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Priester in Italien auf offener Straße erstochen

15. September 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen 53-jährigen Tunesier, der sich seit Jahren illegal im Land aufhält.


Rom (kath.net/KAP)

Die Tötung eines katholischen Priesters auf offener Straße hat in Italien Bestürzung und Anteilnahme ausgelöst. Don Roberto Malgesini (51) wurde laut örtlichen Medienberichten Dienstagfrüh im norditalienischen Como hinterrücks erstochen. Der Geistliche war wegen seines besonderen Engagements für Geflüchtete bekannt. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen 53-jährigen Tunesier, der sich seit Jahren illegal im Land aufhält. Die Tat ereignete sich gegen sieben Uhr morgens auf der Piazza San Rocco im Zentrum Comos, als Melgesini offenbar dabei war, Frühstück an Bedürftige zu verteilen.


 

Der obdachlose Angreifer, der den Priester kannte, soll mehrfach mit einem Küchenmesser auf ihn eingestochen haben. Ein Stich in den Nacken verletzte den Priester so schwer, dass er noch auf der Straße starb. Der blutverschmierte Täter stellte sich wenige hundert Meter entfernt bei einer Polizeistation. Über das Motiv liegen bislang keine gesicherten Angaben vor. Medienberichten zufolge soll der Täter unter "psychischen Problemen" gelitten haben. Gegen ihn seien seit 2015 mehrere Ausweisungsverfügungen verhängt worden. Zuletzt hielt er sich in einer Obdachlosenunterkunft in Como auf. Bischof: "Märtyrer der Nächstenliebe" Ortsbischof Oscar Cantoni reagierte entsetzt. "Don Roberto hat immer an vorderster Front gearbeitet und sein Leben den Bedürftigen gewidmet", sagte er. "Für die Armen war er wirklich ein Vater" und habe nun sogar sein Blut gegeben.

 

Man könne ihn daher einen "Märtyrer der Nächstenliebe" nennen. Für Dienstagabend lud der Bischof zu einem Rosenkranzgebet in die Kathedrale ein, um des Toten zu gedenken. Der tödliche Angriff sorgte über Como hinaus für Reaktionen und Debatten. Ex-Innenminister Matteo Salvini (Lega) nutzte den Fall, um erneut die Migrationspolitik der Regierung zu kritisieren. "Don Roberto wurde von einem der vielen Einwanderer erstochen, die sich illegal in diesem Land aufhalten und stattdessen nach Hause geschickt werden sollten", sagte Salvini am Dienstag.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich,  Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 Labrador 16. September 2020 
 

Heute in CM - zur Quelle der “psychischen Probleme”

No "certified psychological problems" were detected from the tests carried out Tuesday and the assailant had no history of mental illness, police clarified, after the diocese of Como, the Italian Episcopal Conference (CEI), Caritas, and Italy's mainstream media unanimously diagnosed the killer as "mentally ill."


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 priska 16. September 2020 
 

So traurig ,er ruhe in frieden.


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 Sagittarius 15. September 2020 
 

R.I.P. Don Roberto Malgesini

Heute wurde er erstochen. Am Körper des Priesters wurden mehrere Messerstiche gefunden, von denen der tödlichste ein Schnitt in den Hals war.

Der Ort des Mordes lag unter dem Fenster seines Hauses auf der Piazza San Rocco in Como, Italien. Der Mord fand kurz nach 7 Uhr morgens statt, als Pater Roberto seinen morgendlichen Rundgang durch die Stadt begann, um den Armen Essen zu bringen. Sein grauer Panda, beladen mit allen für die Armen notwendigen Lebensmitteln, wurde in seinem Haus gefunden, bereit zur Abreise.

Der Tunesier, 53 Jahre alt, war mehrmals aus dem Land verwiesen worden, zuletzt wegen Verstößen gegen die COVID-Sperre. Er war bekanntermaßen jähzornig und wurde häufig gesehen, wie er in örtlichen Geschäftsvierteln grundlos schrie. Don Roberto war bekannt dafür, dass er freundlich zu ihm war und ihm schon früher Hilfe geleistet hatte.


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 Chris2 15. September 2020 
 

R.I.P.

Einer von vielen, die dem dank Selbstzensur immer öfter in deutschen Medien auftretenden ominösen Mann™ / Einmann zum Opfer fallen. Immerhin scheinen italienische Medien realitätsaffiner zu berichten. Auch haben die Opfer von Einmännern in Italien offenbar noch Namen (anders als in Deutschland, wo positive wie negative Emotionen immer nur als Einbahnstrase erlaubt sind und selbst Mörder von 8-Jährigen bisweilen nur "geschubst" haben). Namen wie Pamela Mastropietro. Der vielleicht grausamste Mordfall dieser Art. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas überhaupt noch auf dem Globus gibt. Willkommen in Europa...


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 Walahfrid Strabo 15. September 2020 

Wie entsetzlich!

Herr, sei deinem Diener gnädig, der so einer hinterhältigen Tat zum Opfer fiel. Lass ihn in Frieden ruhen und tröste seine Freunde, Verwandten und Gemeindemitglieder in ihrer Trauer.

Und "psychische Probleme" mal wieder. Aha. Schon auffallend, daß es immer wieder bei Angehörigen einer bestimmten Religion, die so friedlich ist, zu so psychischen Auffälligkeiten kommt. Aber das hat ja mit Sicherheit nichts miteinander zu tun, sonst würde man der Sache ja nachgehen...


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 Hilfslegionär 15. September 2020 
 

@Zeitzeuge

Das Schlüsselwort in dem von Ihnen verlinkten Artikel ist "cittadino straniero" - was soviel wie fremder Staatsbürger bedeutet. Des Weiteren wird Obdachlosigkeit und die, wie immer in solchen Fällen, "psychischen Probleme" angeführt.

Wir kennen die medialen Codierungen bei islamistischen Attentätern ohnehin schon zur Genüge...

R.I.P. Don Roberto Malgesini


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 Zeitzeuge 15. September 2020 
 

R.I.P. Don Roberto Malgesini;

statt eines eigenen Kommentars im Link

ergänzende Infos!

www.corrieredicomo.it/sacerdote-accoltellato-a-morte-in-piazza-san-rocco-como-don-roberto-malgesini/


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