Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Papst telefonierte mit Mutter eines jugendlichen Unfalltoten

31. Juli 2020 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Verstehe, dass der Vater den Glauben verlor - Immer wieder seelsorgliche Spontananrufe des Papstes


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat mit der Mutter eines Jugendlichen telefoniert, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nachdem sie dem Papst zu Monatsbeginn einen Brief über ihre Situation geschrieben hatte, sei sie am vergangenen Sonntagnachmittag von ihm angerufen worden, berichtete die Römerin Cinzia Desiati dem Portal interris.it. Als sie ihm erzählte, ihr Mann - Leiter eines Krankenhauses - habe durch den Tod des einzigen Kindes den Glauben verloren, habe Franziskus sie getröstet mit den Worten: "Ich verstehe. Es ist normal, dass das passiert."

Desiatis 21-jähriger Sohn, Fabrizio Di Bitetto, hatte sich im vergangenen Oktober bei einem Unfall in seinem Auto gemeinsam mit vier Freunden mehrmals überschlagen und starb. Er habe damals gerade den Zivildienst beendet und stand kurz vor der Studien- und Berufsentscheidung, schilderte die Mutter dem Papst. Auch ihr eigener Glaube sei durch den Vorfall ins Wanken geraten. Sie habe alle Kruzifixe aus der Wohnung entfernt, sich "dann aber an die Figur der Madonna geklammert, weil sie den gleichen Schmerz erlebte wie ich", erzählte sie. Erst nach Monaten sei sie wieder zur Kirche gegangen und eine "innere Reise, die mich dem Herrn näher brachte" erlebt.


Alle denken zuerst an einen Scherzanruf

Der Papst habe zuvor schon mehrmals mit unterdrückter Nummer auf ihrem Handy angerufen, doch habe sie nie rechtzeitig reagiert, sagte Desiati gegenüber dem Nachrichtenportal. Als sich das Kirchenoberhaupt mit "Hallo, ist das Frau Cinzia? Ich bin Franziskus" gemeldet habe, dachte sie trotz der bekannten Stimme zunächst, es handle sich um einen Witz - was dem Papst jedoch bei jedem derartigen Anruf passiere, wie er ihr bestätigte. Die Frau gab an, sie habe sich wie ein verlorenes Kind gefühlt, sich dann aber beruhigt, als der Papst erklärte, er habe das zugesandte Foto ihres Sohnes vor sich. Hinsichtlich eines von der Frau gewünschten Treffens im Vatikan habe sich Franziskus dann zurückhaltend geäußert.

Immer wieder greift Papst Franziskus zum Hörer für seelsorgliche Spontananrufe. So hatte er im Juni im Krankenhaus in Pesaro angerufen und das Personal am Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie mit einem "Ihr seid Helden" für den Einsatz für Covid-19-Patienten gelobt. Ende April sprach er einem autistischen Jungen aus Caravaggio Mut zu, zudem meldete er sich rund um Ostern wiederholt bei der Moderation Lorena Bianchetti inmitten der Live- Sendung "A sua immagine" beim Fernsehsender Rai1.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 1. August 2020 
 

Ich würde als Papst immer mit unterdückter Nummer

anrufen, wenn es keine "Insider" sind. Sonst steht die schon nach kurzer Zeit im Netz und man kann sie gleich wieder deaktivieren.


2
 
 phillip 1. August 2020 
 

Besagte Dame dürfte nicht die einzige sein, die über ein tolles Handy verfügt, eines ...

..., das die Nummer und Person des Anrufers, der seine Nummer unterdrückt hat, dennoch erkennt. Liebe Daumen-nach-unten-Dreher, könntet Ihr die Freundlichkeit haben, mir - und sicherlich noch vielen anderen, die ein derart tolles Handy zu besitzen anstreben - den Handytyp und vor allem die "supersoftware", die die anonyme Nummern- und damit den Anschlussinhaber zu erkennen vermag, bekanntgeben?! Fachleute sagen mir, dass das Posting rückbezüglich Dargestellte ein fake ist.
Das glaube ich allerdings bis zur Angabe des "Wundertelefones" auch!


4
 
 Christa.marga 31. Juli 2020 
 

@Stefan Fleischer

Volle Zustimmung!

"Hinsichtlich eines von der Frau gewünschten Treffens im Vatikan habe sich Franziskus dann zurückhaltend geäußert."

Ein persönliches Treffen mit der Frau, das wäre meiner Ansicht nach eine wirklich schöne Geste.


5
 
 phillip 31. Juli 2020 
 

Ein tolles Handy, das die Nummer und Person des Anrufers, der ...

...seine Nummer unterdrückt hat, dennoch erkennt. Anders ist wohl der Satz, "Der Papst habe zuvor schon mehrmals mit unterdrückter Nummer auf ihrem Handy angerufen, doch habe sie nie rechtzeitig reagiert", nicht zu verstehen! Die Bewertung des Satzes, "Ich verstehe. Es ist normal, dass das passiert", überlasse ich getrost Seelsorgern.


6
 
 Herbstlicht 31. Juli 2020 
 

Tue Gutes! - Im Verborgenen.
Könnte das nicht auch eine Option sein?


2
 
 Chris2 31. Juli 2020 
 

@ meine beiden "Vorredner"

... oder sich bei den Opfern anarchich deregulierter Migration entschuldigen, wie sie im ansonsten hypergeregelten Deutschland gehandhabt wird. Etwa den Opfern des Berliner LKW-Anschlages, den beiden 11- und 13 Jahre alten Mädchen diese Woche oder dem Opfern von Gera, deren Fall gerade verhandelt wird.
Oder sich einfach mal bei all den Gläubigen entschuldigen, die die Kirche in Corona-Zeiten völlig im Stich gelassen hat...


6
 
 Winrod 31. Juli 2020 
 

@Stefan Fleischer

Volle Zustimmung!
Das Eine tun und das Andere nicht lassen!


6
 
 Stefan Fleischer 31. Juli 2020 

seelsorgliche Spontananrufe

Das sind schöne Gesten unseres Heiligen Vaters. Gott möge sie ihm vergelten.
Einen Gedanken konnte ich mir dabei allerdings nicht verkneifen: Wären nicht auch hin und wieder (vielleicht sogar des Öftern) seelsorgliche Anrufe insbesondere an jene Amts- und Würdenträger nötig, welche sich um alles Mögliche und Unmögliche kümmern, aber viel zu wenig um das ewige Heil der ihnen anvertrauten Seelen? Das wäre nicht nur Seelsorge an den Betreffenden, sondern auch sehr wirksame Seelsorge an uns einfachen Gläubigen, welche sich immer öfter die Frage stellen müssen: „Zu wem sollen wir gehen? Wer hat noch Worte des ewigen Lebens?“ (vgl. Joh 6,68)


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz