Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  7. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  8. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  9. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  10. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  11. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg

Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen

7. August 2020 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus verurteilt in Botschaft zum Hiroshima-Gedenken auch bloßen Besitz der Nuklearwaffen - Mittel für Rüstungswettlauf "stattdessen zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung der Völker und für den Naturschutz" einsetzen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Zum 75. Gedenktag des Atombombenabwurfes auf die japanische Stadt Hiroshima am 6. August 1945 hat der Papst vor der zerstörerischen Kraft von Nuklearwaffen gewarnt. In einer Botschaft an den Gouverneur von Hiroshima, Hidehiko Yuzaki, anlässlich des Gedenkens in Japan bekräftigte Franziskus sein "Nein" zu Atomwaffen, wie das Onlineportal "Vatican News" am Donnerstag berichtete. Auch via Kurznachrichtendienst Twitter übte der Papst unter #Hiroshima75 am Donnerstag Kritik an einem Rüstungswettlauf; die dafür aufgebrachten Mittel sollten "stattdessen zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung der Völker und für den Naturschutz eingesetzt werden können und müssen".


Der Papst bekräftigte in dem Schreiben einmal mehr seine Absage an den Einsatz und bloßen Besitz von Atomwaffen und verwies auf eine seiner früheren Reden: "Ich wiederhole, was ich vergangenes Jahr in Hiroshima sagte: Der Einsatz von Atomenergie zu Kriegszwecken ist unmoralisch, wie ebenso der Besitz von Atomwaffen unmoralisch ist." Das Zitat stammt aus Franziskus' Rede im Hiroshima-Friedenspark vom 24. November 2019.

Franziskus rief auch die verheerende Zerstörungskraft dieser Waffen ins Gedächtnis: "Es war nie deutlicher, dass für ein Gedeihen des Friedens alle Völker die Waffen des Krieges niederlegen müssen, vor allem die mächtigsten und destruktivsten Waffen wie Nuklearwaffen, die ganze Städte und Länder verkrüppeln und zerstören können."

In seiner offiziellen Hiroshima-Botschaft wandte sich der Papst direkt an die Organisatoren und Teilnehmer der Gedenkveranstaltung in Hiroshima, darunter Überlebende der Atombombenabwürfe, die sogenannten "Hibakusha". Letztere hätten eine wichtige Rolle, hob Franziskus hervor: "Mögen die prophetischen Stimmen der Hibakusha-Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki uns und kommenden Generationen als Warnung dienen! Friede sei mit euch!"

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  9. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  12. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  13. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz