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Großimam lobt neue Papst-Enzyklika

6. Oktober 2020 in Chronik, 16 Lesermeinungen
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Al-Azhar-Imam Al-Tayyeb meint: Franziskus gibt Menschheit ihr Gewissen zurück


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mit "Fratelli tutti" gibt Papst Franziskus der Menschheit ihr Gewissen zurück. Mit diesen Worten hat der sunnitische Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität nach Angaben des Portals "Vatican News" (Montag) die neue Sozialenzyklika von Franziskus gewürdigt. In einem Tweet erinnerte Ahmad al-Tayyeb an das vatikanisch-muslimische Dialogpapier von Abu Dhabi, das der Papst und er selbst im Februar 2019 unterzeichnet hatten. Darin verpflichten sich die Religionsvertreter zum gemeinsamen Einsatz für Dialog, Frieden, Solidarität mit den Schwächsten sowie die Bewahrung der Schöpfung. Der Papst hatte sich für seine Enzyklika "Fratelli tutti" von dieser gemeinsamen Erklärung inspirieren lassen, er nennt Al-Tayyeb in seinem Lehrschreiben mehrfach.


"Die Botschaft meines Bruders Papst Franziskus 'Fratelli tutti' ist eine Erweiterung des Dokuments über die menschliche Brüderlichkeit", schrieb der Großimam unter Verweis auf das Abu-Dhabi-Dokument nach der Veröffentlichung der Enzyklika. "Sie offenbart eine globale Realität, deren Positionen und Entscheidungen instabil sind. Es sind die verletzlichen und an den Rand gedrängten Menschen, die den Preis dafür zahlen.

Papst Franziskus wende sich mit seinem Schreiben über Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft ausdrücklich an alle "Menschen guten Willen und lebendigen Gewissens", so Al-Tayyeb. Er gebe der Menschheit damit ihr Gewissen zurück.

An der offiziellen Präsentation der Enzyklika am Sonntag im Vatikan hatte auch der Generalsekretär des Hohen Komitees für die menschliche Geschwisterlichkeit teilgenommen, das mit der Umsetzung des Dialog-Papiers von Abu Dhabi befasst ist. Es handelt sich um den Richter Mohamed Mahmoud Mahmoud Abdel Salam. Der Scharia-Gelehrte erklärte sich laut "Vatican News" als "voll und ganz einverstanden mit dem Papst. Ich teile jedes Wort, das er in der Enzyklika zum Thema Geschwisterlichkeit schreibt."

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 agrafe 7. Oktober 2020 

Al-Azhar-Imam Al-Tayyeb?

Einerseits höchste Pingeligkeit (zu Recht) wenn es z.B. um die Frage der gemeinsamen Eucharistie mit den Protestanten geht. Andererseits dieser "Pakt mit dem Teufel". und völliger Dilettantismus wenn es um China geht. Da ist es doch gut zu wissen, das der Herr der Kirche, Jesus, alles unter Kontrolle hat.


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 Oelberg 7. Oktober 2020 
 

@laudeturJC

Und Sie WISSEN , dass der Helige Geist sich am Kathechismus orientiert, sich daran hält, was man darein geschrieben hat?


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 Walahfrid Strabo 7. Oktober 2020 

@Marianus

Die List, die Sie ansprechen, wird "Taqīya" genannt. Und interessanterweise konnte dieser Begriff bereits vor ein paar Jahren bei google plötzlich nicht mehr gesucht werden! Da kam dann ne Fehlermeldung (ungültige Anfrage oder so ähnlich; müßte mal meine alten Backups durchsuchen, ob ich noch einen Screenshot irgendwo habe). Bei anderen Suchmaschinen wie yahoo oder duckduckgo funktionierte es hingegen weiterhin.

In der gleichen Zeit war auch der Wikipedia-Eintrag verschwunden. Mittlerweile funktioniert das alles wieder, und bei Wikipedia stehts auch wieder. Allerdings in ganz anderer und vielfach entschärfter Form. (Stichwort: Islamfeindlichkeit)


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 Zeitzeuge 6. Oktober 2020 
 

Noch ein Lob im Link,

ich wünsche eine gesegnete, gute Nacht!

www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/die-spanischen-freimaurer-loben-fratelli-tutti;art4874,212574


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 Diadochus 6. Oktober 2020 
 

@Marianus

Sie verurteilen die Anbiederung an den Islam lediglich als "diplomatischen Holzweg". Da steckt noch mehr dahinter. Das ist eine Bankrotterklärung der katholischen Theologie. Die Theologie ist bis zur Wurzel erkrankt.


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 claude 6. Oktober 2020 
 

Auweia!

Sich dem Islam anzubiedern bedeutet nichts Gutes.


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 Marianus 6. Oktober 2020 

Dank an Chris2,

für den Hinweis auf Hamed Abdel Samad, der nicht ohne Grund vor dem falschen Dialog mit dem Islam warnt. Muslimische Autoritäten wie der Großimam Al-Azhar-Imam Al-Tayyeb benutzen derartige Treffen auf höchster Ebene als Teil ihrer verlogenen Öffentlichkeits-Staegie, um sich und ihre Religion als Sendboten des Friedens zu verkaufen.
Mit seiner Kritik steht Hamed Abdel Samad in einer langen Reihe von Gleichgesinnten säkularen und liberalen Muslimen, die wg. ihrer Kritik am korantreuen Islam starker Verfolgung durch radikale Glaubensbrüder ausgesetzt sind und nicht selten nur unter Polizeischutz das Haus verlassen können. Dazu gehören u. a.
Bassam Tibi, Imad Karim, Ismail Tipi, Nekla Kelek, Seyran Ates, Necla Kelek, Ahmad Mansour und Ali Ahmad Said Esber. Sowie Ex-Muslime wie Walid Shoebat, Mina Ahadi, Sabatina James.
Zum Einstieg in das Studium des Islam eignet sich hervorragend neben anderen:
http://derprophet.info/inhalt/


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 Chris2 6. Oktober 2020 
 

Hamed Abdel Samad,

der unter Polizeischutz leben müssende deutsche Islamkritiker, hat sich vor wenigen Jahren klar zum Großimam Al-Tayyeb und dessen Strategie geäußert:

www.google.com/amp/s/www.cicero.de/aussenpolitik/die-dialogindustrie-respekt-als-eine-einbahnstrasse/60668%3famp


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 laudeturJC 6. Oktober 2020 

@Oelberg

Konsultieren Sie einen guten katholischen Katechismus, um zu verstehen, warum das Christentum unvereinbar ist mit Islam, Freimaurerei oder Kommunismus...was tut dieser Papst uns noch alles an? Wird am Ende seines Pontifikats noch irgend etwas Bestand haben? Langsam wirds mir angst....


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 J. Rückert 6. Oktober 2020 
 

Glut im Islam

Der Koran sagt widersprüchliches. Aber die Texte über das Leben und den gesammelten Gedanken des Propheten der Muslime enthalten Worte und Taten, die den Lehren von Jesus maximal entgegen stehen.
Trotz detaillierter Beschreibungen Mohammeds, ist aus historischen Quellen nichts Verlässliches zu erfahren. Muhammad, d.h. „der hoch zu Preisende“, ist auf Münzen bereits vor dessen Geburt zu sehen mit christlichen Symbolen. Die älteste Moschee in Jerusalem trägt eine Inschrift, die auf aramäisch gelesen Jesus als den großen Propheten (nicht Gottes Sohn) ausweist.
Es ist gut Verbindliches zu suchen. Wer aber die Glut unter der Decke des Islam verkennt, der kann sich ggf. kremieren.


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 Oelberg 6. Oktober 2020 
 

@Marianus

Und was veranlasst Sie zu der Annahme, dass der Heilige Geist den Papst bei seinen Ausführungen nicht geleitet hat?
Woher WISSEN Sie, dass Ihre Annahme die richtige ist?


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 Lämmchen 6. Oktober 2020 
 

warum

wundert mich das jetzt nicht....?


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 Marianus 6. Oktober 2020 

Ergo:

der Vatikan ist, wie schon im Falle Chinas, nach meiner Überzeugung auf dem diplomatischen Holzweg, hier mit seinen Versuchen, den Islam in eine "Religion des Friedens" zu verwandeln.
Bei aller gebotenen Treue zu Rom und dem Heiligen Vater: Beten wir zum Vater im Himmel, dass er Papst Franziskus erleuchte, damit der seinen Irrtum erkenne und das Volk Gottes über die Wahrheit des Islam als einer durch & durch auf Welteroberung angelegten Ideologie aufkläre und entsprechend orientiere.


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 Nino 6. Oktober 2020 
 

@pjka

Stimmt, Lob von Muslimen ist mit Vorsicht zu genießen. Ich bezeichne die Massen aus dem Osten allerdings als "illegale" Migranten. Keiner von ihnen hat nämlich einen Ausweis o.ä. mit sich.


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 Marianus 6. Oktober 2020 

Al-Azhar-Imam Al-Tayyeb?

Ist das nicht der Mensch, der als weltweit höchste Autorität des sunnitischen Islam zuletzt im Juni 2016 öffentlich gefordert hat, alle, die den Islam verlassen, sollten getötet werden?
https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/aegypten-oberster-imam-fordert-todesstrafe-fuer-konvertiten-6449
Womit er den Druck insbesondere auf konvertierte Muslime und ihre Familien erhöht hatte! Sollte der in den letzten Jahren seine Grundüber- zeugungen geändert haben? Steht gar seine eigene Bekehrung bevor.... ?
Pardon, wer sich auch nur einen Rest gesunden Menschenverstandes erhalten hat, kann den aktuellen Erklärungen dieser muslimischen Autorität keinen Glauben schenken. Und wenn man dazu noch ein wenig diese Ideologie im religiösen Gewand studiert hat, weiß man, dass es lt. Koran zu den Pflichten der Muslime gehört, ihre "Religion" immer in gutem Licht erscheinen zu lassen. Wozu jedes Mittel der List, Täuschung, sprich: der Lüge erlaubt ist.
Wer war doch noch der Meister der Lüge?


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 pjka 6. Oktober 2020 

Unverständlich

Niemand bestreitet, daß wir Migranten helfen müssen. Aber es wird nur Migration als Hilfe akzeptiert. Dabei ist es 10mal so teuer einen Migranten in Deutschland zu unterhalten als in seiner Heimat. Im Umkehrschluß bedeutet das, das wir 10mal mehr MEnschen helfen könnten. Daß der Papst sich dazu hinreißen läßt, die Migration als Pflicht darzustellen finde ich unglücklich. Zumal die Migration zu einer schleichenden Islamisierung Europas wird. Daher vermutlich auch das Lob des Imams ...


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