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Oratorium Birmingham will Klarstellung beim Verbot der Mundkommunion24. August 2020 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Bischofskonferenz von England und Wales erlaubt derzeit nur die Handkommunion. Das Oratorium Birmingham feiert die Messe auch in der außerordentlichen Form, in der nur die Mundkommunion erlaubt ist.
Birmingham (kath.net/jg)
Das Oratorium des hl. Philipp Neri in Birmingham wird sich beim zuständigen Ortsbischof um Klärung über das derzeit geltende Verbot der Mundkommunion bei Messen im außerordentlichen Ritus zu bemühen. Die Bischofskonferenz von England und Wales hat vor kurzem beschlossen, dass aufgrund der Corona-Pandemie gegenwärtig nur die Handkommunion zu spenden sei. Das Oratorium Birmingham feiert eine von vier Sonntagsmessen im Alten Ritus. 
In seiner Predigt am 9. August wies P. Ignatius Harrison, der Obere des Oratoriums in Birmingham, auf etliche Unklarheiten bei den Bestimmungen der Bischofskonferenz hin. Er habe den Eindruck, die Bischöfe von England und Wales hätten die außerordentliche Form des Römischen Messritus bei ihren Überlegungen nicht im Blick gehabt. In dieser Form sei nur der Empfang der Mundkommunion gestattet. Das Kirchenrecht stelle darüber hinaus klar, dass jeder Empfänger der Kommunion die Wahl zwischen Hand- und Mundkommunion habe.
Harrison erinnerte daran, dass Erzbischof Bernard Longley mehrmals die Messe in der außerordentlichen Form im Oratorium von Birmingham gefeiert habe und die Gemeinschaft sehr schätze. Er hoffe, mit dem Erzbischof eine Sonderregelung vereinbaren zu können. Harrison möchte die Spendung der Kommunion nach der Messe durchführen. Dabei soll es den Gläubigen überlassen sein, ob sie die Eucharistie in den Mund oder in die Hand empfangen wollen. Dies sei in den englischen Diözesen Portsmouth und Shrewsbury möglich.
Das Oratorium wolle gegenüber dem Erzbischof gehorsam sein, betonte Harrison. So lange die Mundkommunion untersagt sei, werde die Kommunion bei Messen in der außerordentlichen Form nicht gespendet. Er ersuche die Gläubigen einen Akt der geistigen Kommunion zu setzen.
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Lesermeinungen| | Paddel 24. August 2020 | |  | Sogar hygienischer? Nachdem ich wegen Corona auf die Handkommunion umgestiegen bin habe ich kürzlich die Gelegenheit nutzen können bei einem Priester die Mundkommunion empfangen zu können. Was für ein Fest für mich. Dabei gab es keinerlei Berührungspunkte wohingegen ich zu 90 % bei der Handkommunion mit der Hand des Priesters in Berührung kam. Dessen Hände waren/sind zwar frisch desinifiziert aber meine erst seit Meßbeginn. Kann nicht garantieren wie viele Menschen bis zum Empfang der Kommunion schon mit ihren Händen im Gesicht waren, oder sonstiges.
Wie auch immer, ich empfinde jedenfalls die Mundkommunion nicht weniger unhygienisch als die Handkommunion. |  4
| | | | | Tschuschke 24. August 2020 | | | | Es wird Zeit, dass endlich einmal klargestellt wird: Unter Corona-Bedingungen ist nicht die Mundkommunion ein Problem. Vielmehr ist ein Problem, wie die Kommunion von sehr vielen Priestern und auch von vielen Kommunionhelfern gespendet wird, nämlich hastig und ohne Sorgfalt. Wenn die Priester so verfahren würden, wie es das neue Messbuch vorsieht, wenn sie nämlich in Ruhe das „Amen“ des Kommunikanten abwarten und erst dann – sorgfältig – die hl. Hostie auf seine Hand oder auf seine Zunge legen würden, wäre jede Berührung der Hand oder der Lippen oder der Zunge sicher vermeidbar. In der alten lateinischen Messe besteht das Problem ohnehin nicht, weil da nicht der Kommunikant, sondern der Priester das „Amen“ spricht.
Aber der Gottesdienst muss ja schnell gehen, schnell, schnell, schnell! Wir haben doch noch so viel anderes zu tun, das nun wirklich wichtiger ist als Gottesdienst.
Wolfgang Tschuschke, Pfr.i.R. |  10
| | | | | Lilia 24. August 2020 | | | | Das alles ist reine Willkür und die Bischöfe beugen sich weiter brav dem Diktat des Staates. Schande hoch zehn!!!
Wie ist es zu erklären, dass in Österreich die Mundkommunion schon lange wieder an der Tagesordnung ist, auch im Bistum Rottenburg-Stuttgart, im Erzbistum Köln und einigen anderen Bistümern zumindest wieder in der überlieferten Messe gespendet werden darf, während alle anderen Bistümer außen vor sind?!!!
Auf Anfrage erklärte unser Bischof jüngst, dass die Mundkommunion nie verboten gewesen wäre, nur während der Hl. Messe wäre sie nicht erlaubt, aber danach hätte jeder das Recht den Priester zu bitten, ihm diese zu spenden!!!
Hat man da noch Töne?! Das erfährt man erst nach so langer Zeit!!!
Jetzt muss man nur noch den Priester finden, der einem dann auch jedes Mal diese Extrawurst brät!! |  12
| | | | | Chris2 24. August 2020 | | | | Da nicht absehbar ist, wie lange Corona und die damit begründeten Maßnahmen (seien sie begründet oder willkürlich, wie etwa die selbst im Freien max. 12 Teilnehmer bei Hl. Messen in San Francisco) unser Leben einschränken werden, läuft alles auf ein de facto dauerhaftes Verbot der würdigeren Mundkommunion hinaus. Ebenso praktisch wie z.B. die willkürliche Deckelung der Corona-Kundgebungen in München auf 1.000 - sogar auf der Oktoberfestwiese! Die 25.000 [only] black lives matter Demonstranten waren dagegen offensichtlich alle Corona-Immun gewesen, weil man für sie sogar die Zahl der erlaubten Teilnehmer sogar noch während der Kundgebung erhöht hatte (ich glaube, auch das war in München). Braves Virus, das genau weiß, wer böse ist und wer gut... |  9
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