Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Nicht mehr ernst zu nehmen
  3. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  4. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

'Anti-marktwirtschaftliche Ideologie' und 'Fehleinschätzungen über Globalisierung'

7. Oktober 2020 in Chronik, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutscher ifo-Chef Fuest kritisiert 'Fratelli tutti': Die Behauptung des Papstes, dass die Globalisierung den Schwachen nicht genützt habe, sei für ihn eine "glatte Unwahrheit".


München  (kath.net) "Das Wettern gegen Märkte und angeblichen Neoliberalismus ist die größte Schwäche des Papiers." Mit klaren Worten hat Clemens Fuest, der Präsident des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, die Enyzklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus kritisiert. Fuest betont, dass heute so gut wie niemand glaube, dass der Markt alle Probleme lösen könne, hier wettere der Papst gegen ein System, das es so gar nicht gebe. In keinem Land der Welt gebe es eine ungeregelte Marktwirtschaft ohne staatliche Einflüsse. Für Fuest stehe aber fest, dass es kein Land gäbe, in dem Wohlstand, Naturschutz und Humanität ohne Marktwirtschaft gedeihen können. Die Behauptung von Franziskus, dass die Globalisierung den Schwachen nicht genützt habe, sei für ihn eine "glatte Unwahrheit". Hier werde laut dem Ifo-Präsidenten  Vorurteile vorgetragen und die tatsächliche Entwicklung ignoriert. Die Enzyklika strotze vor "anti-marktwirtschaftlicher Ideologie" und "Fehleinschätzungen über Globalisierung". Auch die Einschätzung von Franziskus über die "Rolle von Privateigentum" wird vom ifo-Chef kritisiert. Die Marktwirtschaft habe laut Fuest in den letzten Jahrzehnten hunderte Millionen von Menschen aus Armut und Elend befreit.


Die Aussagen von Franziskus seien auch deshalb gefährlich, weil sie Menschen dazu verleiten können, Diktatoren mit sozialistischen Heilsversprechen zu unterstützen wie beispielsweise Hugo Chavez in Venezuala. Dieser habe laut Fuest aus dem Land ein Armenhaus gemacht, sein Nachfolger Maduro setze dieses Werk fort. Der info-Präsident sieht es fast schon als einen Skandal, dass Franziskus diesen Chavez-Maduro-Sozialismus nicht anprangere, aber gegen die Marktwirtschaft zu Felde ziehe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  4. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  5. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  6. Bischof Erik Varden: Zum Gedenken an König Harald V. (1937–2026)
  7. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"
  8. Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht
  9. „Hinter mir her!“ – Der Weg führt ins Leben
  10. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  11. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  12. Norwegische kath. Bischöfe bitten Papst Leo XIV. um ein Jubiläumsjahr für Norwegen (2030–2031)
  13. Synodalität aus der Tradition - Teil 2
  14. … und das Leben der kommenden Welt
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz