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Wird Katharina von Genua vierte Kirchenlehrerin?

27. September 2004 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Die italienische Mystikerin wäre die erste verheiratete Kirchenlehrerin der Geschichte.


Turin (www.kath.net) Sie könnte bald als vierte Frau in der Geschichte zur Kirchenlehrerin ernannt werden: Die heilige Katharina von Genua. Das meldete die Turiner Tageszeitung „La Stampa“, die über eine Theologenkonferenz berichtete, die der Heiligen gewidmet war. Bisher gibt es drei Kirchenlehrerinnen: Caterina von Siena, Teresa von Avila und Thérèse von Lisieux.

Katharina von Genua wurde 1447 als Tochter der adeligen Familie Fieschi in Genua geboren; ihr Vater war Vizekönig von Neapel. Mit 16 Jahren heiratete sie und führte eine sehr schwierige Ehe. Besuche bei ihrer Schwester, die in einem Konvent in Genua lebte, änderten ihr Leben: Sie erlebte Erleuchtungen und Offenbarungen, die sie in ihren Büchern „Dialoge von Seele und Körper“ und „Abhandlung über das Fegefeuer“ festhielt.

Schließlich bekehrte sich auch Katharinas Mann. Die Mystikerin arbeitete in einem Genueser Spital und setzte sich bei zwei Pestepidemien unermüdlich für Kranke und Sterbende ein. Sie starb am 15. September 1510. 1675 sprach sie Papst Klemens V. selig, 1737 wurde sie von Klemens XII. heilig gesprochen. Katharina von Genua wäre die erste verheiratete Kirchenlehrerin der Geschichte.



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