Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Nicht mehr ernst zu nehmen
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen

'Politische Korrektheit': Fast jeder Zweite fühlt sich in Deutschland eingeschüchtert

15. Juli 2020 in Chronik, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fast jeder zweite Bundesbürger (45 Prozent) hat das Gefühl, dass er wegen „politischer Korrektheit“ nicht mehr alles äußern kann, was er gerne sagen würde


Erfurt (kath.net/idea) Fast jeder zweite Bundesbürger (45 Prozent) hat das Gefühl, dass er wegen „politischer Korrektheit“ nicht mehr alles äußern kann, was er gerne sagen würde. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Hintergrund: Über 150 prominente Schriftsteller haben in einem offenen Brief in der US-Zeitschrift „Harper‘s Magazine“ (New York) vor einem zunehmenden Klima der Intoleranz in der Gesellschaft gewarnt. Darin heißt es unter anderem, die Forderung nach mehr Gleichheit und Integration führe immer öfter dazu, dass eine offene Debatte zugunsten „ideologischer Konformität“ unterdrückt werde.


 

Rund ein Drittel der Deutschen (32 Prozent) hat nicht das Gefühl, wegen der politischen Korrektheit nicht mehr alles sagen zu dürfen. 14 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, neun Prozent machten keine Angabe. Männer fühlen sich öfter in ihrer freien Meinungsäußerung eingeschränkt (48 Prozent) als Frauen (43 Prozent). Das Gefühl ist in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen mit 49 Prozent deutlich weiter verbreitet als bei den 18- bis 29-Jährigen (35 Prozent). Bei den über 60-Jährigen teilen 47 Prozent diese Sicht. Im Osten Deutschlands fühlen sich 50 Prozent durch die politische Korrektheit eingeschüchtert, im Westen sind es 45 Prozent.

 

Bei den christlichen Konfessionen haben besonders viele freikirchliche Befragte dieses Gefühl (57 Prozent), bei den landeskirchlichen Protestanten sind es 50 Prozent und bei den Katholiken 43 Prozent. Unter den Anhängern der politischen Parteien teilen besonders viele Sympathisanten der AfD diese Empfindung (81 Prozent), gefolgt von den Wählern der FDP (63 Prozent). Bei den Parteigängern der SPD trauen sich 45 Prozent nicht mehr, alles zu sagen, was sie gerne sagen würden. Unter den Anhängern der CDU/CSU sind es 41 Prozent, unter den Sympathisanten der Partei „Die Linke“ 36 Prozent und bei den Wählern von Bündnis 90/Die Grünen 26 Prozent.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  4. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  5. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  6. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  7. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  8. Bischof Erik Varden: Zum Gedenken an König Harald V. (1937–2026)
  9. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"
  10. Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht
  11. „Hinter mir her!“ – Der Weg führt ins Leben
  12. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  15. Synodalität aus der Tradition - Teil 2

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz