Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

US-Höchstrichter warnt vor Einschränkungen der Religionsfreiheit

20. November 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Einschränkungen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie und Forderungen der LGBT-Bewegung seien die beiden größten Bedrohungen für die Religionsfreiheit, sagte Samuel Alito.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Samuel Alito (70), Richter am Obersten Gerichtshof der USA, befürchtet, dass die Religionsfreiheit zu einem „Recht zweiter Klasse“ werden könnte. Bedrohungen für eine Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA sieht er vor allem in bestimmten Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie und in Forderungen der LGBT-Bewegung, berichtet die christliche Plattform CBN News.


 

Die Bekämpfung der Pandemie habe zu „bisher unvorstellbaren Einschränkungen der individuellen Freiheit“ geführt, sagte Alito in einer virtuellen Ansprache vor der „Federalist Society“. „Wir haben noch nie zuvor Einschränkungen gesehen, die so hart, umfangreich und lange anhaltend waren wie diejenigen die wir 2020 erlebt haben“, sagte er wörtlich.

 

Alito warnte davor, den Behörden derart weitreichende Befugnisse zu geben, da diese missbraucht werden könnten. Die Religionsfreiheit sei dann besonders in Gefahr, warnte er. Das habe sich bei einigen Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie bereits gezeigt.

 

Was immer man von den Einschränkungen halte, sie sollten keine wiederkehrenden Einrichtungen sein, sobald die Pandemie vorbei sei, betonte Alito.

 

Er sprach weiters das Urteil „Obergefell v. Hodges“ an, mit welchem der Oberste Gerichtshof im Jahr 2015 die Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in allen Bundesstaaten der USA legalisiert hatte. Wer die Ehe wie in der Bibel als Verbindung eines Mannes mit einer Frau verstehe, werde als borniert bezeichnet und von Behörden, Arbeitgebern und Schulen entsprechend behandelt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Uruguay, man muss sich auf den Weg machen! Leo XIV. vertraut Uruguay der Gottesmutter an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz