Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Ehemaliger Geschäftspartner verteidigt Kardinal Becciu

5. Oktober 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienischer Finanzmanager gibt an, dass das vatikanische Staatssekretariat von umstrittenem Immobilien-Investment in London profitiert habe


Rom  (kath.net/KAP) Ein ehemaliger Geschäftspartner hat den entlassenen Kurienkardinal Giovanni Angelo Becciu mit Blick auf ein umstrittenes Immobilieninvestment in Schutz genommen. Dieser habe für das Projekt in London eine Vollmacht von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin vorgelegt, sagte der italienische Finanzmanager Enrico Crasso (72) der Zeitung "Corriere della Sera" (Sonntag). Der ehemalige Credit-Suisse-Mann war jahrelang im Auftrag des Vatikan tätig. Crasso gab an, das vatikanische Staatssekretariat habe von der Anlage profitiert. "Von den 300 Millionen ist der Durchschnitt für die Jahre 2014 bis 2019 eine Rendite von 3 bis 4 Prozent pro Jahr", sagte er.


Nach seinen Worten flossen auch Spenden katholischer Gläubiger aus dem sogenannten Peterspfennig über verschiedene Banken in Hedgefonds. "Jeder wusste das." Nun behaupte der Generalrechnungsprüfer des Vatikan, dass diese Gelder an wohltätige Zwecke gebunden gewesen seien. "Aber das wurde den Banken nie gesagt", sagte Crasso. Becciu, von 2011 bis 2018 Substitut des vatikanischen Staatssekretariats und damit in einer personalpolitisch und wirtschaftlich einflussreichen Position, war vor einer Woche von seinem Amt als Heiligsprechungspräfekt zurückgetreten. Zugleich verzichtete er auf seine Rechte als Kardinal. Als mögliche Hintergründe ist von Beccius Rolle bei spekulativen Finanzgeschäften oder dem Vorwurf der Begünstigung von Familienangehörigen die Rede.

Der Kardinal bestreitet ein Fehlverhalten. Becciu ist unter anderem für die riskante Immobilieninvestition in Großbritannien mitverantwortlich. Dabei vertraute der Vatikan Recherchen zufolge weitgehend auf einzelne Geschäftsfreunde wie Enrico Crasso. Mit einem Betrag in dreistelliger Millionenhöhe wollte das vatikanische Staatssekretariat dringend benötigte Renditen erwirtschaften.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz