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Möchte der Virologe Drosten eine Einschränkung der Grundrechte für immer?

9. Oktober 2020 in Chronik, 47 Lesermeinungen
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Was ist, wenn die Covid19-Impfung nicht kommt? Christian Drosten in der "Zeit": Kommt keine Impfung, müssen laut Drosten elementarste Rechte auf Dauer ausgesetzt werden


München (kath.net)

Was ist, wenn die Covid19-Impfung nicht kommt? Eine Antwort auf diese Frage wird derzeit vor allem in Europa von von den meisten Politikern nicht gegeben. Laut einem Bericht der "Welt" hat jetzt Christian Drosten, der einflussreichste Berater des Kanzleramts in der Corona-Krise, gegeben. "Auch wenn wir sehen würden, dass aus einem völlig unerfindlichen Grund die Entwicklung eines Impfstoffs nicht gelingt, würde man auf Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen setzen. Das Virus würde andernfalls wieder harte Gegenmaßnahmen erzwingen, einfach weil es nicht tragbar ist, in einer Gesellschaft mit unserem Altersprofil diese Krankheit durchlaufen zu lassen. Die vergangenen und derzeitigen Maßnahmen stehen daher nicht infrage.", wird Drosten in der "Zeit" zitiert. De facto heißt dies: Kommt keine Impfung, müssen laut Drosten elementarste Rechte auf Dauer ausgesetzt werden. Für den umstrittenen Virologen ist laut "Welt" ein Umgang mit dem Virus, wie Schweden es anstrebt, "nicht tragbar“, ein dauerhaftes Leben in einer kontaktbeschränkten, verängstigten, unfreien Gesellschaft hingegen schon, mit allen fatalen Folgen für Kinder und Familien, Selbständige und Künstler, Jugendliche und Einsame.


 


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