Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  4. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  5. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  6. "Tun wir so als wäre da nichts"
  7. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  8. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  9. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  10. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  11. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  12. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  13. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  14. „Sind es nicht wir Katholiken, die sich für den bedingungslosen Schutz des Lebens einsetzen?“
  15. Großimam Al-Tayyeb verurteilt islamistischen Anschlag von Paris

„Kirche in Not“ schnürt zweites Hilfspaket für Beirut

11. September 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gut fünf Wochen nach der Explosion im Hafen von Beirut, die weite Teile der Stadt zerstörte, stellt das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ weitere Nothilfemaßnahmen für die betroffene Bevölkerung zusammen.


Wien-München (kath.net/KIN)

Gut fünf Wochen nach der Explosion im Hafen von Beirut, die weite Teile der Stadt zerstörte, stellt das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ weitere Nothilfemaßnahmen für die betroffene Bevölkerung zusammen. Mitarbeiter des Hilfswerks reisen in diesen Tagen in die libanesische Hauptstadt, um sich die Lage vor Ort anzusehen und noch vor Winterbeginn weitere Hilfsprojekte zu starten. Diese werden vorrangig pastorale Projekte und Wiederaufbauhilfen umfassen. Unmittelbar nach der Katastrophe hatte „Kirche in Not“ geholfen, Lebensmittelpakete und weitere notwendige Bedarfsgüter bereitzustellen. Sie kamen 6000 Familien zugute, die am schwersten von der Explosion betroffen sind.

Über 100 Kirchen, Klöster und Schulen zerstört


Nur drei Kilometer vom Detonationsort liegt der überwiegend von Christen bewohnte Bezirk Aschrafiyya (Achrafieh). Wie Projektpartner gegenüber „Kirche in Not“ berichteten, seien dort und in weiteren Teilen Beiruts über 100 Kirchen, Klöster, kirchliche Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen zerstört.

Neben der humanitären Notlage befürchtet die Projektdirektorin von „Kirche in Not“, Regina Lynch, eine Auswanderungswelle der libanesischen Christen: „Viele von ihnen machen sich Sorgen über die wirtschaftliche und politische Situation, die sich fortlaufend verschlechtert. Die Explosion vom 4. August könnte der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.“ Es bestehe die Gefahr, dass viele Angehörige der christlichen Gemeinschaft, der größten im Nahen Osten, die Geduld verlören und anderswo eine bessere Zukunft suchten. „Wir wollen ihnen durch unsere Unterstützung zeigen, dass es für sie eine Zukunft im Libanon gibt – einem Land, das so lange ein Leuchtturm des Christentums gewesen ist“, sagte Lynch.

Über 30 000 Familien sind obdachlos

„Kirche in Not“ stimmt die weiteren Nothilfen mit anderen katholischen Hilfsorganisationen ab. Jede Organisation ist dabei für einen anderen Bereich verantwortlich, zum Beispiel für Wiederaufbau, medizinische Versorgung, Schule und Bildung oder Infrastruktur.

Durch die Explosion haben über 30 000 Familien in Beirut ihre Wohnungen und Häuser verloren. Es seien längerfristige Nothilfen nötig, da die Instandsetzung einige Zeit brauchen werde, erklärte Lynch. Überwältigt zeigte sie sich von der Hilfsbereitschaft der Wohltäter von „Kirche in Not“: „So viele Menschen haben mit so viel Mitgefühl auf das Leid der Menschen in Beirut reagiert. Die Nachrichten von unseren Projektpartnern sind voller Dankbarkeit. Die Botschaft ist angekommen: Die Leidtragenden sind nicht allein.“

Foto: Aufräumarbeiten in der von der Detonation beschädigten  maronitischen Georgs-Kathedrale in Beirut. © Maronitische Kirche Beirut


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. Venezuela: Projektpartner von „Kirche in Not“ getötet
  2. “Die Not der Leidenden und Armen liegt uns am Herzen”
  3. Der maronitische Pater Charbel Eid Rizkallah spricht Klartext
  4. „Der Libanon kann die Versorgung der Menschen nicht alleine stemmen“
  5. „Die Christen im Libanon sollen auf die Hilfe von ,Kirche in Not’ zählen können“
  6. "Kirche in Not": Christentum weltweit meist verfolgte Religion
  7. Pakistan: Erneut 14-jährige Christin entführt

Kirche

  1. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  2. Chile: „Nichts rechtfertigt die Gewalt gegen Kirchen und Glauben“
  3. Beiruter Erzbischof: „Wir wollen die Wahrheit über die Explosion wissen”
  4. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  5. Mosambik: Ordensfrauen und Gemeindemitglieder nach Angriff vermisst
  6. "Warum die Deutsche Bischofskonferenz auch einmal gelobt werden darf!"
  7. Irak: Kirchenbau für die Hoffnung







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  7. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  8. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  9. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  10. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  11. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  12. "Kirche, du sollst nicht lügen!"
  13. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  14. Die Ehe ist heilig, während homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen
  15. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz