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Die Welt heilen

5. August 2020 in Aktuelles, 25 Lesermeinungen
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Franziskus: der Auftrag der Kirche: die ‚sozialen Krankheiten’ bekämpfen und die Prinzipien der Menschenwürde, des Gemeinwohls, der vorrangigen Option für die Armen befördern. Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Als er nach einigen Tagen wieder nach Kafarnaum hineinging, wurde bekannt, dass er im Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort.  Da brachte man einen Gelähmten zu ihm, von vier Männern getragen.  Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen die Decke durch und ließen den Gelähmten auf seiner Liege durch die Öffnung hinab.  Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Damit ihr aber erkennt, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben - sagte er zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Liege und geh nach Hause!“ (Mk 2,1-5.10-11).

 

Erste Generalaudienz nach der Sommerpause, die dreihundertachtzehnte des Pontifikats, wieder oder noch immer in Live-Streaming über Fernsehen und Internet aus der Bibliothek der ehemaligen Papstwohnung im Apostolischen Palast. Für öffentliche Auftritte auf dem Petersplatz gibt es bisher keinen neuen Termin. Beobachter rechnen damit nicht vor Ende des Jahres 2020. Papst Franziskus begann eine neue Reihe von Katechesen im Rahmen der schweren Problematik der Pandemie und deren Folgen. Die heutige Betrachtung stand unter dem Thema: „Die Welt heilen“.


 

Die Pandemie der vergangenen Monate, so der Papst, habe uns die Verwundbarkeit der Menschheit vor Augen geführt. Es seien Krankheiten in unserem sozialen Gefüge entstanden, „und wir wollen in den kommenden Katechesen versuchen, im Licht des Evangeliums sowie mit den göttlichen Tugenden und den Prinzipien der christlichen Soziallehre eine Antwort darauf zu finden“.

 

Jesus Christus habe uns das Reich Gottes verkündet, das Gerechtigkeit und Frieden, Heilung und Heil bringe. Dieses Reich zeige sich in Werken der Nächstenliebe, die ihrerseits die Hoffnung wachsen liessen und den Glauben stärkten. Die Begegnung mit der Heilsbotschaft lade uns wieder neu ein, mit Kreativität und Erneuerungswillen die ungerechten Strukturen wie auch das destruktive Verhalten, die unter uns Spaltungen hervorriefen und die menschliche Familie sowie den Planeten bedrohten, von innen her zu überwinden.

 

Das Wirken Jesu sei uns darin ein Vorbild. Wir sähen, dass die Krankenheilungen nicht nur das Körperliche betreffen Jesus hat immer den Menschen als Ganzes im Blick und schenkt auch geistliche Heilung. Die Kirche sei berufen, „in der Kraft des Heiligen Geistes sein Heilungs- und Heilswerk fortzusetzen“ (KKK 1421).

 

Ihr Auftrag sei es, die „sozialen Krankheiten“ zu bekämpfen und „die Prinzipien der Menschenwürde, des Gemeinwohls, der vorrangigen Option für die Armen, der allgemeinen Bestimmung der Güter, der Solidarität und Subsidiarität sowie der Sorge für das gemeinsame Haus zu wahren und zu befördern“.

 

„Ich lade euch ein“, so Franziskus abschließend, „in den kommenden Wochen gemeinsam die drängenden Probleme anzugehen, die die Pandemie aufgezeigt hat, insbesondere die sozialen Krankheiten. Und wir werden dies im Licht des Evangeliums, der theologalen Tugenden und der Prinzipien der Soziallehre der Kirche tun. Wir werden untersuchen, wie unsere katholische soziale Tradition der Menschheitsfamilie helfen kann, diese an schweren Krankheiten leidende Welt zu heilen. Es ist mein Wunsch, nachzudenken und als Nachfolger des heilenden Jesus zusammenzuarbeiten, um eine bessere Welt voller Hoffnung für die kènftigrn  Generationen aufzubauen“.

 

 

Die Zuschauer und Zuhörer aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

 

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Brüder und Schwestern deutscher Sprache. In dieser Zeit nach der Pandemie wollen wir den Heiligen Geist anflehen, er möge kommen, um uns mit den Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu stützen. Diese öffnen uns für neue Horizonte und geben uns kreative Ideen ein, mit denen wir den Notleidenden beistehen können. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden!

 


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Lesermeinungen

 stephanus2 11. August 2020 
 

"ungerechte Strukturen überwinden ??

..so sagt es der Papst.Ich kann da einfach innerlich nicht mitgehen. Ich meine, das ist nicht unsere Aufgabe als Christen. 1.) führt der Ansatz dazu, dass man Schuldige sucht, die für die ungerechten Strukturen verantwortlich sind, z.B. die Reichen dieser Welt, und geht irgendwie diese vor. 2.) wenn man meint, irgendjemand sei Schuldig, wird man schnell unbarmherzig und selbstgerecht und macht am Ende dieselben Fehler, z.B. mit Machtmissbrauch. 3.) wir Christen haben göttliche Mittel an die Hand bekommen (Sakramente) und die Nächstenliebe, um im kleinen, aber wirkungsvoll, betend und konkret,Menschen beizustehen und ihnen zu helfen, als Diener und Dienerinnen Gottes.4.) ich finde den Ansatz fast"hybrisch", diese Welt heilen zu wollen. Ist diese Welt nicht in der Hand oder durchsetzt vom Fürsten der Finsternis ? Diese Nummer ist zu groß für uns ! Nur Gott kann uns heilen und retten,Er ist dabei !Auch wenn es dunkel erscheint."Die Dunkelheit wird nicht bekämpft, sondern erhellt !"


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 lesa 6. August 2020 

Jesus ist gekommen, um das Verhältnis zu Gott zu heilen und so den ganzen Menschen

Die Krankheit und jegliches andere Leid ist ursprünglich eine Folge der Erbsünde, wenn auch nicht einfach das einzelne Leid spezifischen einzelnen Sünden zugeteilt werden kann. Es gibt ja auch viel Sühneleid Unschuldiger (- auffallend viel in unserer Zeit!)Es gibt auch viele körperlich Kranke, die innerlich kerngesund und sogar glücklich sind. Zumindes mit der Auswahl des Evangeliums vom Gelähmten, dem Jesus zuerst die Sünden vergibt, hat Papst Franziskus eindeutig klar gestellt, worin das Heil besteht: "In der Heilung der Beziehung zu Gott durch die Vergebung der Sünden." Was die Gesellschaft morbide und krank macht und auch materiell gefährdet, ist die fehlende Gottesbeziehung.
Jesus hat dies eindeutig klar gestellt und eiens aufgezeigt, indem er dem Gelähmten zuerst die Vergebung zugsagte und ihn erst danach körperlich heilte. Es wurde möglich, weil die Freunde ihn zu Jesus trugen! Ein Vorgang, der sich nach wie vor häufig in dieser Art ereignet.


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 Dachstein 6. August 2020 
 

ich bin gekommen um die sünder zu rufen nicht die gerechten

Wer schon für den Libanon gespendet, werfe den ersten Stein auf den Papst!


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 Gipsy 6. August 2020 

Die sozialen Krankheiten

bleiben unheilbar, solange das "Brot des Lebens" immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird.
Der Heiland der Welt, könnte die Welt heilen, von Krankheiten der Seele, aus der viele körperlichen und sozialen Krankheiten entspringen.

Solange, um bei dem oben aufgeführten Beispiel zu bleiben, wir nicht "unsere Krankheiten" direkt vor den Herrn bringen und wenn es durch das "Hausdach" erfolgen sollte, wenn es nicht anders möglich ist, solange wird keine wirkliche langfristige Heilung der Welt möglich sein.Auch bei aller sozialer Anstrengung nicht.

Viele beten zwar , aber sie vertrauen dem Herrn nicht mehr genug( nicht so, wie die Menschen, die ihren Kranken durch das Hausdach vor den Herrn gebracht haben) und es wäre wünschenswert und hilfreich für die Welt, wenn sich das wieder ändern würde.


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 SalvatoreMio 6. August 2020 
 

Du bist der Sohn des lebendigen Gottes!

Danke für die Erläuterung, lieber galil?a! Jetzt konnte ich Ihre Gedanken besser nachvollziehen!


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 Chris2 6. August 2020 
 

Katholische Rangfolge

1. Lobpreis Gottes und Rettung der Seelen
2. Hilfe für den "Nächsten"
3. Hilfe für andere

Rangfolge heute (oft auch in der Kirche)
1. Paradies auf Erden schaffen (Im 20. Jahrhundert hat so etwas im Nationalsozialismus und Sozialismus über 100 Millionen Opfer gefordert)
2. Fernstenliebe an den am wenigsten Bedürftigen (vitale junge Männer), dafür den Schutz des Nächsten aufgeben (vgl. z.B. heutige Meldung zu Neumarkt/Oberpfalz)
3. Sonstige Ideologien
4. Eine neue, zeitgeistkompatible, Wohlfühlkirche bauen, die den eigenen Lebenswandel absegnet (z.B. in der Lesung den Satz "Nun gehe hin und sündige nicht mehr" weglassen)


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 Diadochus 6. August 2020 
 

Das lebendige Brot

Papst Franziskus schreibt am Ende, Gott wolle, dass alle Menschen gerettet werden, meint aber im Grunde genommen nur die irdische körperliche Not. Jesus Christus geht es um viel mehr: "Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esset und sein Blut trinket, habt ihr das Leben nicht in euch. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank." (Joh. 6, 51-55) Jesus Christus ist unser Heil und ewiges Leben. Jesus Christus will vor allem unsere kranke Seele heilen und von der Sünde befreien. Wer krank ist, der rufe zuerst einen Priester.


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 Stefan Fleischer 6. August 2020 

Was mir heute Nacht noch in den Sinn kam:

Christus ist nicht als Befreier gekommen,sondern als unser Erlöser, sonst wäre er gleich mit zwölf Legionen Engel aufmarschiert!

(vgl.Mt 26,53)"Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte?"


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 galil?a! 5. August 2020 
 

Lieber SalvatoreMio

Ich meinte es wohl so, dass die Menschen damals schon Glauben hatten an den Herrn. Aber viele hielten ihn zu diesem Zeitpunkt des Evangeliums noch für einen besonderen Menschen oder einen Propheten. Hier will er aber die Menschen auf eine höhere Stufe des Glaubens heben und ihnen kundtun, dass er der Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist. Dieses hat später der Hl. Paulus durch die Gnade des Vaters erkannt.
Dass die Kirche oft in der Nächstenliebe wirkt und so Seelen für Christus zu gewinnen trachtete, da sind wir uns beide wohl einig.
Auch der gute Samariter hat sich um den halb Toten gekümmert und hat seine Wunden versorgt. Diesen hat er dann in die Herberge gebracht. Wohl meint die Geschichte hier die katholische Kirche, die ihn pflegen sollte. Natürlich kann man dies auch auf die Seele beziehen. Um seine Seele zu retten. Halbtot ist er aber, weil noch Glauben in ihm ist. Wer ohne Glauben an Gott ist, der ist ganz tot.


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 Labrador 5. August 2020 
 

Die Welt heilen und so

Man kann sich das als Ziel setzen, aber sollte man sich nicht trotzdem fragen
- wie?
- nach welchen Grundsätzen?
- welche Nebenwirkungen die gesetzten Aktionen verursachen?

Eigentlich sollte PF mit seinem Alter über genügend Lebenserfahrung verfügen, dass ein einfaches “die Welt heilen”, schon einige Male gründlich schief gegangen ist.

Und eine Kirche, die nicht auf Gottes Weisheit, sondern auf Ideologien setzt, ist um nichts weiser, besser oder vor Irrtum geschützter, als die Sozialismen, egal ob international oder nicht.


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 SalvatoreMio 5. August 2020 
 

Papst Franziskus erinnern!

@Sehr geehrter Herr Fleischer
Schon mindestens 3 Briefe hatte ich im Laufe der letzten Monate ferti, und dann landeten sie doch im Papierkorb mit dem Gedanken: "Wer bin denn ich kleines Licht? Was bilde ich mir denn ein?" Müsste es da nicht andere, Berufenere geben?" Vielleicht gibt es sie - nur wir wissen es nicht!
Wie wäre es mit einem Versuch Ihrerseits? (Die Frage kommt von Herzen!)


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 phillip 5. August 2020 
 

Welche Schwerpunkte setzt Papst Franziskus mit der Wortfolge "Die Welt heilen"?

Mir fallen dazu nur zwei Grundsätze ein!

1. Der politische Grundsatz „salus populi suprema lex esto“ - frei übersetzt – bedeutet: „Die Gesundheit, die Wohlfahrt, das Gut und Heil des Volkes sei das höchste Gesetz".

2. Für die Katholische Kirche gilt der Grundsatz, „salus animarum suprima lex est“ – frei übersetzt: „Die Errettung der Seelen ist immer das obersten Gesetz“.

Ist der Papst nun ein Politiker oder oberster Seelenhirte des Volkes Gottes?


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 hape 5. August 2020 

Die Kirche als das Sakrament des Heils. 3. Upload-Versuch

Es ist das Recht eines Papstes, eigene Akzente zu setzen. Bei Papst Franziskus ist das die soziale Frage. Angesichts des Glaubensverlustes ist es aber schwer verständlich, warum er nicht die Hl. Messe in den Fokus nimmt. Man darf fragen, ob der KKK 1421 das Heilungs- und Heilswerk der Kirche in erster Linie als Befreiung von „sozialen Krankheiten“ verstanden wissen will, immerhin ist dort auch von Sündenvergebung die Rede, oder ob der Papst den KKK an dieser Stelle so hinbiegt, wie er ihn gern hätte.

Denn als Sakrament des Heils zeigt sich die Kirche doch v.a. in der Eucharistie, die Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens ist (KKK 1324; LG 11). Somit wäre die Hl. Messe auch das Maß für die soziale Frage. Jedenfalls für Katholiken. Gut sein ist nicht das Alleinstellungsmerkmal der Kirche. Gute Menschen finden sich auch anderswo. Gerade vom Papst würde ich mir aber erhoffen, dass er klar und deutlich die Hl. Eucharistie als die wahre Quelle aller guten Werke aufzeigt.


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 Stefan Fleischer 5. August 2020 

Warum erinnert niemand unseren Heiligen Vater

an das, was er selbst gesagt hat:
«Wenn wir ohne das Kreuz gehen, wenn wir Christus ohne Kreuz bekennen, sind wir nicht Jünger des Herrn: Wir sind weltlich, wir sind Bischöfe, Priester, Kardinäle, Päpste, aber nicht Jünger des Herrn.»
Es ist doch für eine Christen klar:
Alles Heil dieser Welt, welches nicht auf die Erlösung durch das Kreuz unseres Herrn gebaut ist, ist auf Sand gebaut!


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 Heinzkarl 5. August 2020 
 

Wir bleiben zu Hause, war an vielen Fenstern zu lesen. Immer die gleichen DINA4 Plakate

von Menschen welche öffentlich zeigen wollten, dass sie jetzt dabei sind, ja dabei sein wollen gemeinsam gegen das noch nie dagewesene Virus vorzugehen und keinesfalls WC Papier und Konserven minderwertigster Qualität hortend zu Hause zu bleiben. Alle unnötigen Kontakte und auch die Sonne zu meiden. Ja selbst unser Bürgermeister meldete sich mit einem schreiben. Ja, so schön kann gemeinschaftliches Leben in einer Pandemie sein.... Nicht schweigend Verantwortung für sich und seien Nächsten übernehmen. Nein in einer sich ständig wiederholenden Endlosschleife non stop zeigen und gezeigt bekommen wie jetzt die ,,Welt geheilt,, werden kann....Trotz all dieser ,,Heilung,, laufen an den schönsten Wanderwegen die Mülleimer über Polizeiautos und öffentliche Einrichtungen werden wie noch nie beschmiert und zerstört.... usw. 14 Jahre wurden meine Eltern von mir rund um die Uhr bis zu ihrem Heimgang betreut und gepflegt, freiwillig bin ich zu Hause geblieben-ohne Wir bleiben zu Hause Schild


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 Fatima 1713 5. August 2020 
 

@laudeturJC

Da haben Sie aber echt Glück!


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 laudeturJC 5. August 2020 

Ja, ist eine Katechese.

Ich bin jedoch aus jeder Sonntagspredigt unserer Gemeinde gehaltvolleres gewöhnt...


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 SalvatoreMio 5. August 2020 
 

Wachsender Glaube an Christus aufgrund irdisch-heilsamer Erfahrungen?

@galil?a: Wir wissen, dass wir nicht Christen sein können, ohne uns auf die Nöte anderer einzulassen. Und die Beispiele sind Legion, wie Christi Kirche sich für Leidende einsetzt - seit jeher! Abertausende in Deutschland erfahren Heilung in Krankenhäusern, bekommen neue Hüften und Augenlinsen und werden vom Krebs geheilt. Viele wären sonst nicht mehr auf der Welt. - Wenn dadurch "schwacher Glaube" gestärkt würde, müsste man in der Gesellschaft doch etwas davon merken, sollte Dankbarkeit vor Gott sichtbar werden! Ich merke davon leider nichts!


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 Winrod 5. August 2020 
 

Immer wieder

diese soziale Schlagseite, die alles Andere wegschiebt.


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 hape 5. August 2020 

Die Kirche als das Sakrament des Heils.

Es ist das Recht eines Papstes, eigene Akzente zu setzen. Bei Papst Franziskus ist das die soziale Frage. Angesichts des Glaubensverlustes ist es aber schwer verständlich, warum er nicht die Hl. Messe in den Fokus nimmt. Man darf fragen, ob der KKK 1421 das Heilungs- und Heilswerk der Kirche in erster Linie als Befreiung von „sozialen Krankheiten“ verstanden wissen will, immerhin ist dort auch von Sündenvergebung die Rede, oder ob der Papst den KKK an dieser Stelle so hinbiegt, wie er ihn gern hätte. Denn als Sakrament des Heils zeigt sich die Kirche doch v.a. in der Eucharistie, die Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens ist (KKK 1324; LG 11). Somit wäre die Hl. Messe auch das Maß für die soziale Frage. Jedenfalls für Katholiken. Gut sein ist nicht das Alleinstellungsmerkmal der Kirche. Gute Menschen finden sich auch anderswo. Gerade vom Papst würde ich mir aber erhoffen, dass er klar und deutlich die Hl. Eucharistie als die wahre Quelle aller guten Werke aufzeigt.


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 phillip 5. August 2020 
 

Diese Welt - zweifelhafte Persönlichkeiten bezeichnen sie ...

...als "Pachamama" und "Mutter Erde", die beide "schreien und weinen" - - ist nach dem Wahren Evangelium jener Acker, in dem guter Same und Unkraut gesät wird; und was sagt Gott: nicht das Unkraut ausreißen, beides wachsen lassen. Eine vollkommen andere Aussage betrifft die hier angeführte Umkehr und Heilung und der Seelen. Daraus einen Auftrag zu sehen, der Pachamama bzw Mutter Erde materielle Zuwendungen zukommen zu lassen, zu konstruieren, ist schon sehr, sehr weit hergeholt.


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 agora 5. August 2020 
 

Zu wenig für eine päpstliche Verkündigung

Das alles bleibt, so richtig es auch erscheinen mag, seltsam flach und hilft dem Glauben nicht auf...


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 galil?a! 5. August 2020 
 

Was ist leichter den Leib zu heilen oder Sünden der Seele nachzulassen?

Offenbar, dem Leibe seine Kraft wiederzugeben.

Die Seele steht viel höher als der Leib. Daher ist es umso mehr die Sünden nachzulassen. Damit aber alle die Kraft des Herrn sahen tat er das unsichtbare die Sünden nachzulassen und ließ die Heilung des Körpers folgen damit jeder das Wunder sehen konnte.

Wohl wollte der Herr die Umstehenden durch dieses Wunder nutzen, damit sie zum rechten Glauben an ihn finden. Damit auch ihre Seelen geheilt werden. Hier gibt sich Christus als den Schöpfer der Seele und der Leiber kund.

Diese Vollmacht der Sündenvergebung gab er aber auch an seine Kirche weiter. Die Kirche soll die Seelen heilen aber auch auf das körperliche positiv einwirken, so wie Christus es getan hat, damit auch die, die noch nicht vollkommen im Glauben sind hin zu diesem wahren Glauben an den Christus den Sohn Gottes kommen mögen!
Die Hilfe an Menschen ist sichtbar so können noch schwache im Glauben auch auf das höhere schließen, dass Christus auch die Seele heilen kann!


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 Stefan Fleischer 5. August 2020 

Fehlt da nicht:


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 exnonne 5. August 2020 
 

der Grund, auf dem wir stehen

Natürlich ist es richtig und wichtig, dass sich die Kirche im sozialen Bereich engagiert. Doch meines Erachtens wird viel zu wenig darauf verwiesen, dass dies alles nur gelingen kann, wenn wir tief und fest in Christus verankert sind. Das Haus der Kirche kann nur fest stehen, wenn es auf den Felsen, der Christus ist, gebaut ist. "Ohne mich könnt ihr nichts tun", hat Jesus gesagt.
Mir scheint oft, die Kirche ist eine "Martha-Kirche" geworden, die den "Maria-Aspekt" vernachlässigt. Sie verzettelt sich "draußen" und vernachlässigt den gemeinsamen Gottesdienst und das Gebet (es gibt natürlich auch löbliche Ausnahmen, das will ich nicht unterschlagen).
In meiner eigentlichen "Heimatpfarrei" (und nicht nur dort) tönt es nur noch, dass unser Gottesdienst jetzt darin bestehe, aus (angeblicher) Solidarität Masken zu tragen, Abstand zu halten und sich im sozialen Bereich zu engagieren.
Beten beschränkt sich dann darauf, Youtube-Gottesdienste zu konsumieren.


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