Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Kardinal Dolan: Amy Coney Barrett ist beste Kandidatin für Obersten Gerichtshof

7. Oktober 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie sei eine ‚integre, starke und unabhängige Frau’. Alle die sie kennen, seien von ihrem Charakter beeindruckt, sagte der Erzbischof von New York.


New York City (kath.net/jg)

Amy Coney Barrett (Foto) sei „die beste Kandidatin“ für den derzeit vakanten Sitz beim Obersten Gerichtshof der USA. Das sagte Timothy Kardinal Dolan, der Erzbischof von New York während seiner wöchentlichen Radiosendung „Conversations with Cardinal Dolan“.

 

Dolan lobte Barrett als eine Person, die ihren katholischen Glauben ernst nimmt. Das sei aber nicht der Grund für ihre Nominierung gewesen, fuhr der Kardinal fort. „Ich denke, sie ist nominiert worden, weil sie in jeder Hinsicht die beste Kandidatin ist. Ich hoffe es. Und wie ich höre, ist sie es. Hoffen wir das Beste“, sagte er wörtlich.


 

Er sei Barrett zwar nie persönlich begegnet, doch hätten Personen, die sie kennen, sehr positiv von ihr gesprochen. Selbst diejenigen, die nicht ihre juristische Linie vertreten, würden sie als integre, starke und unabhängige Frau schätzen. Alle seien von ihrem Charakter beeindruckt. Nach seiner Ansicht sei das am Wichtigsten, betonte Dolan.

 

Der Kardinal verglich Barrett mit der verstorbenen Höchstrichterin Ruth Bader Ginsburg. Er habe an Ginsburg deren tiefen jüdischen Glauben geschätzt, sagte Dolan. Sie habe sich nie gescheut, dass die Werte des jüdischen Glaubens ihr Leben geprägt hätten. Niemand hätte das bei ihr kritisiert, merkte er an.

 

Ginsburg habe gesagt, sie hätte gegen drei Vorurteile zu kämpfen gehabt: Frau, Mutter und Jüdin. Bei Amy Coney Barrett sei es ähnlich, sie sei mit Vorurteilen konfrontiert, weil sie Frau, Mutter und Katholikin sei, bemerkte Dolan.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 padre14.9. 7. Oktober 2020 

Amy Coney Barrett, Hoffen wir das Beste

Ich freue mich wenn Frau Barrett die Richterstelle bekommt. Es ist sehr schön was Kardinal Dolan über die Richterin sagt.


2
 
 maryellen 7. Oktober 2020 
 

Gut gesprochen, Kardinal Dolan! Der Vergleich mit RBG ist sehr trefflich.
Obwohl Ruth B.G. meiner Meinung nach weniger zu kämpfen hatte als die katholische Amy C.B. wird kämpfen müssen. RBG genoss schliesslich das Wohlwollen der linken Demokraten.
Noch eine Anekdote zu Kardinal Dolan, der ja bestimmt nicht als sehr konservativ bekannt ist:
Als dieser sich als Unterstuetzer von Präsident Trump zu erkennen gab (zumindest an einigen Themen) brach ein Sturm der Entrüstung los, sogar die Bischöfe in Kanada haben sich in ideologischer Verblendung aufs schärfste gegen Kardinal Dolan ausgesprochen.
Das zeigt in welchen Zeiten wir leben.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  3. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  8. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  9. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  10. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz