Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien

Meine Seele wird still

12. August 2020 in Jugend, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für mich ist der Rosenkranz tatsächlich die rettende Hilfe bei Übermüdung und Dauerstress - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net) Gerade jetzt in der Urlaubszeit bin ich auf der Suche nach den Dingen, die mich entspannen. Urlaubszeit bedeutet für mich nämlich, dass andere Urlaub haben und ich in der Arbeit die Stellung halte. Lesen, klassische Musik, ein Spaziergang in der Abendsonne, Wandern, Spiele, Besuche, das alles habe ich schon für mich entdeckt.

 

Aber manchmal gibt es Abende, da bin ich zu müde für all das. So richtig „Kopfmüde“. Am besten wäre schlafen, aber für schlafen ist es irgendwie noch zu früh und ich habe das Gefühl, ich „brauche“ noch etwas. An solchen Abenden würde ich am liebsten einfach einen Film anschauen. Mich mit einer guten Handlung und schönen Bildern „zudröhnen“ und „wegträumen“ und mich für den anstrengenden Tag belohnen.


 

Das Blöde ist nur, dass ich mich danach gar nicht besser fühle. Im Gegenteil, ich bin noch müder und am nächsten Tag wache ich gerädert auf.  Also, was dann? Was tut mir abends, vor dem Schlafen gehen, wirklich gut?

 

Haltet euch fest. Die spektakuläre Antwort auf diese Frage lautet für mich aktuell „Rosenkranz beten“. Ohne Witz. Einige von euch werden das jetzt lesen, die Augen verdrehen und sich fragen, was ich für ein „frommer Freak“ bin, aber dann ist es eben so. Für mich ist dieses Gebet tatsächlich die rettende Hilfe bei Übermüdung und Dauerstress.

 

Und ich kenne so viele Menschen, in deren Leben dieses so schlichte und eintönig wirkende Gebet große Wunder und Gnaden bewirkt hat. Aber um ehrlich zu sein - es kostet mich ganz oft richtig Überwindung, anzufangen. Manchmal frage ich mich selbst, warum ich mir das nach so einem Tag abends noch antue. Es klingt wie Arbeit, nicht wie Vergnügen.

 

„Nein, heute nicht. Ich kann nicht mehr..“ Kennt ihr das?

 

So war es gestern auch, also habe ich mir gesagt „Egal. Heute schaust du einen Film!“. Ich grabe meinen uralten Laptop aus und lege die DVD ins Laufwerk. Ich habe es mir richtig gemütlich gemacht und will genießen.

 

Das Laufwerk rattert und schnauft. Ich versuche es wieder und wieder. Nichts. Zu meiner Ehre hat das Laufwerk aus jahrelanger Unterforderung den Dienst quittiert. Also ist es dann am Ende doch wieder der Rosenkranz geworden.

 

Und es tut so gut. Ich muss nicht viel denken. Ich komme zur Ruhe. Was mir sonst nie gelingt, passiert. Ich lasse los. Alle meine Sorgen, Sehnsüchte, Anliegen, alle Geschehnisse des Tages sind eingebettet in dieses Gebet. Ich fasse Mut und Hoffnung und weiß, Gott sorgt. Gott ist für mich. Gott ist da. Ich fühle mich geliebt, getragen und verbunden.

 

Meine Seele wird still. „..vielmehr habe ich besänftigt, habe zur Ruhe gebracht meine Seele. Wie ein gestilltes Kind bei seiner Mutter, wie das gestillte Kind, so ist meine Seele in mir. (Psalm 131,2)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz