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Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder

2. Juli 2020 in Kommentar, 25 Lesermeinungen
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Haben wir keine anderen Sorgen, als „Black Lives Matter“ zuliebe billige Betroffenheitsrituale zu zelebrieren? Ein Kommentar von Karl-Peter Schwarz


Wien (kath.net/Kairos.Blog)

Eine Kollektivschuld gibt es weder rechtlich noch moralisch. Dennoch werden „die Weißen“ kollektiv des Rassismus und seiner Verbrechen bezichtigt.

 

Aus Anlass des Todes des schwarzen Amerikaners George Floyd mahnte mich ein Freund: „Du bist ein weißer Mann wie ich, knie auch du dich einmal nieder, zeige ein wenig Pietät, wenigstens einmal.“ Auf Knien betet man zu Gott für die Seelen der Toten. Aber das hatte mein Freund nicht im Sinn. Er lud mich nicht ein, für Floyd zu beten, sondern er forderte zu einer politischen Geste auf, die Schuld des „weißen Mannes“ zu bekennen. Tut mir leid, dazu bin ich nicht bereit.

 

Es ist wohl kein Geheimnis, dass die USA die brutalsten Polizisten der westlichen Welt haben. Immer wieder sterben Amerikaner durch unverhältnismäßige Polizeigewalt. Der Anteil der schwarzen Opfer ist größer, was unter anderem auch damit zusammenhängt, dass die Kriminalitätsrate in der schwarzen Bevölkerung deutlich höher ist. Ob Derek Chauvin und die drei mutmaßlichen Mittäter – von denen einer afrikanische und ein anderer südostasiatische Vorfahren hat – aus Rassismus oder aus anderen Gründen getötet haben, wird ein Gericht untersuchen. Ihm obliegt das Urteil über die Schuld der Angeklagten.


 

Wie immer es ausfallen sollte, Floyds gewaltsamer Tod rechtfertigt nicht die Gewalttaten, die sich gegen das Leben und das Eigentum der Bürger richten. Der pensionierte schwarze Polizeioffizier David Dorn und viele andere wurden von Plünderern erschossen. Und mit diesem Mob soll man sich solidarisieren? Übrigens ist es schon sehr merkwürdig, dass der Tod Floyds Millionen Europäer zu Demonstrationen animiert, während es sie völlig gleichgültig lässt, dass in ihrer nahöstlichen und afrikanischen Nachbarschaft fast täglich Dutzende Menschen abgeschlachtet werden, weil sie Christen sind.

 

Ich war vier, als ich zum ersten Mal einen schwarzen US-Soldaten sah. Ich rubbelte an seiner Haut, um die Farbechtheit zu überprüfen, denn bei uns zu Hause verdunkelten die Menschen im Fasching ihre Identität mit Schuhpaste. Für die Afrika-Mission sammelten blecherne Negerlein, die nickten, wenn man einen Schilling einwarf. Wir dachten uns nichts dabei, wenn wir uns Negerbrot und Indianerkrapfen kauften, aber weitere rassistische Exzesse sind mir nicht in Erinnerung.  Und ich verspüre gar keine Neigung, mich für Verbrechen entschuldigen, die meine Vorfahren nicht begangen haben.

 

Rassismus war bis in die 1970er-Jahre kein Thema. Wien wandelte sich erst allmählich in eine Metropole, die Menschen aus der ganzen Welt anzog. Die Stadt erwachte aus dem Koma, sie wurde offener und bunter. Die Zuwanderer assimilierten sich zunächst bereitwillig. Aber je mehr kamen, desto geringer wurde die Bereitschaft zur Anpassung. Obwohl Ressentiments gegen Ausländer immer offener zu Tage traten und rassistische Züge annahmen, ignorierten Politiker und Journalisten besorgte Warnungen vor den negativen Folgen der multikulturellen Überforderung. Straftaten im Migrantenmilieu wurden übersehen, verschwiegen oder relativiert. Dieselben Leute stellen die Polizei und die Behörden jetzt unter den Generalverdacht des „strukturellen Rassismus“. Berlin hat in einem Antidiskriminierungsgesetz sogar die Beweisumkehr verankert. Wenn ein Verdächtiger einem Polizisten Rassismus vorwirft, muss der Polizist den Gegenbeweis antreten.

 

Indes prügeln sich in Wien türkische Rechtsextreme aus dem Arbeitermilieu mit linksextremen Sprösslingen des Bürgertums. In Stuttgart reagiert eine mit Stangen und Steinen gerüstete „Partyszene“ ihren Frust ab, indem sie Geschäfte plündert und auf Polizisten eindrischt.

 

Haben wir keine anderen Sorgen, als „Black Lives Matter“ zuliebe billige Betroffenheitsrituale zu zelebrieren? Das Gerede von der Schuld des „weißen Mannes“ lenkt nur von dem echten Problem ab, mit dem Österreicher und Deutsche konfrontiert sind, nämlich vom militanten Antisemitismus der alten und der neuen Nazis sowie der muslimischen Zuwanderer.

 

Hintergrundinformation: Karl-Peter Schwarz schreibt dazu auf Twitter: "Diese Glosse wurde von der "Presse" abgelehnt. Eine Begründung wurde mir bisher nicht mitgeteilt. Ich stelle daher meine Kolumne in der Zeitung ein, für die ich früher u.a. als stv. Chefredakteur und Prager Korrespondent gearbeitet habe."

 

In eigener Sache: Karl-Peter Schwarz ab sofort neuer Kolumnist bei kath.net! Wir freuen uns!

 

Foto: Blacklivesmatter-Aktivisten greifen in USA in St. Louis einen betenden Katholiken an!

 


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Lesermeinungen

 Anton_Z 7. Juli 2020 

Um es mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu sagen: Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!

Und wenn in Deutschland jedermann bewaffnet wäre, was in Amerika durchaus der Fall ist, dann hätten wir mit Sicherheit auch eine sehr nervöse Polizei.


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 SCHLEGL 6. Juli 2020 
 

@Rolando

Das kirchliche Lehramt untersagt es ausdrücklich "Besessenheit" leichtfertig anzunehmen, das gilt besonders für das Urteil von Laien. Ein Facharzt hat mir ausdrücklich die letale Wirkung von Fentanyl erklärt, aber auch, dass die zusätzliche Einschränkung der Atmung des Afroamerikaners durch die beschriebenen Methode, ihn am Boden zu halten, sehr verstärkt wurde. Am Boden hat er sich jedenfalls nicht mehr gewährt und es ist medizinisch ungeheuerlich jemand 9 min auf diese Art und Weise am Luftholen zu hindern. In Österreich wäre das unmöglich, mein Hausarzt war viele Jahre Vize- Polizeiarzt von Wien. Wenn es 4 anwesende amerikanische Polizisten nicht schaffen, jemand am Boden mit Handschellen zu fixieren, gehören diese wegen Unfähigkeit entlassen!


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 Rolando 4. Juli 2020 
 

Ja, der Kampf, Finsternis gegen Licht,

geht in eine entscheidende Phase. Zu dem sehr aufschlussreichen Link vom hochw. Monsignore Schlegl zum Tode von Floyd, die übermenschlichen Kräfte nach Drogenüberdosis können auch durch daraus resultierende Besessenheit kommen, da ist Polizeigewalt nötig. Jeder möge mal darüber nachdenken, in einer solchen spontanen Situation zu kommen, z. B. als Polizist, und dann überlegen, ob ich den Samthandschuh rechts oder links anziehe, ich hoffe verstanden worden zu sein.


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 Steve Acker 3. Juli 2020 
 

Schlegl- das ganze Thema in den USa

Polizeigewalt, Kriminalität, Schusswaffen, mangelhafte Polizeiausbildung, etc.
ist ein tiefgreifendes und umfangreiches Problem.
Die Frage wie die Polizei einen widerspenstigen Festgenommenen ohne übertriebene Gewalt fixieren kann, ist ein Einzelpunkt davon.
Aber ich glaube darum geht es längst nicht mehr.
Es ist nur noch der Vorwand um ultralinke Positionen , bis hin zum Umsturz durchzudrücken.
Solche Todesfälle, so schrecklich sie sind, hat es dort immer wieder gegeben. Warum wird ausgerechnet jetzt das sogar international dermassen hochgekocht ?
Vielleicht weil in den usa bald Wahlen sind, und man den verhassten Präsidenten Trump hofft damit loszuwerden ?
Wenn hier selbst Profifussballvereine wie Borussia dortmund solidaritätsknieaktionen machen,dann ist das nur noch lächerlich.


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 Steve Acker 3. Juli 2020 
 

Hape- zu ihrem Erlebnis in der Forensik

wenn das in den USA gewesen wäre, hätten Sie wahrscheinlich zusätzlich damit rechnen müssen, dass der jenige eine Waffe zieht und anfängt zu schiessen.


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 hape 3. Juli 2020 

@Hilfsbuchhalter

Die Polizei unterstützen wir m.M. nach am besten dadurch, dass wir sie a) vor ungerechtfertigter Kritik schützen und b) dadurch, dass wir der organisierten Kriminalität durch entspr. Gesetze das Wasser abgraben. Wir brauchen eine starke, durchsetzungsfähige Polizei, die für Sicherheit, Recht und Ordung sorgt und die von der Bevölkerung mitgetragen wird. Das ist Voraussetzung dafür, das die Menschen ein Maximum an Freiheit genießen können. Zum anderen muss es sich lohnen, einer bürgerlichen Arbeit nachzugehen. Es muss sich lohnen, auch mit einfachen Arbeiten eine Familie durchbringen zu können. Also ohne, dass es ein Zweit- oder Dritteinkommen bräuchte. Man kann das hier ja nur skizzieren. Aber solche Maßnahmen würden deeskalierend wirken und lägen im Interesse aller Bürger. Unabhängig davon, ob sie Atheisten oder Christen sind. Für Christen wäre es m.M. nach noch sinnvoll, z.B. für die Religionsfreiheit, für Ehe, Familie und Lebensschutz gerade zu stehen.

Im Gebet verbunden, hape


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 Fischlein 3. Juli 2020 
 

Die Polizei in den USA ist vielleicht am brutalsten,

man muss aber berücksichtigen, in welcher Gesellschaft sie tätig sein muss, mit welcher Kriminalität sie zu tun hat.
Weiter soll man nicht pauschalisieren, denn in verschiedenen Staaten gelten andere Regeln. Was in einem Bundesstaat die Polizisten dürfen, ist in einem anderen nicht möglich.
Dasselbe betrifft den angeblich allherrschenden Rassismus. Das ist Quatsch. In New York erfahren Rassismus nicht selten ... weiße Menschen!!!


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 Hilfsbuchhalter 2. Juli 2020 

@hape

Ihren Einwand kann ich gut annehmen. Noch dazu, wo auch die Polizei zu jenen Institutionen gehört, die heute besonders in der Kritik stehen. Als selbst in der Forensik Tätiger habe ich mit unserem Sicherheitsbeauftragten so eine gefährliche Situation spielerisch üben können. Ich weiß, wie schnell man in so einer Situation überwältigt werden kann.

Was die Frage der gesellschaftlichen Auseinandersetzung betrifft, sehe ich die verhärteten Fronten als großes Problem. Die Gewaltbereitschaft allgemein nimmt zu. Als Gläubiger sehe ich mich zwischen rechter und linker Gewalt. Mir geht es um die Frage, wie wir als Christen deeskalierend einwirken können.


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 Chris2 2. Juli 2020 
 

Kann es sein, dass der Autor früher ein eher Linker war,

den die immer totalitätere Entwicklung seines Umfelds geheilt hat? Der Satz "Wien wandelte sich erst allmählich in eine Metropole, die Menschen aus der ganzen Welt anzog. Die Stadt erwachte aus dem Koma [sic!], sie wurde offener und bunter." deutet darauf hin. Leider wachen viel zu wenige Menschen jedweder Couleur auf. Und ich fürchte, zumindest in Deutschland wird es auch schon sehr bald zu spät sein, den immer steiler nach unten rasenden Dürrenmatt'schen Zug zu stoppen. Es ist schon jetzt nichts und niemand weit und breit zu erkennen, dem es noch zuzutrauen wäre (selbst Merz liebäugelt offen mit der Partei von "Vaterlandsliebe fand ich stets zum K... Mit Deutschland wusste ich noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht"-Habeck, die inhaltlich einzige Oppositionspartei AfD wird aus Prinzip auf allen Ebenen ausgegrenzt und boy-/girlkottiert und die schwache FDP ist seit der rückgängiggemachten demokratischen Wahl [sic!] von Thüringen ohnehin klinisch tot)


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 hape 2. Juli 2020 

@Hilfsbuchhalter und @Msgr. Schlegl - 2 - Ende

Selbst ein blöder Zufallstreffer hätte noch genug Kraft, um mir den Unterkiefer zu brechen. Mit den Folgen muss ich mich dann womöglich ein Leben lang rumschlagen, nicht der Junkie. Dem ist das wurscht. Vermutl. auch dann, wenn er seinen Rausch ausgeschlafen hat. Dann steht er nämlich sofort wieder unter Suchtdruck. –

Wie dem auch sei. Es ist aus vielen Gründen nicht einfach für „die Polizei“, solche Leute zu fixieren, ohne sie zu verletzen. Das ist leichter gesagt, als getan. "Die Polizei" ist auch nur so stark, wie sie Rückendeckung von der Gesellschaft hat. Wir kommen m. M. nach nicht drum herum darüber zu diskutieren, wie der Staat sein Gewaltmonopol gegenüber solchen Leuten durchsetzen kann. Der Dealer muss wissen, dass er Leib und Leben riskiert, wenn er sich mit der Polizei anlegt. Womöglich ist Abschreckung ein besserer Schutz für alle Beteiligten, als irgendwelche asiatischen Kampftechniken.


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 hape 2. Juli 2020 

@Hilfsbuchhalter und @Msgr. Schlegl - 1

Als Praktikant war ich selbst mal dabei, wie sich ein, wie gesagt wurde „mit Drogen zubetonierter“ Hüne von etwa 1,95 m Körpergröße und einem geschätzten Kampfgewicht von 135 kg im Besucherzimmer einer Forensischen Klinik plötzlich vor seinem Sozialbetreuer bedrohlich aufbaute. Zum Glück war der Betreuer der Situation gewachsen. Aber Sie glauben ja nicht, wie klein so ein Besprechungsraum plötzlich ist und wie unendlich weit weg die Tür oder der Notruf sein können! So schnell können Sie garnicht kucken, wie eine Routinesituation mit Drogensüchtigen eskalieren kann. Von so einem Kerl möchte ich keine gewischt bekommen. Auch dann nicht, wenn der im Rausch planlos um sich schlägt.

–––
Forts.


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 Hilfsbuchhalter 2. Juli 2020 

@SCHLEGL

Sie haben bedingt recht. Natürlich muss die Polizei mit solchen Situationen umgehen können. Und dazu gehört auch körperliche Gewaltanwendung. Sie schreiben auch richtig "ohne lebenswichtige Funktionen zu beeinträchtigen". Aber wurde nicht genau diese Grenze im Fall Floyd überschritten? Wenn es stimmt, dass Floyd mit Opioiden vollgepumpt war, dann war er bereits so beeinträchtigt und "zubetoniert", dass diese Art der Gewaltanwendung eindeutig überzogen war.

Wie auch immer. Ich stehe "Black Lives Matter" ebenso kritisch gegenüber wie z.B. "#metoo", weil ich denke, dass diese Bewegungen nicht die Opfer, sondern in erster Linie die Täter in den Vordergrund stellen. Es geht um Rache. Dieser Hass ist genährt durch erlittenes Unrecht. Es handelt sich um ein gefährliches Spiel, wo Unrecht nicht mit Argumenten und Vernunft, sondern mit Mitteln der Gewalt, des Hasses und der Rache bekämpft wird.


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 mphc 2. Juli 2020 

Auch ich habe mein Abo von "Die Presse" storniert,

weil man einem tapferen Kolumnenschreiber wegen seiner Meinung zum Thema Homo und Lesben seine Kolumne weggenommen hat.


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 SalvatoreMio 2. Juli 2020 
 

NIEDERKNIEN -

vor niemandem anders als vor Gott: unbedingt! Doch da gibt es Unterschiede, die nicht unerheblich sind: Niederknien in der Gesinnung, den Gedanken, gut - aber auch mit den Knie in die Knie gehen - vor dem Tabernakel (sofern die Knochen es erlauben) - das ist eine Nummer größer, und sie dringt ins eigene Herz. - Leider sehe ich diese Geste fast gar nicht mehr!


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 SCHLEGL 2. Juli 2020 
 

Die ganze Problematik

Es ist klar, dass das im Video sichtbare Vorgehen der amerikanischen Polizisten undiskutabel ist! Ein mir bekannter Facharzt für Neurologie hat gemeint, die Ausbildung der Polizeibeamten müsse unbedingt beinhalten, wie man aggressive Personen zu Boden bringt und nötigenfalls fixiert, ohne lebenswichtige Funktionen zu beeinträchtigen! Dafür kein Weg vorbei, die Amerikaner und nicht nur sie, müssen das lernen. Interessanterweise ist mir jedoch durch Ärzte (siehe Link unten), der höchst interessante medizinische Befund der Todesursache von George Floyd zugänglich geworden.Zitat:
"George Floyd wurde nicht von der Polizei getötet. Laut dem toxikologischen Bericht starb Floyd an einer Konzentration von Fentanyl in seinem Blut, die dreimal so hoch war wie die tödliche Dosis.
Fentanyl ist ein gefährliches Opioid, das 50-mal wirksamer ist als Heroin."Ende Zitat
Den Link hinunterscrollen, da findet sich die Blutanalyse!
Der Link wurde von "BKÄ-Arbeitskreis Ethik" Ärzte weitergeleitet!

www.unz.com/article/or-did-george-floyd-die-of-a-drug-overdose/


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 Sydney 2. Juli 2020 

Knien vor BLM......

Als katholischer Mensch kniee ich ausschließlich vor Gott und Gottesmutter Maria!


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 punctum 2. Juli 2020 

Knie nieder!

Merkwürdig -
während das Niederknien als Gestus bei Heiratsanträgen, Siegerehrungen und Demonstrationen immer populärer wird, bemühen sich immer mehr Kirchen und Kirchentümer es aus ihrem liturgischen Leben zu verbannen.
Eine Form der Ehrerbietung, die einst dem Göttlichen gegenüber reserviert war, löst sich ins Zwischenmenschliche und Pseudoreligiöse auf.


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 H.v.KK 2. Juli 2020 
 

H.v.KK

Wie fast immer,kann ich Karl-Peter Schwarz uneingeschränkt zustimmen!Daß "DiePresse" diesen Artikel abgelehnt hat,ist ein schwerer Schlag wider die Presse-und Meinungsfreiheit und grenzt für mich an "Gesinnungsterror"!Gott sei Dank,bleibt uns der Autor in diesem Medium erhalten;mein "DiePresse" Abo werde ich umgehend (nach über 20 Jahren) kündigen.


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 Chris2 2. Juli 2020 
 

Migrantische Stuttgarter "Eventszene"

Die Fakten: 12 der 24 in der Nacht der Ausschreitungen festgenommenen (400-500 junge Männern"in Kleingruppen" [sic!], also quasi Kommandoeinheiten in Bataillonsstärke) waren Nichtdeutsche, davon 9 "Schutzsuchende" (Ich glaube, sie nannten es "Flüchtlingshinttergrund"). Mindestens 3 weitere hatten einen "Migrationshintergrund". Auch die Videos aus der Tatsnacht waren eindeutig. Die Typen mit Sturmhauben [das war also ganz oder teilweise geplant!] dürften entweder Linksextremisten oder Dschihadisten beim Training gewesen sein. Oder beides. Die Malmöisierung ("30 Handgranaten") und Dijonsierung (Schnellfeuergewehre, Kriegswaffen) unserer Städte ist nur noch eine Frage der Zeit...


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 Zwetschgenkrampus 2. Juli 2020 
 

Ad "das Foto sagt viel aus über ..."

Genau deshalb wurde dieses Foto ja auch ausgewählt. Es sollte Emotionen transportieren. Ein Bild sagt, sprichwörtlich, mehr als tausend Worte. Diese "tausend Worte" wären wohl erforderlich, wollte Kath.net uns ein paar Fakten vermitteln: Wann das Bild entstanden ist; wer es gemacht hat, und wo; was unmittelbar vor und nach der abgebildeten Szene geschehen ist. Mit anderen Worten, den Kontext. Aber das würde keiner lesen wollen, es wäre zu lang.

Auch ich habe gelernt, dass man nur vor Gott kniet, und bemühe mich, das einzuhalten. Vor menschengemachten Bildern, gleich welchen Inhalts (in der Luther-Bibel heißen sie übrigens Götzen), zu knien, ist eine schreckliche Versuchung. Denn mit einer solchen Handlung fällt man nicht so sehr auf im Vergleich mit seinen Mitmenschen ...


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 Herbstlicht 2. Juli 2020 
 

das Foto sagt viel aus über die moralische "Qualität" von Black Lives Matter.

Auf dem Foto:
Drei junge Männer, körperlich total überlegen, nehmen einen alten Mann in die Mangel.
Diese Szene allein wirft ein Schlaglicht auf die Moral so mancher Teilnehmer der neuen Bewegung.
"Nieder mit dir!" - welch eine Botschaft!
Von Respekt und Achtung dem anderen gegenüber keine Spur!


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 hape 2. Juli 2020 

Persönliche oder strukturelle Schuld?

Schöner Artikel. Mehr davon! – Beim Stichwort „struktureller Rassismus“ muss ich an den „strukturellen Missbrauch“ denken, den die Synodalen der Kirche unterstellen und zum Anlass nehmen, die Hierarchie infrage zu stellen. – Im Grunde geht es um die alte Menschheitsfrage: wer hat Schuld? Genauer: gibt es nur persönliche oder auch strukturelle Schuld? Auf’s erste würde ich wie Schwarz argumentieren, dass es weder eine rechtliche noch moralische Kollektivschuld gibt. Es ist wohl ein Verdienst der Nürnberger Prozesse, dass es eine natürliche Autorität gibt, die allen sozialen Strukturen übergeordnet ist, sodass sich niemand seiner persönlichen Verantwortung unter Berufung auf eine soziale Struktur entziehen kann. Diese natürliche Autorität ist das Gewissen. Ich meine, dass es dringend nötig wäre, darüber eine Diskussion zu führen. Denn es liegt auf der Hand, dass die Berufung auf das Gewissen auch missbraucht werden kann. Wer aber ist dann die Autorität, die entscheidet, wer Schuld hat?


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 Salvian 2. Juli 2020 

Christian lives don't matter

Jedenfalls nicht in den Mainstream- und ÖR-Medien. Siehe z.B. das Portal "tagesschau.de", das Stefan Frank am 20.6. unter die Lupe genommen hat: "So, wie Frauen in der Politik für tagesschau.de nur dann gut sind, wenn es sich um Linke handelt, so sind ermordete Schwarze ebenfalls nur dann von Interesse, wenn sie sich in den gewünschten Zusammenhang stellen lassen (...). Über die Black Lives Matter-Demonstrationen berichtet tagesschau.de seit Wochen ausführlich. Aber schwarze Leben zählen wenig, wenn es die von Christen in Afrika sind." Im Nordosten Nigerias wurden gerade über 60 Menschen von Islamisten getötet: "Wo ist die entsprechende Meldung auf tagesschau.de? Es gibt sie nicht. (...) Dass in Nigeria seit 2009 mehr als 32.000 Christen ermordet wurden (mehr als 600 allein in diesem Jahr), wüsste man nicht, wenn man sich nur über tagesschau.de informieren würde. Warum zählen die Leben dieser Schwarzen nicht? Weil es die Falschen sind, die falschen Opfer und die falschen Täter?"

www.achgut.com/artikel/tagesschau.de_der_ideologische_superspreader


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 Rolando 2. Juli 2020 
 

Zum Knien vor Blacklivesmatter

Ich denke mal, das niederknieen vor dieser Ideologie ist eine raffiniert getarnte Anbetung des Teufels. Er wollt ja schon von Jesus angebetet werden. Viele tun das heute unbewusst, da sie den Dreifaltigen wahren Gott, dem allein Anbetung gebührt, nicht kennen, oder falsche Vorstellungen von ihm haben, eben oft auch ideologisch begründet.


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 Diadochus 2. Juli 2020 
 

Betroffenheit

Nein, vor der "Partyszene" werde ich bestimmt nicht vor die Knie gehen. Das wäre geisteskrank. Mit den neuen Betroffenheitsritualen wird sichtbar, wie gestört und degeneriert unsere Gesellschaft ist, eine Gesellschaft ohne Gott. Dass diese Glosse von den Medien abgelehnt wird, wundert mich nicht. Sie stehen in Diensten der Freimaurer. Ja, Christen knien nur vor Gott. Ist das etwa der Grund, weshalb der Mann (Katholik) oben im Foto verprügelt wird?


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