Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

„Kirche in Not“ schnürt zweites Hilfspaket für Beirut

11. September 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gut fünf Wochen nach der Explosion im Hafen von Beirut, die weite Teile der Stadt zerstörte, stellt das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ weitere Nothilfemaßnahmen für die betroffene Bevölkerung zusammen.


Wien-München (kath.net/KIN)

Gut fünf Wochen nach der Explosion im Hafen von Beirut, die weite Teile der Stadt zerstörte, stellt das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ weitere Nothilfemaßnahmen für die betroffene Bevölkerung zusammen. Mitarbeiter des Hilfswerks reisen in diesen Tagen in die libanesische Hauptstadt, um sich die Lage vor Ort anzusehen und noch vor Winterbeginn weitere Hilfsprojekte zu starten. Diese werden vorrangig pastorale Projekte und Wiederaufbauhilfen umfassen. Unmittelbar nach der Katastrophe hatte „Kirche in Not“ geholfen, Lebensmittelpakete und weitere notwendige Bedarfsgüter bereitzustellen. Sie kamen 6000 Familien zugute, die am schwersten von der Explosion betroffen sind.

Über 100 Kirchen, Klöster und Schulen zerstört


Nur drei Kilometer vom Detonationsort liegt der überwiegend von Christen bewohnte Bezirk Aschrafiyya (Achrafieh). Wie Projektpartner gegenüber „Kirche in Not“ berichteten, seien dort und in weiteren Teilen Beiruts über 100 Kirchen, Klöster, kirchliche Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen zerstört.

Neben der humanitären Notlage befürchtet die Projektdirektorin von „Kirche in Not“, Regina Lynch, eine Auswanderungswelle der libanesischen Christen: „Viele von ihnen machen sich Sorgen über die wirtschaftliche und politische Situation, die sich fortlaufend verschlechtert. Die Explosion vom 4. August könnte der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.“ Es bestehe die Gefahr, dass viele Angehörige der christlichen Gemeinschaft, der größten im Nahen Osten, die Geduld verlören und anderswo eine bessere Zukunft suchten. „Wir wollen ihnen durch unsere Unterstützung zeigen, dass es für sie eine Zukunft im Libanon gibt – einem Land, das so lange ein Leuchtturm des Christentums gewesen ist“, sagte Lynch.

Über 30 000 Familien sind obdachlos

„Kirche in Not“ stimmt die weiteren Nothilfen mit anderen katholischen Hilfsorganisationen ab. Jede Organisation ist dabei für einen anderen Bereich verantwortlich, zum Beispiel für Wiederaufbau, medizinische Versorgung, Schule und Bildung oder Infrastruktur.

Durch die Explosion haben über 30 000 Familien in Beirut ihre Wohnungen und Häuser verloren. Es seien längerfristige Nothilfen nötig, da die Instandsetzung einige Zeit brauchen werde, erklärte Lynch. Überwältigt zeigte sie sich von der Hilfsbereitschaft der Wohltäter von „Kirche in Not“: „So viele Menschen haben mit so viel Mitgefühl auf das Leid der Menschen in Beirut reagiert. Die Nachrichten von unseren Projektpartnern sind voller Dankbarkeit. Die Botschaft ist angekommen: Die Leidtragenden sind nicht allein.“

Foto: Aufräumarbeiten in der von der Detonation beschädigten  maronitischen Georgs-Kathedrale in Beirut. © Maronitische Kirche Beirut


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. Kardinal Kurt Koch zum Präsidenten von "Kirche in Not“ ernannt
  2. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  3. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  4. Tragisches Schicksal der verfolgten Christen
  5. «Ich komme nicht, um zu weinen!»
  6. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“
  7. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  3. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  4. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  5. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  6. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  7. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  8. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  9. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  10. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  11. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  12. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  13. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  14. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz