Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Corona-Pandemie als Wendepunkt im Pontifikat Franziskus’?

3. September 2020 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zwei Kirchenhistoriker kommen zu unterschiedlichen Bewertungen der Bedeutung der Pandemie für das Wirken von Papst Franziskus. Alberto Melloni sieht den ‚Anfang vom Ende’ gekommen, Austen Ivereigh einen neuen Anstoß für die Kernbotschaft des Papstes.


Rom (kath.net/jg)

Zwei Kirchenhistoriker, die Papst Franziskus wohl gesonnen sind, sehen in der Corona-Pandemie eine Zäsur in dessen Amtszeit, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press (AP).

 

Alberto Melloni hat in einem Essay die Pandemie sogar als „Anfang vom Ende“ des Pontifikates von Franziskus bezeichnet. In jedem Pontifikat gebe es einen historischen Punkt, mit dem die Endphase beginnt, die noch Jahre dauern kann. Für Franziskus sei dies die Pandemie und seine Einsamkeit angesichts des Virus.


 

Die Mittwochsaudienzen waren ebenso abgesagt wie die pastoralen Reisen in alle Welt. Gleichzeitig seien die Konflikte mit „konservativen“ Kritikern an die Oberfläche gekommen. Diese würden auch nach dem Ende der Corona-Pandemie nicht verschwinden, schreibt Melloni.

 

Austen Ivereigh sieht die Pandemie ebenfalls als Wendepunkt. Franziskus sei aber nicht isoliert gewesen, sagte er in einem Interview. Die Krise habe ihm unerwartete Möglichkeiten geboten, einer Welt in Not spirituelle Wegbegleitung zu geben. Franziskus habe einen neuen Anstoß bekommen, um die Kernbotschaft seines Pontifikates zu verkünden, die er in seiner Enzyklika „Laudato si“ (2015) niedergelegt habe. In diesem Dokument habe er die Politiker der Welt aufgefordert, strukturelle Ungleichheiten in der globalen Wirtschaft zu korrigieren, welche die Erde in einer „unermessliche Mülldeponie“ zu verwandeln drohe (LS 21).

 

Der Papst sei davon überzeugt, dass man aus jeder großen Krise, sei es ein Krieg oder eine Pandemie, gestärkt oder geschwächt hervor gehe. Die Kirche habe nach Ansicht von Franziskus der Welt in dieser Situation etwas anzubieten, das sehr hilfreich sei, sagte Ivereigh.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  4. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  5. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  6. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  7. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz