Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Beschließen ohne zu entscheiden?
  7. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Priester in Italien auf offener Straße erstochen

15. September 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen 53-jährigen Tunesier, der sich seit Jahren illegal im Land aufhält.


Rom (kath.net/KAP)

Die Tötung eines katholischen Priesters auf offener Straße hat in Italien Bestürzung und Anteilnahme ausgelöst. Don Roberto Malgesini (51) wurde laut örtlichen Medienberichten Dienstagfrüh im norditalienischen Como hinterrücks erstochen. Der Geistliche war wegen seines besonderen Engagements für Geflüchtete bekannt. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen 53-jährigen Tunesier, der sich seit Jahren illegal im Land aufhält. Die Tat ereignete sich gegen sieben Uhr morgens auf der Piazza San Rocco im Zentrum Comos, als Melgesini offenbar dabei war, Frühstück an Bedürftige zu verteilen.


 

Der obdachlose Angreifer, der den Priester kannte, soll mehrfach mit einem Küchenmesser auf ihn eingestochen haben. Ein Stich in den Nacken verletzte den Priester so schwer, dass er noch auf der Straße starb. Der blutverschmierte Täter stellte sich wenige hundert Meter entfernt bei einer Polizeistation. Über das Motiv liegen bislang keine gesicherten Angaben vor. Medienberichten zufolge soll der Täter unter "psychischen Problemen" gelitten haben. Gegen ihn seien seit 2015 mehrere Ausweisungsverfügungen verhängt worden. Zuletzt hielt er sich in einer Obdachlosenunterkunft in Como auf. Bischof: "Märtyrer der Nächstenliebe" Ortsbischof Oscar Cantoni reagierte entsetzt. "Don Roberto hat immer an vorderster Front gearbeitet und sein Leben den Bedürftigen gewidmet", sagte er. "Für die Armen war er wirklich ein Vater" und habe nun sogar sein Blut gegeben.

 

Man könne ihn daher einen "Märtyrer der Nächstenliebe" nennen. Für Dienstagabend lud der Bischof zu einem Rosenkranzgebet in die Kathedrale ein, um des Toten zu gedenken. Der tödliche Angriff sorgte über Como hinaus für Reaktionen und Debatten. Ex-Innenminister Matteo Salvini (Lega) nutzte den Fall, um erneut die Migrationspolitik der Regierung zu kritisieren. "Don Roberto wurde von einem der vielen Einwanderer erstochen, die sich illegal in diesem Land aufhalten und stattdessen nach Hause geschickt werden sollten", sagte Salvini am Dienstag.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich,  Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  7. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  8. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  9. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  10. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Beschließen ohne zu entscheiden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz