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Islamismus hat seine Wurzeln in der islamischen Geschichte und Theologie

18. November 2020 in Chronik, 15 Lesermeinungen
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Islamwissenschaftler Carsten Polanz von der Freien Theologischen Hochschule Gießen: Der Wunsch von Islamisten, Staat und Religion miteinander verbinden zu wollen, beziehe sich „sehr stark“ auf das Vorbild Mohammeds


Gießen (kath.net)  Der Islamwissenschaftler Carsten Polanz (Gießen) hat in einem Podcast der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen immer wieder geäußerten Ansicht widersprochen, dass Terroranschläge von Islamisten nichts mit dem Islam zu tun hätten. Solche Beschwichtigungen führten nicht weiter. Dies berichtet "idea". Man müsse wahrnehmen, dass der Islamismus seine Wurzeln in der islamischen Geschichte und Theologie habe, betont der Dozent.


Der Wunsch von Islamisten, Staat und Religion miteinander verbinden zu wollen, beziehe sich laut Polanz „sehr stark“ auf das Vorbild Mohammeds (570 oder 573–632). Mohammed sei in der zweiten Hälfte seines Lebens in Medina auch politischer und militärischer Führer gewesen und habe Kriege geführt. „All das hat Eingang in die islamischen Quellen gefunden“, so Polanz. Dies diene laut dem Dozenten von Gießen den Islamisten heute als Berechtigungsgrundlage für ihr Handeln.


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