Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  13. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  14. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  15. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò

„Der barmherzige Samariter hat auch seinen Mantel geteilt…“

16. September 2020 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Frühere EKD-Präses und Ex-Theologiestudentin Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) schwächelt im ZDF-Interview mit ihrer Bibelkenntnis. Von Petra Lorleberg


Berlin (kath.net) „Deshalb nochmal besonders in die Ohren von ‚Christ‘-Demokraten gesprochen: Der barmherzige Samariter, der hat auch seinen Mantel geteilt und nicht erst gewartet, bis irgendjemand gekommen ist und gesagt hat: Ich wäre auch noch bereit.“ Mit diesen Worten forderte die Grünenpolitikerin Katrin Göring-Eckardt im Interview mit dem ZDF Hilfe für die in Not geratenen Menschen des (mutmaßlich durch Brandstiftung) niedergebrannten Flüchtlingslagers Moria. Göring-Eckardt, die immerhin mehrere Semester Theologie studiert hat und später mehrere Jahre EKD-Ratsmitglied war, vermischt in diesem Wort allerdings zwei verschiedene Motive der christlichen Barmherzigkeit. Zum einen verweist der „Barmherzige Samariter“ auf ein Gleichnis Jesu, das zur Nächstenliebe ermutigt, zum anderen verweist das Motiv des geteilten Mantels auf die Erzählung um den römischen Offizier Sankt Martin (gestorben 397). Göring-Eckardt ist Kuratoriumsmitglied in der „Hermann Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Textforschung“, die u.a. das Novum Testamentum Graece („Nestle-Aland“) herausgibt. In Zeitungsartikeln wird sie durchaus auch mal als „fromm“ dargestellt („Welt“ 2009), die jeden Tag einen Bibelvers liest (FAZ 2012).


 

Der Ex-FAZ-Herausgeber und Publizist Hugo Müller-Vogg notiert auf Twitter mit spitzer Feder: „Bei der ehemaligen @EKD-Funktionärin @GoeringEckardt hätte ich profunde Bibel-Kenntnisse erwartet. Übrigens: Die Samariter waren nicht Mitglieder des Arbeiter-Samariter-Bundes. #Servicetweet“.


Auch die CDU-Spitzenpolitikerin Julia Klöckner reagiert auf Twitter und schreibt: „Wäre sicher auch eine interessante Variante – der Samariter und der Mantel. Aber den sollten wir dem Heiligen Martin überlassen, sonst kommen wir mit den Laternen durcheinander.“

 

Foto: Orthodoxe St.-Martinsikone

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  15. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz