprozesses durch diese Gebete liegt bei 93 Prozent.“ Der Effekt sei auch ein halbes Jahr nach der Behandlung noch deutlich meßbar gewesen. Nicht untersucht habe man, ob die Gebete der beteiligten Religionsgemeinschaften unterschiedlich wirken. Krucoff zeigte sich in Hamburg überzeugt, daß Gebete grundsätzlich „ein wirkungsvolles Heilmittel“ seien. Deshalb bete er selbst mit seinem Team vor jedem medizinischen Eingriff. Dabei greift er auf ein vorformuliertes Gebet der katholischen Ordensschwester und Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa (1910-1997) zurück, in dem Gott als „großer Heiler“ bezeichnet wird.

Foto: (c) KATH.NET



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebet

  1. Papst an Jugendliche: „Bete. Das ist die konkreteste Handlung“
  2. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  3. Papst Leo: „Wer sagt, dass ich nicht gebetet habe? ... Vielleicht bete ich sogar jetzt“
  4. „I do a little prayer time and drink my coffee”
  5. ‚Gott hat uns nicht verlassen’
  6. Mexiko: 10 Millionen Pilger zum Guadalupe-Fest erwartet
  7. Ukrainische Soldaten: ‚Wir spüren Eure Gebetsunterstützung’
  8. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  9. Gebet bleibt wichtigstes Kommunikationsmittel
  10. Augsburg: Bischof Bertram gemeinsam mit Papst Franziskus







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  3. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  9. Kirche im Verfall
  10. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  13. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  14. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  15. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz