Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  12. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

Hieronymus und Bischof Krenn

30. September 2004 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kommentar von Dr. Josef Spindelböck für Radio Maria von heute


Die Kirche feiert heute den Gedenktag des heiligen Hieronymus. Er lebte von 347-420 und erhielt seinen Ruf als Kirchenlehrer vor allem durch seine hervorragende Kenntnis der Heiligen Schrift. Das Wort Gottes war ihm Wegweisung für sein Leben, und in der Liebe zur Heiligen Schrift wollte er auch andere bestärken und sie darin einführen. Auf ihn geht die berühmte lateinische Bibelübersetzung der "Vulgata" zurück, die er anhand der Originalsprachen anfertigte und die bis heute in der Kirche hohes Ansehen genießt (sie wurde inzwischen überarbeitet und liegt als "Nova Vulgata" vor). Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen, sagte der heilige Hieronymus. So sind wir alle aufgerufen, aus dem Wort Gottes zu leben, das uns die Kirche verkündet!

Von Hieronymus wird berichtet, dass er eine offene, undiplomatische Sprache liebte und dabei auch so manche Andersdenkende vor den Kopf stieß. Er war ein schwieriger und für viele unbequemer Mensch, der um seine Charakterschwächen wußte und dagegen ankämpfte, und doch ein unbeirrter Zeuge des Glaubens. Ähnliches trifft auf den eben zurückgetretenen St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn zu, der sich vielfach öffentlich und auch medial wirksam zum Glauben der Kirche bekannt hat. Beten wir heute, dass Gott, der Herr, der Kirche von St. Pölten bald wieder einen guten Hirten schenken möge, da durch den Dienst des Papstes und der Bischöfe Christus selber die Kirche leitet.

Das Dienstamt der Apostel wird fortgesetzt durch die Weihe und Sendung der Bischöfe. Der Bischof hat in einer besonderen Weise teil am dreifachen Amt Christi als Hirte, Lehrer und Priester. Er ist aufgerufen, den Glauben zu verkünden und dafür einzutreten, ob gelegen oder ungelegen. Eben dafür darf dem auf Wunsch des Papstes zurückgetretenen Bischof Krenn auch einmal gedankt werden. Zugleich ist es wichtig, dass wir uns jederzeit zur Kirche Christi bekennen, die auf den Felsen Petri gegründet ist und fortbestehen wird auf Erden bis zur Wiederkunft des Herrn!

www.stjosef.at



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Krenn

  1. Christianus – 50 Zeilen mit Gott
  2. St. Pöltner Altbischof Kurt Krenn beigesetzt
  3. Lackner würdigt bleibende Verdienste Krenns um Sport und Kirche
  4. Worte auf dem Weg. Gedanken eines Hirten der Kirche
  5. 'Der Wahrheit verpflichtet. In Memoriam Kurt Krenn'
  6. Zum Ableben von Kurt Krenn: Capax Dei
  7. St. Pöltner Altbischof Kurt Krenn verstorben
  8. Capax Dei
  9. Bischof Krenn nicht Ehrenherausgeber des '13.'
  10. Kurt Krenn, ein 'miles Christi'






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  15. Unternehmer Guido Quelle: „Ich bin aus der evangelischen Kirchengemeinschaft ausgetreten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz