Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  7. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  8. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  9. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  10. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  11. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  12. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  13. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  14. „Sind es nicht wir Katholiken, die sich für den bedingungslosen Schutz des Lebens einsetzen?“
  15. Das Bild Gottes – eingeprägt in die Würde des Menschen

Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug

21. September 2020 in Kommentar, 28 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Selbstverständlich stehen alle diese Entwicklungen im Zusammenhang mit dem „synodalen Weg“ von DBK/„ZdK“, der in Rom kritisch gesehen wird - Bätzing sollte sich dessen besinnen, was seines Amtes ist. - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Bonn (kath.net)

Die Glaubenskongregation wurde hier einmal deutlich. Die gegenseitige Einladung von Katholiken und Protestanten zu Abendmahl und Kommunion ist nicht möglich. Das Papier des Ökumenischen Arbeitskreises wurde von der Kongregation in einem Schreiben an den Vorsitzenden der DBK, Bischof Georg Bätzing, sehr klar kritisiert. Bischof Bätzing ist Mitglied des Arbeitskreises und hat das Papier nicht nur unterschrieben sondern auch die jetzt im Papier kritisierten Positionen vertreten.

 

Im Grunde reicht ein gewöhnliches Katechismuswissen aus, um die Unmöglichkeit einer gegenseitigen Einladung zu erkennen. Sowohl das Amtsverständnis als auch das Kirchenverständnis und letztlich auch das Sakramentenverständnis klaffen weit auseinander. Zum wissenschaftlichen Diskurs aber auch zum Voranbringen der Ökumene gehört es sicherlich auch, gelegentlich mutige Überlegungen anzustellen. Mit dem Amt eines Bischofs verträgt sich das allerdings nicht. Unsere Bischöfe werden – gerade in Auseinandersetzungen mit Rom – nicht müde zu betonen, dass sie selber auch Lehramt der Kirche sind. Das ist richtig. Doch noch richtiger wäre es, sie nähme es auch wahr und würden sich nicht an die Spitze einer neuartigen Reformation stellen.


 

Bischof Bätzing sollte sich dessen besinnen, was seines Amtes ist. Das gilt auch in anderen Fragen. Da wäre auch die Frage des Amtes. Wieder und wieder hat der Bischof von Limburg die Diskussion um das sakramentale Amt für Frauen angefacht. Seine Stimme wird in der weltlichen Öffentlichkeit wegen seiner Funktion als Sprecher der Konferenz natürlich anders wahrgenommen. Mithin wäre die Verantwortung, Ordinatio sacerdotalis offensiv zu vertreten weitaus höher. Die Glaubenskongregation hat mehrfach betont, dass Ordinatio sacerdotalis de fide ist. Somit ist zu erwarten, dass auch in diesem Punkt demnächst eine klare Ansage aus Rom kommen wird.

 

Selbstverständlich stehen alle diese Entwicklungen mehr oder weniger eng im Zusammenhang mit dem „synodalen Weg“ von DBK und „ZdK“, der in Rom äußerst kritisch gesehen wird. Das Drama ist nicht nur, dass hier Bischöfe und Laien, die gratismutig auf der Welle des Zeitgeist surfen zurück gepfiffen werden, es geht auch um eine Demontage der Kirche, die hier betrieben wird.

 

Es stellt sich die Frage, wer denn die Kirche, den Glauben und die Hirten noch ernst nehmen soll, wenn sie sich gegenseitig darin überbieten Glaubensinhalte zu dekonstruieren. Evangelisierung geht anders. Die Strategie erscheint durchsichtig und ist üble deutschkatholische Nachkonzilstradition. Man gibt vor, „voran“ preschen zu wollen und wartet auf das Echo aus Rom. Dann kann man sich leicht als hehrer Reformer preisen lassen und gemeinsam mit allen auf Rom schimpfen, dass mal wieder etwas verhindert hat. Eine wirkliche Einheit mit der Weltkirche sieht anders aus.

 

Letztendlich demontieren sich die Bischöfe selber, die einer Reform um der Reform willen das Wort reden, nur um nicht anzuecken. Sie werden, das wird jetzt sehr deutlich, auch in diesem Pontifikat mit klaren Worten auf katholische Linie gebracht. Auf ein neues, sehr deutliches Schreiben zum sakramentalen Amt in der Kirche kann man jetzt schon warten. Und dann kann man den durch eigene Leichtfertigkeit beschädigten Bischöfen nur sagen, dass man es hätte wissen können.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 22. September 2020 
 

@Chris2

Bei der Herbstvollversammlung können die deutschen Bischöfe das Requiem, das letzte Hl. Messopfer, anstimmen. Der deutsche Katholizismus ist dem Untergang geweiht. Der Synodale Weg ist ein Abschied. Trotz der warnenden Stimmen erfährt er ungebremst eine Fortsetzung. Rom wird überfahren.


3

1
 
 Zeitzeuge 22. September 2020 
 

Ein glaubensstarker Mann ist Kardinal Eijk aus Holland,

im Link ein Artikel anläßlich seines neuen

Interviewbuches, ob das Buch wohl einen

deutschen Verleger finden wird?

lanuovabq.it/it/dio-vive-in-olanda-tra-crisi-di-fede-e-semi-di-speranza


3

1
 
 Zsupan 22. September 2020 
 

@derfragendeLaie

Abgesehen davon, dass Ihre Beiträge danach aussehen, als seien sie das Stöckchen, über das wir alle brav springen sollen:
Beobachten Sie unsere Gesellschaft mal genau, schauen und versuchen Sie herauszufinden, wer da so alles ein 'Sex-Problem' und 'Geschlechts-Problem' hat. Es ist nicht die Kirche, wetten?


7

1
 
 SalvatoreMio 22. September 2020 
 

Hochpushen auf das Thema Sex und Priesterinnen

@Lieber „fragender Laie“! Die meisten hier sind keine Dogmatiker, sondern „fragende Laien“, die sich einreihen in die Generationen der Christen seit 2000 Jahren, unter denen viele für den Glauben Verbannung und Tod auf sich nahmen. Diese sind Vorbilder, nicht aber jene, die nur das akzeptieren, was ihnen zeitgemäß erscheint. Die hier Engagierten haben den Glauben nicht zu den jetzt strittigen Fragen hochgepusht, sondern sehen, wie die Kirche wegen vieler Freiheiten, die Getaufte sich ungeniert herausnehmen, ungebremst an Schwindsucht leidet! Es gibt ein Sonntagsgebot - unwichtig? Das sexuelle Leben gehört IN DIE EHE - nicht mehr zeitgemäß? Christus hat 12 Männer zu Aposteln berufen, keine Frauen! Das hätte er doch gleich anders machen sollen! Frauen haben heute in der Kirche ein enormes Betätigungsfeld! Ich mache Ihnen gerne eine Liste. – Das Hochpushen auf das Thema Sex und Frauenordination kommt vom Synodalen Weg; hier im Forum nehmen besorgte Gläubige lediglich Stellung dazu.


6

1
 
 Chris2 22. September 2020 
 

Heute beginnt die Herbstvollversammlung der Bischöfe

auf deutschem Boden, die zufällig nach nationalen Grenzen zusammengewürfelt sind und sich mehrheitlich u.a. anmaßen, Christi Auswahl der Apostel und die sich klar dazu bekennede kirchliche Lehre revidieren zu können. Bitte Sturmgebete zum Heiligen Geist, zum Erzengel Michael, zur Mutter der Kirche und zu allen Heiligen, denn wir steuern mit Volldampf auf eine Kirchenspaltung zu - möglicherweise sogar die zweite massive in Deutschland...


4

1
 
 hape 22. September 2020 

Guten Morgen, werter @derfragendeLaie!

Worum geht es denn: um Theologie oder Demoskopie?

Schon der Hl. Paulus musste sich verspotten und sagen lassen: Darüber wollen wir dich ein andermal hören (Apg 17,32). Wenn es in der Kirche nur nach dem Applaus der öffentlichen Meinung ginge, dürfte es sie garnicht geben. Den Vorwurf, nicht zeitgemäß zu sein, muss sie sich nun schon seit 2.000 Jahren anhören. Zum gähnen langweilig.

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Lebendige schwimmen dagegen. Gegen den Strom zu schwimmen bedeutet heute, treu zum Lehramt zu stehen. Die Tradition, die Liebe zum Lehramt und zur Kirche, werter @derfragendeLaie, empört sich nicht. Aber sie bekennt sich treu zur Wahrheit und nennt sie beim Namen: Jesus Christus und seine Kirche. Die Tradition ist hellwach und quicklebendig.


5

1
 
 Zeitzeuge 22. September 2020 
 

Die einzigen, welche die besagten Reizthemen auch mit Hilfe der Medien

ständig hochpushen, sind die Lehrabweichler,

die genau wissen, daß ihr synodaler Holzweg

doktrinär nicht haltbar ist.

Wer einen Glaubenssatz der kath. Glaubens- und

Sittenlehre bezweifelt oder leugnet ist

Häretiker, das wissen die auch ganz genau!

Deren Zuhörer sind primär sie selber unterein-

ander und die kirchenfernen Leitmedien.

Dogmatische Analphabeten sind grundsätzlich

unbelehrbar.

Custos quid de nocte?

www.kath.net/news/70548


6

1
 
 derfragendeLaie 21. September 2020 
 

Dann gute Nacht

Wenn Ablehnung von Frauen in Weiheämtern oder von vorehelichem Sex zu zentralen Glaubensinhalten gepusht werden
wie in diesem Forum
dann gute Nacht, liebe Dogmatiker und Lehramtler.
Ihr könnte euch empören wie ihr wollt und Mahnschreiben verfassen, wie ihr wollt,
aber kein Mensch wird euch noch zuhören


2

7
 
 Bessi 21. September 2020 
 

Kann der Papst denn Bischof Bätzing seine weihe wieder ungültig machen und ihm von der Dözese entbinden? Im grunde hätte er nie geweiht werden sollen schon garnicht ihm diese Dözese geben und aber auch keine andere


1

2
 
 Diadochus 21. September 2020 
 

Fingerzeig

Der Brief aus Rom ist fraglos ein erhobener Fingerzeig an den deutschen Episkopat. Er ist aber kein Grund, gleich in einen überschwänglichen Jubel auszubrechen. Das wäre des Guten zu viel, wenn von Rom mal was Gutes kommt. Immerhin kann Papst Franziskus keine einfachste 5 Dubia beantworten, selbst seine Ghostwriter nicht. Die Zukunft wird zeigen, was der Brief wirklich wert ist. Rom hat ins Horn geblasen, mehr nicht.


3

1
 
 lesa 21. September 2020 

Wahrheit und Liebe bewahren die Kirche

[email protected]: Vielen Dank für Ihre Antwort mit den wichtigen Informationen über die Verbindlichkeit des Lehramtes. In der allgemeinen gleichgültigkeit und Beliebigkeit den Glaubensinhalten gegenüber wurden diese Wahrheiten grötenteils links liegen gelassen. Falsche Propheten und Irrlehrer bestimmten vielfach, was geglaubt werden soll. Es trifft aber den Menschen, wenn die Wahrheit der Kirche nicht mehr präsent ist. Die Menschen brauchen ihr Licht, ihr Salz.
"Durch den Petrusdienst soll die konkrete Gemeinschaft der Getauften vom Mensch gewordenen und auferstandenen Sohn Gottes selber geführt, in ihm verbunden und vor dem Auseinanderfallen in tausende Interpretationsvarianten der Bibel bewahrt bleiben."
"Wahrheit und Liebe sind die zwei Gesichter ein und derselben Gabe, die von Gott kommt und durch den apostolischen Dienst in der Kirche bewahrt und weitergegeben wird und uns auch heute erreicht. (Benedikt XVI.)


4

3
 
 Zeitzeuge 21. September 2020 
 

Liebe lesa, noch eine wichtige Ergänzung:

1875 gab der deutsche Episkopat eine gemeinsame
Erklärung über die päpstliche Unfehlbarkeit ab.
Darin steht u.a., daß sogar das höchste päpstl.
Lehramt an die Hl. Schrift, die Lehrüberlieferung
und an die bereits vom kirchl. Lehramt getroffenen Lehrentscheidungen gebunden ist,
vgl. DH 3116, die gesamte Erklärung wurde von
Papst Pius IX. feierlich für richtig erklärt!

Wenn das Gesagte schon für das a.o. päpstliche
Lehramt gilt, dann natürlich auch für das ordentl. Lehramt, Divergenzen zur überlieferten,
verbindliche Lehre sind nicht hinnehmbar!

Laudetur Jesus Christus!


11

1
 
 Adamo 21. September 2020 
 

Protestantisches Abendmahl und katholische Hl.Kommunion soll gleich sein?

Wie kann ein Bischof Bätzing bei seinem eigenwilligen Sakramentenverständnis in jeder Hl.Messe die Wandlungsworte sprechen:

"Das IST mein Leib und das IST mein Blut"

Das verstehe wer will, ich verstehe es nicht!


7

1
 
 Zeitzeuge 21. September 2020 
 

Liebe lesa,

danke für Ihre Stellungnahme!

Wer die neue Klarstellung der Glaubenskongregation für "uninteressant" hält
zeigt, wie sehr er sich von den Realitäten der
verbindlichen kath. Lehre entfernt hat.

Jetzt rächt sich, das die kath. Kirche seit über
50 Jahren ihr Strafrecht gegenüber Lehrabweichlern weitgehend suspendiert hat!

Die Mitverfasser der kath. Fakultäten an der
ÖAK-Erklärung und deren Befürworter müßten von
der Glaubenskongregation zum Widerruf ihrer
falschen Ansicht aufgefordert werden, z.B. durch
eine erneute Ablegung der Professio Fidei.

Im Link ein wichtiger Text der GK von 1985,
Kardinal Ratzinger, über die Eignung bzw.
Nichteignung von Theologen.

Herzlich grüßt der

Zeitzeuge (a.d. Basis seit Jahrzehnten!)

www.kathpedia.com/index.php?title=Als_Theologe_nicht_geeignet


12

1
 
 lesa 21. September 2020 

Kein Objekt der Manipuation sondern Geschenk zur Rettung der Menschen

@Sibbel: Wer der Lebensrealität fern steht, das sind Ideologen. Für diese ist "Basis" seit Jahrzehnten ein Lieblingswort, mit dem sie unverschämterweise alle Mitchristuen vereinnahmen und für ihre ideologischen Zielsetzungen meinen vorführen zu können. Daher ist das Wort "Basis" im Moment kaum benützbar, weil ein ideologisches Schlagwort geworden ist. Und dann ist da noch die Schar der Gläubigen, die wissen, dass Kirche und Glaube für den Menschen durch die ihr anvertraute Wahrheit Erlösung und Glaube vermitteln, die man nicht nach Meinungsgutdünken ummodeln kann, sondern "das anvertraute Gut", das unter viel Einsatz (manchmal des Lebens) von Zeugen weitergegeben wurde. Geschenk und existentiell lebensnotwendig für eine nach dieser Wahrheit darbenden Welt. Kein alter Lumpen, kein Objekt der Wegwerfgesellschaft. Gott sei Dank weist der oberste Hirte in letzter Zeit immer wieder die Machtanmaßungen einiger in die Schranken, die sich anmaßen, besser zu wissen, was Menschen brauchen.


12

1
 
 Stefan Fleischer 21. September 2020 

Müsste man nicht

all diesen hohen Herren, aber auch uns selber, wieder in Erinnerung rufen, was wir im Credo beten, nämlich das ER kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, dass hinter dem ganze Gerede von Gottes grenzen- und bedingungsloser Barmherzigkeit nicht selten der Lügner von Anbeginn steht, welcher uns in eine falsche Sicherheit wiegen will. Unser Gott ist katholisch, allumfassend. Er ist nicht NUR Barmherzigkeit, sondern AUCH Gerechtigkeit. Vergessen wir nie, was wir so oft im Magnifikat des Stundengebetes beten (sollten). «Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, DIE IHN FÜRCHTEN.» Wenn das keine Bedingung ist …! «Gottesfurcht ist Anfang der Erkenntnis, / nur Toren verachten Weisheit und Zucht.» (Spr 1,7)
Natürlich heisst Gottesfurcht nicht Angst vor Gott. Gott ist Liebe und will unsere Liebe. Und Liebe kennt keine Angst, ausser die Angst den anderen nicht genug zu lieben.


12

0
 
 Ad Verbum Tuum 21. September 2020 

@Sibbel

Sie mögen recht haben, zumindest bzgl. der lautstarken oder sich in Gremien drängenden Katholiken.
Nur z.B. - die Umfrage zur Familiensynode hatte a) allzu deutlich gezeigt, dass die meisten keine Ahnung mehr vom Glaubensgut haben, b) dass weitergemeldet wurde, was man erreichen wollte. Ich hatte z.B. meine Angaben auch beim lokalen PGR eingereicht. Was der PGR ans Bistum meldete, sagte noch nicht einmal, dass es auch andere Stimmen gibt.
Persönlich würde ich Ihnen die EKD ans Herz legen, dann brauchen Sie sich nicht mehr im Kampf gegen den Katholizismus aufreiben und Sie haben alles was Ihr Herz begehrt. Was hindert Sie?


12

1
 
 Hibiskus 21. September 2020 
 

unerträglich

Was da von Bischof Bätzing betrieben wird ist unerträglich. Ist er das Maß der Dinge? Niemals kann eine protestantische Haltung zur Hl. Kommunion zugelassen werden.
Generell zur protestantischen Lehre. Wer sich seinen Glauben selbst zusammenbastelt, wie es ihm passt und gefällt, der glaubt doch nicht an Gottes Wort, nicht an Gott - er macht sich selbst zu seinem Gott.


11

0
 
 Dottrina 21. September 2020 
 

Liebe(r) @Sibbel,

auch ich gehöre zur Basis. Ich verfolge den Synodalen (Irr-)Weg mit Schrecken! Warum wollen die "Macher" dieses Irrweges mit aller Gewalt die 2.000-jährige Lehre Jesu unbedingt aushebeln? Nicht die Kurialen im Vatikan sind nämlich Herren der Kirche, sondern allein Jesus Christus! IHM allein gehört die Kirche; er hat sie den Päpsten und deren geweihten Gehilfen lediglich anvertraut. Sie sollten mit diesem ihnen anvertrauten Gut zum Heil unser aller gewissenhaft umgehen und die Lehre des Herrn jederzeit verkünden und umsetzen - sei es gelegen oder ungelegen. Aber diese arroganten Bischöfe meinen, sich über Jesu' Lehre hinwegsetzen zu können und mal so eben alles außer Kraft zu setzen - nach dem Motto "am deutschen Wesen etc.....". Nein, da mache ich "Basis"-Katholikin nicht mit. Ich bin nicht zur kath. Kirche konvertiert, um sie jetzt zerstört zu sehen von Hirten, die sie und Jesu' Lehre eigentlich mit dem Leben verteidigen sollten.


18

1
 
 SalvatoreMio 21. September 2020 
 

Ein Machtwort?

@Sibbel: ich wüsste gern, in wessen Namen Sie eigentlich sprechen?! Stehen Sie über dem Papst? Die "bestimmten Kreise" im Vatikan kümmern sich um die WELTKIRCHE - nicht nur um "Leute vor Ort", die den kath. Glauben nicht mehr richtig kennen und sich den Realitäten angepasst haben oder wollen.


12

2
 
 hape 21. September 2020 

@Sibbel

Woher wollen Sie denn wissen, was die Basis interessiert?


17

2
 
 Smaragdos 21. September 2020 
 

Die Frage ist nun, wie die DBK auf die Zurechtweisung aus Rom reagieren wird. Sie wollen ja bei der nächsten Vollversammlung "darüber diskutieren". Wobei nicht ganz klar ist, was es da zu diskutieren gibt. Vielleicht über das Mass an Überheblichkeit, mit dem sie Rom antworten will? Es steht nämlich zu befürchten, dass dieser erneute Brief aus Rom den Hochmut der deutschen Bischöfe noch mehr aufbläht, wie wir das aus jüngster Vergangenheit kennen, wo sie immer äusserst süffisant auf Post aus Rom geantwortet haben.

Einen Vorteil hat diese Arroganz der deutschen Bischöfe: sie leisten sich dadurch vor der gesamten Weltkirche eine enorme Blösse und disqualifieren sich ganz von selbst.


11

1
 
 Federico R. 21. September 2020 
 

@Sibbel

Ich bin Basis. Und mich interessiert brennend, was da gerade passiert. Und ich bin nicht der einzige. Weil gläubige katholische Christen immer mehr und immer deutlicher spüren, dass es mittlerweile um Essentielles, um Existentielles für Kirche und Glauben geht. Das Blatt wendet sich. Oder wird gewendet.


20

0
 
 hape 21. September 2020 

Verschiedene hermeneutische Voraussetzungen.

Bf. Bätzing und Peter Winnemöller werden sich wohl nie darüber einigen können, was der Sinn des Bischofsamtes ist. Beide gehen jeweils von verschiedenen hermeneutischen Voraussetzungen aus. Die Methode sachgerechter Interpretation aber entscheidet darüber, wie das Bischofsamt, wie das allgemeine und das besondere Priestertum verstanden werden müssen.

Denn das ist offensichtlich: die Frage der Interkommunion ist nachrangig. Die Rebellion zielt aufs Herz. Es geht um's Ganze. Es geht um die Sakramente. Näherhin um das Sakrament der Weihe, der Eucharistie und um die Kirche als das umfassende Sakrament des Heiles. Daran erkennt man den Unterschied zwischen neuer und alter Kirche.

Es wäre ein Gebot der Redlichkeit, das unüberwindbar Trennende ehrlich und offen auszusprechen. Denn die Unvereinbarkeit von altem und neuem Lehramt ist geradezu mit Händen greifbar. Sie spottet dem Gebot der Einheit. Nach der lutherischen Rebellion steht die Kirche erneut vor einem Scherbenhaufen.


9

0
 
 Zsupan 21. September 2020 
 

@Sibbel

Nein.

Der Deutschkatholizismus ist fern von den Realitäten der Weltkirche.


15

1
 
 Sibbel 21. September 2020 
 

Ein Machtwort

Das an der Basis niemand interessiert.
Es zeigt, wie fern bestimmte Kreise des Vatikans an den Realitäten vor Ort dran sind.

Aber wenn es den Bürokraten im Vatikan gut tut. Nur zu!


5

20
 
 girsberg74 21. September 2020 
 

Stimmt alles, was Peter Winnemöller sagt - und

er sagt es noch sehr höflich. Das garantiert aber nicht, dass seine Rede nicht doch verletzt.

Das läge aber nicht bei Peter Winnemöller, sondern daran, dass Wahrheit sehr weh tun kann.


8

2
 
 antony 21. September 2020 

Sehr treffender Artikel. Allerdings geht es hier nicht m "Reformen".

Re-form bedeutet wörtlich eine Rück-Formung, dem eine Rückbesinnung auf frühere Werte vorausgeht.

Beispiele sind die Reform der benediktinischen Lebensform durch die Zisterzienser oder die Reform des Karmelitenordens unter der Hl. Theresa v. Avila.

Eine Einführung katholisch-protestantischer (Abend-?)Mahlfeiern, das Anstreben von Priesterinnenweihen und Anpassungen der kirchlichen Sexualmoral an dekadente Zeiterscheinungen sind in dem Sinne keine Reformen. Es sind Degenerationen.


19

2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. "Tun wir so als wäre da nichts"
  2. Das Erzbistum Hamburg spart sich bankrott
  3. "Interreligöse Feiern sind das neue 'katholisch'"
  4. Es gibt keine Opposition
  5. Sinnlose Sonntagspflicht sorgt für Sorgen
  6. Frauenweihe – Die Frage ist da
  7. Der Fachkräftemangel erreicht die Kirche
  8. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  9. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  10. Der Aufreger im Sommerloch







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  7. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  8. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  9. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  10. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  11. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  12. "Kirche, du sollst nicht lügen!"
  13. Die Ehe ist heilig, während homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen
  14. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  15. "Es gibt mittlerweile sehr gute Gottesdienstkonzepte" angesichts von Corona!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz