Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'

Apostolischer Vikar: Umwidmung der Hagia Sophia nachvollziehbar

14. Juli 2020 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für Türkei zuständiger katholischer Bischof Bizzeti hofft, dass auch Christen künftig eine Gebetsmöglichkeit in dem als kaiserliche Kirche errichteten Gotteshaus eingeräumt wird


Rom (kath.net/KAP) Paolo Bizzeti, Apostolischer Vikar von Anatolien, hat Verständnis für die Umwidmung der Istanbuler Hagia Sophia zur Moschee geäußert. Die Entscheidung sei "keine Kurzschlusshandlung" von Präsident Recep Tayyip Erdogan gewesen, sagte der italienische Jesuit dem katholischen Pressedienst SIR (Montag). Schließlich befürworteten laut aktuellen Umfragen 70 Prozent der türkischen Bevölkerung den Schritt. "Das ist eine Tatsache, der man Rechnung tragen muss." Dennoch teile er den Schmerz vieler Christen angesichts der neuen Entwicklung.


 

Das Oberste Verwaltungsgericht in der Türkei hatte am Freitag den Status des berühmten Bauwerks als Museum aufgehoben. Erdogan unterzeichnete darauf ein Dekret zur Nutzung der Hagia Sophia als Moschee.

 

Bischof Bizzeti hofft, dass auch Christen künftig eine Gebetsmöglichkeit in dem als kaiserliche Kirche errichteten Gotteshaus eingeräumt wird. Zuversicht schöpfe er aus "Hinweisen auf Glauben und Gebet", die Erdogan in seiner Entscheidungsbegründung gegeben habe. Bizzeti bezeichnete den Präsidenten als einen "Mann des Glaubens und der Religion". Nun müsse man abwarten, wie die Umgestaltung der Hagia Sophia letztlich ausfalle.

 

Die Hagia Sophia, die der göttlichen Weisheit gewidmet ist, wurde 537 als Reichskirche des griechisch-orthodoxen Kaiserreichs Byzanz geweiht und war die größte Kirche des Christentums. Nach der Eroberung Konstantinopels, des heutigen Istanbul, durch die türkischen Osmanen wurde sie 1453 zur Moschee und mit Minaretten versehen. Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk machte sie 1934 zum Museum.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. Der Bischof und der Denunziant
  5. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  8. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  9. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  12. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  13. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
  14. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  15. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz