Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

'Anti-marktwirtschaftliche Ideologie' und 'Fehleinschätzungen über Globalisierung'

7. Oktober 2020 in Chronik, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutscher ifo-Chef Fuest kritisiert 'Fratelli tutti': Die Behauptung des Papstes, dass die Globalisierung den Schwachen nicht genützt habe, sei für ihn eine "glatte Unwahrheit".


München  (kath.net) "Das Wettern gegen Märkte und angeblichen Neoliberalismus ist die größte Schwäche des Papiers." Mit klaren Worten hat Clemens Fuest, der Präsident des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, die Enyzklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus kritisiert. Fuest betont, dass heute so gut wie niemand glaube, dass der Markt alle Probleme lösen könne, hier wettere der Papst gegen ein System, das es so gar nicht gebe. In keinem Land der Welt gebe es eine ungeregelte Marktwirtschaft ohne staatliche Einflüsse. Für Fuest stehe aber fest, dass es kein Land gäbe, in dem Wohlstand, Naturschutz und Humanität ohne Marktwirtschaft gedeihen können. Die Behauptung von Franziskus, dass die Globalisierung den Schwachen nicht genützt habe, sei für ihn eine "glatte Unwahrheit". Hier werde laut dem Ifo-Präsidenten  Vorurteile vorgetragen und die tatsächliche Entwicklung ignoriert. Die Enzyklika strotze vor "anti-marktwirtschaftlicher Ideologie" und "Fehleinschätzungen über Globalisierung". Auch die Einschätzung von Franziskus über die "Rolle von Privateigentum" wird vom ifo-Chef kritisiert. Die Marktwirtschaft habe laut Fuest in den letzten Jahrzehnten hunderte Millionen von Menschen aus Armut und Elend befreit.


Die Aussagen von Franziskus seien auch deshalb gefährlich, weil sie Menschen dazu verleiten können, Diktatoren mit sozialistischen Heilsversprechen zu unterstützen wie beispielsweise Hugo Chavez in Venezuala. Dieser habe laut Fuest aus dem Land ein Armenhaus gemacht, sein Nachfolger Maduro setze dieses Werk fort. Der info-Präsident sieht es fast schon als einen Skandal, dass Franziskus diesen Chavez-Maduro-Sozialismus nicht anprangere, aber gegen die Marktwirtschaft zu Felde ziehe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz