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Franz Beckenbauer: "Ich habe nie daran gedacht auszutreten"

10. September 2020 in Deutschland, 20 Lesermeinungen
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Ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer: "Gottesdienste besuche ich allerdings kaum noch. Aber ich bete regelmäßig."


München (kath.net)

Der bekannte ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer Franz Beckenbauer hat in einem Interview mit der BILD-Zeitung mitgeteilt, dass er keine Angst vor dem Tod habe. Der Katholik meint dann zu seiner Mitgliedschaft in der Kirche: "Ich habe nie daran gedacht auszutreten. Gottesdienste besuche ich allerdings kaum noch. Aber ich bete regelmäßig." 75 ist es das erste Mal, dass er anfange nachzudenken. "75 ist ein Alter, da kannst du das Ende erahnen. Ich hoffe, dass mir vom Lieben Gott noch viele Jahre gegeben werden. Aber du weißt es nicht. Die Endlichkeit wird dir bewusst. Und das beschäftigt dich natürlich", so Beckenbauer.



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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 11. September 2020 
 

Die vielen Missverständnisse - warum nur?

Wenn die Eucharistiefeier Höhepunkt der Liturgie überhaupt ist: gebührt ihr dann nicht wie bislang ein eigener, klarer Begriff wie "Hl. Messe"?
Das bedeutet keineswegs, dass Andachten usw. nicht geschätzt werden sollten und müssten. Den drastischen Protest von "Katholik88" verstehe ich in diesem Sinn, und "exnonne" erläutert es noch klarer. Ich kann nicht erkennen, dass hier irgendjemand etwas gegen "andere Gottesdienstformen" hat, wohl aber gegen eine Nivellierung der hl. Messe.


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 SalvatoreMio 11. September 2020 
 

Gottesdienst - hl. Messe

@Nino: wir haben doch immer "hl. Messe" oder "Eucharistie"gesagt. Seit einigen Jahren heißt es GOTTESDIENST! Warum bloß? Wer hat damit angefangen? Ich wehre mich dagegen. Meine Rosenkranzandacht ist auch Gottesdienst. Gott dient uns bei der hl. Messe, nicht wir ihm.


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 Diasporakatholik 11. September 2020 
 

Immerhin ist Franz Beckenbauers Verbleiben in der Kirche

ein POSITIVES ZEUGNIS gegenüber seinen Mitmenschen - auch gegenüber Ungläubigen.

Ein Austritt wäre m.M.n. dagegen ein sehr NEGATIVES ZEUGNIS an die Mitwelt gewesen.

Der "Franzl" hat gewiss eine Menge Fehler in unseren "rechtgläubigen" Augen, aber hat nicht der HERR gerade mit solch fehlerhaften Menschen, wenn sie sich denn ehrlich bekehren (wollten), stets große und barmherzige Nachsicht gehabt?

Die Evangelien sind voll davon...


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 Walahfrid Strabo 11. September 2020 

@hape

Sie verstehen nicht die Zahl der Dislikes? Ich verstehe viel mehr nicht die Likes zu @Katholik88 Beitrag (die 88 ist hoffentlich nur der Jahrgang...) mit Zitat: "wenn ich schon das Wort Gottesdienst höre, wird mir schlecht dabei".

Ganz ehrlich, so nen Satz würde ich nem Atheistenforum erwarten, aber nicht hier. *fremdschäm*


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 Simon Tolon 11. September 2020 
 

Zur Kirche stehen

Die Kirche lieben, das Katholische verteidigen und da sein, wo man gebraucht wird. Jesus Christus folgen ist leicht. Schwer macht es einem die Sünde, die Trägheit, das Verharrenbleibenwollen. Schaue Deinen Nächsten an, fühle mit ihm. Wandle, als Christ, das Tal der Tränen in einen Fluß Seiner Liebe. Das ist Gottesdienst im Alltag. Am Sonntag nun, dann braucht dieser Gottesdienst die Heilige Liturgie. Ganz auf Gott gerichtet, den Priester vornean. Das ist Seine Kirche. Das ganze Leben.


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 exnonne 10. September 2020 
 

@Norbert Sch?necker: Gottesdienst vs. Messe

Sie haben natürlich recht: Es gibt viele verschiedene Gottesdienstformen, die alle ihre Berechtigung haben. Trotzdem: Wenn ich in einem "Kirchenblättchen" lese, dass sonntags um wie viel Uhr auch immer ein "Gottesdienst" gefeiert wird, wüsste ich schon gern, ob es sich um eine Wortgottesfeier oder eine heilige Messe handelt.
Dass dem "Kaiser" diese Feinheiten nicht so wichtig sind, sei ihm nachgesehen.


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 hape 10. September 2020 

Ich versteh' nicht,

warum @Norbert Sch?necker für seinen Kommentar bisher schon vier Dislikes bekommen hat? Es ist doch richtig, was er sagt!

Wegen Covid-19 und des Abstandgebotes werden z.Zt. in unserer kleinen Kirche vorübergehend mehr Hl. Messen angeboten, für jeweils weniger Leute. Das geht aber zu Lasten des Rosenkranzes, für den die Taktung einfach zu eng ist. Ich muss schon sagen, dass ich die Rosenkranzandacht vor der Hl. Messe sehr vermisse. Natürlich ist der Rosenkranz auch ein Gottesdienst. Wir sollten doch froh sein, über den Reichtum an katholischen Gottesdienstformen.

Kritisch ist doch nur zu sehen, wenn die Hl. Messe etwa von einer Wortgottesfeier ersetzt werden soll. Bzw., wenn so getan wird, als sei eine Wortgottesfeier dasselbe wie eine Hl. Messe. Oder als sei das ev. Abendmahl dasselbe wir eine Hl. Messe.

Aber selbstverständlich sind z.B. Kreuzwegandachten oder stille Anbetungsstunden vor dem ausgesetzten Allerheiligsten auch würdige Gottesdienste. Das ist doch gut so!


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 Diakon89362 10. September 2020 
 

Ich habe nie daran gedacht auszutreten

Ich kann diese "Promigesapper" nicht mehr ertragen!Nichts als Entschuldigungen. Entweder ich stehe zu meinem Glauben und meiner Kirche oder nicht. Es gibt auch nicht "ein bisschen schwanger"! Entweder oder!!!!


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 Diasporakatholik 10. September 2020 
 

Man möge nicht das Wort Jesu vergessen, wonach im Himmel größere Freude über einen Umgekehrten Sünder herrscht als über 99 Gerechte, die der Umkehr nicht bedürfen.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn auch dem "Kaiser Franz" so etwas gelänge.


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 Norbert Sch?necker 10. September 2020 

"Gottesdienst" oder "Messe"?

Der Begriff "Gottesdienst" hat seine Berechtigung. Er umfasst Hl.Messen, Taufen und andere Sakramente, außerdem Maiandachten und Kreuzwegandachten, Prozessionen und Speisesegnungen, Einsegnungen und was es sonst noch alles an liturgischen Handlungen gibt.

Wenn auch die Eucharistiefeier bekanntlich Höhepunkt und Quelle des kirchlichen Lebens ist, so sollten wir doch nicht auf die reiche Vielfalt der liturgischen Traditionen vergessen. Gerade wir traditionsbewussten Katholiken sollten nicht bei der Engführung "Gottesdienst = Messe" mitmachen. Selbst dann, wenn Herr Beckenbauer vermutlich die Sonntagsmesse gemeint hat.


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 Walahfrid Strabo 10. September 2020 

Ich kann mir vorstellen, daß es, wenn man so prominent ist, schwierig sein kann mit dem Kirchenbesuch, wenn überall Fotografen auf einen lauern. Kann auch für eine Pfarrei nicht einfach sein.

Und an alle, die sich so an dem Wort "Gottesdienst" reiben, also hier im Dialekt würde auch kein Mensch sagen, daß er in die Hl. Messe geht (geschweige denn Eucharistiefeier), da geht man nur in "d'Kirch". Das hat auch nix mit Protestantisierung zu tun ;-)


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 Katholik88 10. September 2020 
 

Gottesdient

Wenn ich schon das Wort Gottesdienst höre, wird mir schlecht dabei. Es ist eine heilige Messe! Punkt aus.

Katholiken sind keine Protestanten.


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 Lilia 10. September 2020 
 

Lauheit und Halbherzigkeit sind dem Herrn ein Gräuel

Offb 3,15f: "Ich kenne deine Taten: Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Daher, weil du lau bist, weder heiß noch kalt, werde ich dich aus meinem Munde ausspeien!"

Mit ein bisschen gläubig ist es da nicht getan.
Beckenbauer will sich mit der Kirchenmitgliedschaft wohl noch ein Hintertürchen für die Ewigkeit offen halten.
Da sollte er schleunigst klare Verhältnisse schaffen. Denn Ehebrecher und Götzendiener werden das Reich Gottes nicht erben.


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 exnonne 10. September 2020 
 

"Gottesdienste besuchen"

Ein Katholik besucht nicht Gottesdienste, sondern feiert die heilige Messe mit!


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 lakota 10. September 2020 
 

@Stefan Fleischer

Richtig....aber Hauptsache er ist noch im Verein :-)


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 Stefan Fleischer 10. September 2020 

Was würde er einem Spieler sagen

welcher ihm erklärt:
"Das Training werde ich besuchen, wenn ich Lust habe. Aber ich mache regelmäßig meine Waldläufe."?


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 siebenschlaefer 10. September 2020 
 

@Diasporakatholik

Ich fand den Kaiser Franz auch immer ganz sympathisch, obwohl er auf gut bayerisch ein Hallodri war und leider wiederverheiratet geschieden lebt. Mal sehen, ob Gott ihm auch nichts übelnehmen kann, wie es immer so schön heißt beim Franz. Immerhin ist er prolife eingestellt, stand immer zu den Kindern, die er gezeugt hat. Berühmt geworden ist ja sein Sager: "Gott freut sich über jedes kleine Kind". Für das Schätzesammeln im Himmelreich wäre es allerdings besser gewesen, er hätte das viele Steuergeld nicht bei Kardinal Marx abgeliefert, damit der jetzt seine Deals mit den Schlepperbanden finanziert, sondern er hätte besser gutkatholische Einrichtungen finanziert, gibt's ja in Bayern oder Tirol, wo er wohnt, genügend.


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 girsberg74 10. September 2020 
 

Fast schon sympathisch, wie immer!

Ob er mit einer solchen Taktik eine Meisterschaft gewonnen hätte?


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 Diasporakatholik 10. September 2020 
 

Positiv ist, dass er in der Kirche geblieben ist und nicht austrat

So kann er jederzeit ganz offiziell die heiligen Sakramente - ich denke da vor allem bei ihm auch zunächst einmal an das Sakrament der Versöhnung/Bußsakrament/Beichte - ohne Probleme empfangen.

Ich würde mich freuen, ihm hoffentlich eines Tages hoffentlich im Himmel begegnen zu dürfen.

Habe die Ehre.

Vielleicht mag ihn der eine oder andere in sein persönliches Gebet mit einschließen.


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 Nino 10. September 2020 
 

Geistiger Krieg

In unserem Kampf hier auf der Erde 'Tal der Tränen' sind wir auf die Sakramente und die heilige Messe angewiesen. Unser Geld ermöglicht uns zwar ein schönes Leben aber es kann uns auch einschläfern. Schnell beginnt man Kompromisse einzugehen mit dem Bösen. Letztendlich wird man zum Verräter ohne etwas Böses zu wollen. ... Ich habe eine Frage: Ist der Begriff Gottesdienst protestantischen Ursprungs? Warum sagen deutsche Gläubige so selten heilige Messe?


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