Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Bätzing gegen Papst Leo
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  14. Drei Stunden im Fegefeuer
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

Catholic League: Kamala Harris hat ein Problem mit Katholiken

21. August 2020 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bill Donohue, Präsident der ‚Catholic League’ führt mehrere Gründe an, warum die Vizepräsidentschaftskandidatin der Demokraten ein Problem mit katholischen Wählern hat.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Kamala Harris, Kandidatin für die Vizepräsidentschaft von Joe Biden, wird es schwer habe, katholische Wähler für sich zu gewinnen, schreibt Bill Donohue, der Präsident der „Catholic League“ in einer Pressemitteilung.

 

Er erinnert an ihr Vorgehen bei der Anhörung des katholischen Juristen Brian Buescher im Senat 2018. Buescher war von der Regierung Trump als Richter für ein Bundesgericht nominiert worden. Harris habe Buescher wegen dessen Mitgliedschaft bei den „Knights of Columbus“, einer katholischen Bruderschaft mit mehr als 2 Millionen Mitgliedern, abgelehnt. Sie habe Bueschers Zugehörigkeit ins Spiel gebracht, weil die Kolumbusritter Abtreibung ablehnen. Harris’ eigentliches Ziel sei die katholische Kirche gewesen, schreibt Donohue, weil der Einsatz für den Lebensschutz für eine katholische Organisation nichts Ungewöhnliches sei.


 

Harris’ Pro-Abtreibungspolitik sei es auch gewesen, die sie als Generalstaatsanwältin von Kalifornien veranlasst habe, gegen David Daleiden vorzugehen, als dieser verdeckt gedrehte Videos von Mitarbeitern von Abtreibungskliniken veröffentlich habe, die davon berichten, wie sie Gewebe und Organe von abgetriebenen Embryonen gewinnen und verkaufen. Die Mehrheit der Amerikaner sei für Einschränkungen bei der Abtreibung, Harris wolle keine, betont Donohue.

 

2015 habe sie – ebenfalls in ihrer Position als Generalstaatsanwältin – versucht, mit „drakonischen Maßnahmen“ gegen Schwangerschaftskrisenzentren vorzugehen, die keine Abtreibungen durchführen. Sie sei geklagt worden, der Fall sei bis zum Obersten Gerichtshof gegangen, der 2018 gegen Harris entschieden habe.

 

Harris setze sich für die „Homo-Ehe“ und Transgender-Rechte ein. Sie habe sich 2004 „besonders patriotisch“ gefühlt, als sie ein gleichgeschlechtliches Paar in San Francisco „getraut“ habe, zitiert Donohue aus einer Rede der Politikerin. Sie habe sich weiters dafür ausgesprochen, dass biologische Männer, die sich als Frauen fühlen, bei Sportbewerben für Frauen antreten dürfen, schreibt er.

 

Als Joe Biden 2019 mit Vorwürfen sexueller Belästigung von Frauen konfrontiert war, habe Harris bekannt gegeben, sie glaube den Anschuldigungen. Das habe sie nie zurück genommen, trete jetzt aber gemeinsam mit Biden an. Eine Entscheidung, die schwer nachvollziehbar sei, merkt Donohue an.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Nach Wahlsieg der Demokraten in Texas: Christen und Lebensschützer kämpferisch
  2. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  3. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  4. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  5. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  6. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  7. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  3. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  4. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  5. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  6. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  7. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  8. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  9. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  10. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  11. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  12. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  13. NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Nach Wahlsieg der Demokraten in Texas: Christen und Lebensschützer kämpferisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz