Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  9. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Angriffe auf Amy Coney Barretts Religiosität widersprechen US-Verfassung

15. Oktober 2020 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer Barretts Religiosität während der Prüfung ihrer Nominierung für den Obersten Gerichtshof ins Spiel bringe, zeige damit, dass er die Prinzipien der Verfassung nicht beachtet, kritisiert Erzbischof Thomas Wenski.


Washington D.C. (kath.net/CNA/jg)

Thomas Wenski, der Erzbischof von Miami, hat die andauernde Fixierung auf die religiösen Überzeugungen von Amy Coney Barrett (Foto) kritisiert. Die Juristin wurde von US-Präsident Donald Trump als Richterin für den Obersten Gerichtshof nominiert. Sie stellt sich diese Woche einer Anhörung im Kongress.

 

Die Verfassung der Vereinigten Staaten stelle eindeutig fest, dass die religiösen Überzeugungen bei einer Berufung in ein öffentliches Amt keine Rolle spielen dürften, betonte Wenski, der Vorsitzender des Komitees für Religionsfreiheit in der US-Bischofskonferenz ist.


 

Wer Barretts Religiosität während der Prüfung ihrer Nominierung für den Obersten Gerichtshof ins Spiel bringe, zeige damit, dass er die Prinzipien der Verfassung nicht beachtet, kritisiert der Erzbischof.

 

Die britische Zeitung The Guardian und die amerikanische Washington Post hatten berichtet, dass Barrett als Jura-Studentin im Haus eines der Mitbegründer der „People of Praise“ gewohnt habe. Die „People of Praise“ wurden 1971 gegründet. Sie sind eine charismatische ökumenische Gruppe. The Guardian bezeichnete die Gruppe als „verschlossen“ und warf ihr vor, das Leben ihrer Mitglieder streng zu kontrollieren und Frauen zu unterdrücken.

 

Senatoren der Demokratischen Partei machten Barretts katholischen Glauben ebenfalls zum Thema. „Ihr Glaube ist irrelevant“, sagte Mazie Hirono, Demokratische Senatorin aus Hawaii, fügte dann aber hinzu, es sei fraglich, ob Barrett objektive und gerechte Entscheidungen treffen könne, ohne dabei von ihren innersten Überzeugungen beeinflusst zu werden.

 

Sollte sie zur Richterin am Obersten Gerichtshof bestellt werden, dann würde Barrett der Versuchung nicht widerstehen können, Jahrzehnte der Rechtssprechung umzustoßen, um jeder amerikanischen Familie ihren persönlichen Moralkodex aufzuzwingen, fürchtet Senatorin Tammy Duckworth.

 

Mitch McConnell, der Fraktionsführer der Republikaner im Senat, kritisierte die Ansicht, dass Barretts Religiosität sie für die Position am Obersten Gerichtshof disqualifiziere. Genau diese Ansicht sei diskriminierend. Bis jetzt habe jeder Richter am Obersten Gerichtshof der USA persönliche Überzeugungen gehabt, stellte McConnell fest.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Labrador 17. Oktober 2020 
 

Eine Zusammenfassung von Ben Shapiro

www.youtube.com/watch?v=slolN8R2qSU


0
 
 Labrador 16. Oktober 2020 
 

Ted Cruz - erklärt einige Dinge

Es gibt auch noch ein
Ein Zusammenfassung von Ben Shapiro, für alle die seineFilm-Referenzen nicht stören und denen er nicht zu schnell spricht
https://www.youtube.com/watch?v=WyT-bKhKio4&t=303s
Oder
https://www.youtube.com/watch?v=7GHgSzKcUwI
speziell ab 11:00

www.youtube.com/watch?v=IFRIUwhKo7U


0
 
 Jose Sanchez del Rio 15. Oktober 2020 

Wirr

Wie wirr ist das Denken dieser "Demokraten" ...völlig unverständlich und die meinen noch, dass hat was mit Versand zu tun. Sie haben sich in die Todesspirale der Tötung von ungeborenen Menschen begeben und finden da nicht mehr raus ... und wollen andere mit reinziehen.

Gott schütze alle Ungeborenen, Gott segne Amy Coney Barretts!


2
 
 Labrador 15. Oktober 2020 
 

Lieb. Zsupan - das waren noch nicht die blödesten Fragen von Hirono

da ist der Link zum c-span Video drinnen

dailycaller.com/2020/10/13/hirono-amy-coney-barrett-sexual-assault/


3
 
 Chris2 15. Oktober 2020 
 

Zählt denn dis US-Verfassung noch etwas?

In Deutschland wird sie seit Jahren gebrochen - und kaum jemanden scheint es zu interessieren...


6
 
 j@cobus 15. Oktober 2020 
 

Causa Buttiglone

Dieses Hearing erinnert mich an die Causa Buttiglone vor dem Europaparlament 2004 bei einem Hearing zur Frage über die Homosexualität. Der Freund von Papst Johannes Pau II konnte nicht EU-Kommissar werden....


6
 
 Smaragdos 15. Oktober 2020 
 

Wie dumm sind diese Angriffe denn? Das klingt so, als wäre nur gegen Abtreibung sein eine eigene Überzeugung, während für Abtreibung sein keine eigene Überzeugung wäre. Wie abstrus sind diese Demokraten?


4
 
 Rolando 15. Oktober 2020 
 

Dann bleibt noch die Frage,

ob Jene, die sich für das Recht auf die Tötung der Ungeborenen berufen überhaupt in der Lage sind, gerechte Entscheidungen zu beurteilen und zu fällen. Sie sind nicht in der Lage, ihr eigenes Gesagtes zu verstehen.


8
 
 Woodstock 15. Oktober 2020 
 

objektive Entscheidungen

...können Menschen überhaupt nicht treffen. Werden denn die "demokratischen" Richter nicht von ihren Überzeugungen beeinflusst?
Deshalb bin ich dafür, dass künftig Maschinen, Künstliche Intelligenz also, über uns Menschen zu richten haben. Jawoll!


4
 
 Zsupan 15. Oktober 2020 
 

Hirono

"...fügte dann aber hinzu, es sei fraglich, ob Barrett objektive und gerechte Entscheidungen treffen könne, ohne dabei von ihren innersten Überzeugungen beeinflusst zu werden."

So ein Schwachsinn. Jeder von uns trifft Entscheidungen, die von unseren inneren Überzeugungen getragen sind. Und daran ist nichts verkehrt! Das gilt auch für die Auslegung von Gesetzen und für die Rechtssprechung innerhalb des Rahmens, den Gesetze und Verfassung vorgeben.


6
 
 pebaphoto 15. Oktober 2020 
 

Persönlicher Moralkodex

Die "Befürchtung" von Senatorin Tammy Duckworth ist zurecht begründet. Aber gleichzeitig unterstellt sie nicht katholischen Richterinnen und Richtern, ohne persönlichen Moralkodex zu urteilen. Das widerspricht der Lebensrealität und zeigt ihre Doppelzüngigkeit.


3
 
 girsberg74 15. Oktober 2020 
 

Wenn es nur geschmacklos wäre,

doch es ist die alte Geschichte:

Wer ständig von einer Sache spricht, - spricht! -, der hat gewöhnlich ein Problem mit dieser Sache, sei es Gerechtigkeit, sei es Freiheit, sei es Liebe.

Das sicherste Zeichen, solchen Menschen zu misstrauen.

By the way: Ohne dass ich zu Beginn meines Posts irgendwie daran gedacht hätte, fällt mir doch der "Synodale Weg" ein.


5
 
 Adamo 15. Oktober 2020 
 

Die äusserst häßlichen Angriffe der Demokraten

gegen Frau Barret, die im Fernsehen gezeigt wurden, wiedern mich an.

Dieser Bericht in der vergangenen Tagesschau haben uns allen gezeigt, dass die Demokraten überhaupt nicht demoratisch sind!

Dies bestätigt uns auch der Erzbischof von Miami Thomas Wenski.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  2. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  3. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  4. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  5. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  8. US-Regierung beendet öffentliche Finanzierung für ‚Geschlechtsumwandlung‘ bei Kindern
  9. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  4. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  5. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  6. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  7. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  8. Der Realismus der Barmherzigkeit
  9. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  10. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  11. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  12. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  13. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Nicaragua: Regime veröffentlicht Propaganda-Video von festgenommenem Bischof Mata

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz