Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  13. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  14. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  15. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“

'Anti-marktwirtschaftliche Ideologie' und 'Fehleinschätzungen über Globalisierung'

7. Oktober 2020 in Chronik, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutscher ifo-Chef Fuest kritisiert 'Fratelli tutti': Die Behauptung des Papstes, dass die Globalisierung den Schwachen nicht genützt habe, sei für ihn eine "glatte Unwahrheit".


München  (kath.net) "Das Wettern gegen Märkte und angeblichen Neoliberalismus ist die größte Schwäche des Papiers." Mit klaren Worten hat Clemens Fuest, der Präsident des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, die Enyzklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus kritisiert. Fuest betont, dass heute so gut wie niemand glaube, dass der Markt alle Probleme lösen könne, hier wettere der Papst gegen ein System, das es so gar nicht gebe. In keinem Land der Welt gebe es eine ungeregelte Marktwirtschaft ohne staatliche Einflüsse. Für Fuest stehe aber fest, dass es kein Land gäbe, in dem Wohlstand, Naturschutz und Humanität ohne Marktwirtschaft gedeihen können. Die Behauptung von Franziskus, dass die Globalisierung den Schwachen nicht genützt habe, sei für ihn eine "glatte Unwahrheit". Hier werde laut dem Ifo-Präsidenten  Vorurteile vorgetragen und die tatsächliche Entwicklung ignoriert. Die Enzyklika strotze vor "anti-marktwirtschaftlicher Ideologie" und "Fehleinschätzungen über Globalisierung". Auch die Einschätzung von Franziskus über die "Rolle von Privateigentum" wird vom ifo-Chef kritisiert. Die Marktwirtschaft habe laut Fuest in den letzten Jahrzehnten hunderte Millionen von Menschen aus Armut und Elend befreit.


Die Aussagen von Franziskus seien auch deshalb gefährlich, weil sie Menschen dazu verleiten können, Diktatoren mit sozialistischen Heilsversprechen zu unterstützen wie beispielsweise Hugo Chavez in Venezuala. Dieser habe laut Fuest aus dem Land ein Armenhaus gemacht, sein Nachfolger Maduro setze dieses Werk fort. Der info-Präsident sieht es fast schon als einen Skandal, dass Franziskus diesen Chavez-Maduro-Sozialismus nicht anprangere, aber gegen die Marktwirtschaft zu Felde ziehe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  5. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  6. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  7. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  8. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  9. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  10. Besser keine Laienpredigt
  11. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  12. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  13. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  14. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  15. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz