Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Der Tod der Theologie in Deutschland
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  10. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  11. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen

Tiefe Traurigkeit und Entsetzen: Marienstatue in der Straubinger Jesuitenkirche wurde „geköpft“

6. November 2020 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kripo Straubing ermittelt - Pfarrer: „Wer das getan hat, hat mit Gott nichts zu tun. Und es ist egal, ob jemand etwas gegen die Kirche hat oder gegen Corona“.


Straubing (kath.net/pbr) Viele Menschen hat die Nachricht schockiert: In der Jesuitenkirche in Straubing wurde kürzlich am Abend eine Marienstatue mit abgeschlagenem Kopf vorgefunden. Den Kopf hatte ein Polizist auf dem Weg zur Arbeit – die Polizeiinspektion Straubing ist der unmittelbare Nachbar der Jesuitenkirche – draußen auf dem Bürgersteig gefunden. Dekoriert mit einer Mund-Nasen-Maske. Im Innern der Kirche dann der Fund der umgestürzten und beschädigten Marienstatue. Sofort begannen die polizeilichen Ermittlungen und so erklärte auch Polizeipressesprecher Johann Lankes, dass in alle Richtungen ermittelt wird. Schließlich könnte es auch sein, dass die Statue nicht vorsätzlich, sondern aus Versehen umgestoßen wurde. Dann lasse sich allerdings der Fund des Kopfes mit Maske vor der Kirche schwer erklären. „Zu der beschädigten Marienstatue in Straubing laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Straubing. Zur Zeit werden die an der Statue gesicherten Spuren ausgewertet. Wann mit einem Ergebnis der Spurenauswertung gerechnet werden kann, ist noch nicht bekannt“, sagt Polizeipressesprecher Johann Lankes.


„Mich macht das sehr sehr traurig“, sagt Pfarrer Vasile Reut von der rumänisch-orthodoxen Kirche. Er darf für seine Gemeinde „Heilige Konstantin und Helena“ seit mehreren Jahren die katholische Jesuitenkirche, die zur Pfarrei Sankt Jakob in Straubing gehört, nutzen. Die Madonna wurde von den Gläubigen aus der rumänisch-orthodoxen und der katholischen Kirche verehrt, erzählt Pfarrer Vasile Reut und meint, dass der materielle Schaden relativ gering, aber der seelische Wert unersetzbar sei. „Ich habe eine große Traurigkeit im Herzen. Ich spüre großes Entsetzen und empfinde es als Schikane“, so der Pfarrer. „Wer das getan hat, hat mit Gott nichts zu tun. Und es ist egal, ob jemand etwas gegen die Kirche hat oder gegen Corona – Fremdeigentum darf man nicht beschädigen. In der Kirche verhält man sich anders.“ Ihm ist es jetzt ein wichtiges Anliegen, dass unbedingt die Schließung der Kirche verhindert werden kann. Aber natürlich macht sich Angst breit, dass sowas noch einmal passiert und dass man dann mit der Schließung reagieren muss.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Der Tod der Theologie in Deutschland
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  13. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  14. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  15. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz