Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  7. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  8. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  9. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  10. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  11. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  12. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  13. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  14. „Sind es nicht wir Katholiken, die sich für den bedingungslosen Schutz des Lebens einsetzen?“
  15. Das Bild Gottes – eingeprägt in die Würde des Menschen

Religiosität beeinflusst Finanzberichterstattung

17. Oktober 2020 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Religiosität am Standort eines Unternehmens in Deutschland hat einen direkten Einfluss auf den Einsatz von Steuervermeidungspraktiken sowie die Bilanzpolitik der Führungskräfte


München (kath.net)  Die Religiosität am Standort eines Unternehmens in Deutschland hat einen direkten Einfluss auf den Einsatz von Steuervermeidungspraktiken sowie die Bilanzpolitik der Führungskräfte. Dies berichtet idea. Je größer der Anteil an Christen in der Region sei, desto höher sei die Qualität der Finanzberichterstattung und desto seltener kämen Tricks zur Schönung des Jahresabschlusses zum Einsatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts für Unternehmensrechnung und Controlling der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Die Wissenschaftler nutzten dafür Datensätze von rund 2.000 Geschäftsjahren börsennotierter Unternehmen in Deutschland zwischen 2011 und 2017. Als „Religiosität“ definierten sie den Anteil der Christen im Unternehmensumfeld, da das Christentum die in Deutschland dominante Glaubensrichtung ist. „Unsere Ergebnisse lassen schlussfolgern, dass die Führungskräfte sich sowohl direkt an christlichen Werten orientieren als auch an dem Verhalten der Menschen in ihrem Umfeld“, erklärte Schwaiger gegenüber idea.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Andrzej123 vor 7 Tagen 
 

@J.Rückert

Es erschließt sich mir nicht, wie lt Artikel aus den Datensätzen der Jahresabschlüsse auf "Schönung" und "Steuervermeidung" geschlossen werden kann und was überhaupt als solches gewertet wird.

Wirecard hatte eben scheinbar ordentliche Anschlüsse, der Betrug setzte viel tiefer in der Buchhaltung an.

BTW: Die Studien Autoren sollten sich beim Vatikan bewerben: Wer aus veröffentlichten Abschlüssen derart in die Tiefe blicken kann, kann sich dort im Sinne von Transparenz und besonders ethischer Praxis bestimmt nützlich machen :)


0

0
 
 J. Rückert vor 7 Tagen 
 

quod erat demonstrandum

@Andrzej
Wirecard ist doch gerade der Beweis, wie mit krimineller Energie betrogen werden kann. Bei christlichen Führungsköpfen ist das - nun offenkundig - weit seltener der Fall.

Ich entsinne mich an einen Jesuiten (vor Jahrzehnten), der viele Jahre in Japan gelebt hatte. Er war der Meinung, dass das europäische Durchschnittschristentum sich im Vergleich mit Asien durchaus sehen lassen könne.


0

0
 
 Andrzej123 17. Oktober 2020 
 

Es ist nicht christlich, auf Investitionen zugunsten des Fiskus zu verzichten

"Die Wissenschaftler nutzten dafür Datensätze von rund 2.000 Geschäftsjahren börsennotierter Unternehmen in Deutschland zwischen 2011 und 2017."
Ich kann mir nicht vorstellen, auf welche "Schönungen" und "Steuervermeidungspraktiken" man aus den Datensätzen der Jahresabschlüsse ablesen könnte.
Ginge dies, so hätte es kaum den Wirecard Skandal gegeben und Betriebsprüfungen wären überflüssig bzw würden sofort eingeleitet.
Ein Unternehmen versteuert den Gewinn.
Dies sind Einnahmen abzgl. Kosten.
Investitionen sind ebenfalls Kosten und wer zB dies ggf unter "Steuervermeidung" subsumieren würde, agitiert letztlich nur für eine Staatswirtschaft, wie sie kein vernünftiger Mensch wollen kann.
Auch Christen müssen mit dem Geld verantwortlich umgehen und auf sinnvolle Investitionen zu verzichten, nur um möglichst viel Steuern zu bezahlen, macht machte sie nicht besser, eher schlechter.


0

0
 
 Winrod 17. Oktober 2020 
 

Die Religiosität

beeinflusst nicht nur die Finanzberichterstattung, sondern ebenso jede andere Berichterstattung, d. h. konkret sie hat unmittelbaren Einfluss auf Wahrheit und Lüge.


1

0
 
 JP2B16 17. Oktober 2020 
 

Nicht nur bei Führungskräften ...

Das Ergebnis der Studie ist deckungsgleich mit meinen Erfahrungen und Beobachtungen, ist sie letztlich auch nur folgerichtig, wenn man die "christliche" Ethik betrachtet. Doch nicht nur bei Führungskräften ist diese Haltung -  dieser "Anstand" zu beobachten, sondern bei den Mitarbeitern in allen(!) hierarchischen Ebenen, in Entwicklung, Produktion und Administration. Menschen aus tief christlich geprägten Landstrichen (selbst wenn sie heuer nur noch "Taufscheinchristen" sind oder zu der jüngeren Generation gehörend gar nicht mehr getauft sind) sind entsprechend sozialisiert und "konditioniert". Gewissenhaftigkeit, Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Zielstrebigkeit und Zuverlässigkeit sind für sie selbstverständlich und nicht verhandelbare Grundsätze ihrer täglichen Werktätigkeit.


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  7. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  8. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  9. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  10. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  11. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  12. "Kirche, du sollst nicht lügen!"
  13. Die Ehe ist heilig, während homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen
  14. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  15. "Es gibt mittlerweile sehr gute Gottesdienstkonzepte" angesichts von Corona!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz