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Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte

30. Juni 2020 in Österreich, 41 Lesermeinungen
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Eine gehbehinderte Pensionistin wurde am 17. Mai im Stephansdom von Polizei abgeführt - Keine Stellungnahme der Erzdiözese Wien zu dem Vorfall


Wien (kath.net)

In der Erzdiözese Wien gab es im Mai angesichts der Corona-Epidemie einen Vorfall, der jetzt via ""initiative-corona.info" medial bekannt wurde. Demnach ging am 17. Mai die 75jährige gläubige Katholikin Gisela R. in den Stephansdom, um zu beten.  Laut dem Bericht hatte die Frau in dem weitgehend leeren Dom und in großem Abstand zu anderen das Tragen einer Covid Maske verweigert, "weil ich zu meinem Vater im Himmel ohne Maske beten möchte, es gibt ein Recht auf freie Religionsausübung”. Als ein Domaufseher die Polizei ruft, wurde sie von dieser aus der Kirche abgeführt. Gisela R. äußert sich: “Jesus Christus ist der Herr der Kirche, was macht die Polizei hier, das ist ja wie im Kommunismus!”


 

Die gehbehinderte Frau wurde anschließend von der Polizei über den Stephansplatz abgeführt und in Gewahrsam genommen. Gegenüber der Polizei erklärte Gisela R., dass sie sich durch die Maske gedemütigt fühlte, weil gezeigt wird, dass einer des anderen Feind ist, und dass nun viele Menschen alleine sterben müssen. Die Polizei erwägt laut dem Bericht eine Einlieferung in die Psychiatrie, erst nach fast 4 Stunden Polizeigewahrsam wird sie schließlich von der Amtsärztin entlassen. Später bekam sie eine Strafanzeige über 120 EUR wegen “Störung der Religionsruhe”. Gisela R. legt Einspruch ein “weil sie kein Hund ist, der eine Maske benötigt”. und weil sie aus medizinischen Gründen nach einer Lungenembolie überhaupt keine Maske tragen durfte. Ein paar Tage später wird sie von drei Polizisten zu Hause aufgesucht, um sie nochmals zu befragen. Sie wird auf die Polizeiwache zitiert und einvernommen. “Ich bin eine freie Bürgerin die auf ihre Menschenrechte pocht und keine diktatorisichen Gesetze befolgen muss. Die Politik setzt sich hier über das Gesetz hinweg”, so Gisela R. “Aber es gibt ja keine Gesetze mehr, jetzt ist ja Corona das Gesetz”.

 

kath.net hat vergangenen Woche die Erzdiözese Wien um eine Stellungnahme ersucht, bis heute aber leider keine Antworten zu dem Vorfall bekommen!

 

Video-Tipp: Bericht der Frau https://vimeo.com/431208870


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Lesermeinungen

 Mangold 3. August 2020 

Maskarade

Wenn ich meinen Herrn und Gott in Seinem Haus besuchen möchte, werde ich keine Maske tragen, wozu auch? Sollte ich Angst haben, daß er mich mit Seiner Liebe und Barmherzigkeit ansteckt? - JA, soll er doch, deshalb bin ich ja auch gekommen. Angst ist gleich Glaube! Ich glaube an den 3-faltigen Gott, den Allmächtigen, den Schöpfer und Schaffer von Himmel und Erde. Und NEIN, ich habe keine Angst, weder von diesem Corona, noch von Satan; ich vertraue auf GOTT, und MEIN GOTT, macht nicht krank!


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 Diasporakatholik 7. Juli 2020 
 

Vorsätzl. Hausfriedensbruch und Störung von Kirchenfrieden und -ruhe sind unentschuldbar!


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 Diasporakatholik 7. Juli 2020 
 

Das, was besagte Dame + 2 Personen im Stephansdom abzogen, war HAUSFRIEDENSBRUCH!


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 Heinzkarl 6. Juli 2020 
 

Maulkorbtragende schweigende ,,Christen,, - Mit einem Corona Schreckensszenario werden anstatt

Gesicht und Rückgrat zu zeigen Durchhaltekräfte mobilisiert, dass die maßlos überzogenen Warnungen überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden - (bei Nichtbeachten droht Strafe)also wird alles mögliche unternommen diesem gehorsamst gerecht zu werden. Ausgangsbeschränkungen - nur kein Vitamin D tanken Selbstisolierung....Mir ist von Fällen bekannt, dass Schwerkranke alte Menschen welche von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht werden abgewiesen wurden da nur Coronapatienten angenommen werden. Andere wurden angenommen und zum Sterben alleine gelassen - nicht mal ein Priester durfte sie besuchen - all das wurde nahezu still schweigend hingenommen - darum erlaube ich mir zu behaupten, wenn Medien und Regierung und sogar unsere Verantwortlichen in der Kirche erklären würden, dass es vor Corona schützt, auf allen Vieren zu kriechen weil das unser Immunsystem stärkt würden fast alle nicht aufrecht in der Kirche vor unsern Herrn treten - und dann soll mal keine rüstige Oma durchdrehen


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 SCHLEGL 6. Juli 2020 
 

@Diasporakatholik

Nein, der Polizeieinsatz begann natürlich schon im Dom, weil die Aufseher niemanden unter Einsatz von Körperkraft aus den Dom befördern dürfen! Vor dem Dom haben sich die 3 Personen offensichtlich auch den erkennungsdienstlichen Maßnahmen der Polizeibeamten widersetzt, weshalb die Amtshandlung in das nur 50 m entfernte Polizeikommissariat verlegt worden ist. Bei Randale im Dom muss immer die Polizei vom nächsten Wachzimmer gerufen werden, bis hin 2-3 min da.


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 Diasporakatholik 6. Juli 2020 
 

Sorry, Gandalf,

aber so, wie es u.a. auch aus Msgr. Schlegl's Recherche hervorgeht, erfolgte der Polizeieinsatz gegen besagte Personen nicht im Dom selbst, sondern auf dem Stefansplatz, wo sich die 3 Personen immer noch nicht beruhigt hatten sondern weiter laut herumschrieen, nicht wahr?

Im übrigen ist ja auch zu unterscheiden, ob jemand kurzzeitig in einer Kirche und noch dazu während einer heiligen Messe, laut wird und relativ schnell wieder zur Ruhe gebracht werden kann, oder anhaltend laut schreit.

Den ersteren Fall habe ich selbst einmal im St. Mariendom in Hamburg erlebt. Da gelang es uns, den Störer schnell zu beruhigen und zum Verlassen der Kirche zu bewegen.

Im 2. Fall ist Hinzuziehung der Polizei absolut geboten.


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 Gandalf 6. Juli 2020 

Anderen Kirchen..

Ansonsten, ich hab auch in einer best. Kirche in Linz schon erlebt, dass dort mehrmals Leute laut geworden sind, was wurde dann gemacht? Die Patres haben mit der Person gesprochen, sie hinhausbegleitet.. die Polizei musste niemals kommen, sorry, aber ein Polizeieinsatz in einer Kirche sollte wirklich nur im Notfall sein...


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 Gandalf 6. Juli 2020 

@SCHLEGL

Interessant, und warum ist die Erzdiözese Wien nicht fähig, das so darzustellen, wenn man hier eine Anfrage stellt?


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 SCHLEGL 6. Juli 2020 
 

Audiatur et altera pars

Inzwischen habe ich mich im Stephansdom über den Vorfall erkundigt! Die Dame war zu einer DEMONSTRATION gegen die Corona-Maßnahmen nach Wien gekommen (dafür war sie offenbar gesund genug). Im Stephansdom hat nicht nur sie selbst, sondern auch 2 mit ihr gemeinsam gekommene Personen,nach der Aufforderung der Domaufsicht eine Maske zu nehmen, laut zu schreien begonnen und das, während einer heiligen Messe! Also 3 Personen haben geschrien. Die Aufseher sind verpflichtet die Polizei zu rufen, wenn jemand im Dom randaliert, da sie selbst nicht Hand an irgend jemanden anlegen dürfen. Auf dem Stephansplatz haben die 3 Personen weiter herumgeschrien.
Das Video zeigt auch, dass die Dame, trotz bevorstehender Knieoperationen, noch ganz gut gehen kann.Natürlich hat eine Gratiszeitung ganze Sache einseitig dargestellt! Die Polizei kam wegen der Randale, nicht wegen fehlender Maske!


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 Gewitterwolke 4. Juli 2020 
 

Gretl

Anstand und Benehmen sind keine Frage des Alters. Ich habe in meinem Beitrag lediglich das Verhalten der Dame kritisiert aber es nicht ihrem Alter zugeschrieben. Im übrigen bin ich auch über 70, ich bin aufgrund einer schweren Erkrankung gehbehindert und hatte schon eine Lungen-OP. Aber trotzdem Benehmen ich mich in der Kirche anständig und ohne Geschrei.


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 greti 3. Juli 2020 
 

@ Gewitterwolke

ja, alte Frauen provozieren grundsätzlich, und sie schreien auch herum - besonders in der Kirche, und sie wissen schon gar nicht mehr, wie sie sich zu benehmen haben, weil mehr oder weiniger teppert! Alte Frauen gehören weggesperrt - Ü60 und in jedem Fall bei "Risiko".
Zum Glück war Kirche bei mir/uns ohne Maulkorb möglich - immer! In allen Kirchen wird auch gesungen. Nur im Dom wird "mit dem Herzen gesungen" bzw. seit ein Paar Wochen "gesummt".

Aber - um einmal ins Gefängnis zu kommen - würde ich die 120 € Strafe im Gefängnis absitzen wollen. Schneller kann man das Geld nicht verdienen; bei einer Rente unter 1.000 Euro sind 120 schon eine ganze Menge.


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 Heinzkarl 1. Juli 2020 
 

Gewitterwolke, ich kann Gandalf mit seinem Kommentar zustimmen

Kommentar von Gandalf vor 25 Stunden



Interessant, damit steht Aussage gg. Aussage, die Erzdiözese Wien schweigt dazu,warum eigentlich? Ich kenne andere Kirchen, wo Gläubige auch von Anfang an keine Masken tragen mussten oder dies verweigert haben, die Polizei hat bitte kein Mensch gerufen. Sorry, hier liegt schon auch ein Fehler des Doms vor, denn hier gehts um Verhältnismäßigkeit.



Ich würde es ganz einfach maßlos übertrieben und ohne jedes Taktgefühl bezeichnen.


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 Gewitterwolke 1. Juli 2020 
 

Heinzkarl

Lesen Sie bitte den Beitrag von Thomasius, er hat den Vorfall miterlebt. Ich mag die Maskierung auch nicht. Aber mir geht es in meinem Beitrag hauptsächlich um das Benehmen in einer Kirche. Wenn die Dame im Stefansdom herum gebrüllt hat war der Polizeieinsatz durchaus berechtigt. Wegen der Maskenpflicht hätte sich die Dame natürlich irgendwo beschweren können, das ist ihr gutes Recht, aber der Auftritt, so wie ihn Thomasius geschildert hat, war total daneben.


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 Heinzkarl 1. Juli 2020 
 

ohne Kommentar

https://twitter.com/HamwaNich54/status/1277863896028774401?fbclid=IwAR0_Kxm0X5urBiF_ppWxYJYScWfAMn1YEe0CurttqnA0DkHdS_LS28m2Le8


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 Heinzkarl 1. Juli 2020 
 

Just

In Ihrer katholischen Kirche fällt man aus Nächstenliebe übereinander her…


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 Heinzkarl 1. Juli 2020 
 

Gewitterwolke

Woher wissen Sie, dass diese Dame herumgeschrien hat? Bin selbst Asthmatiker und vom ,,Maulkrb,, mit ärztl. Attest befreit, kaum zu glauben wieviele Unwissende es gibt welche nicht Wissen, dass es überhaupt eine Befreiung der Maskenpflicht gibt. Und wie viele überhaupt nicht das Attest sehen wollen, kurze Info genügt.... Selbstverständlich zählt immer das Hausrecht, aber das in einer Kirche durchzusetzen ist für mich mehr als peinlich....


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 Gewitterwolke 1. Juli 2020 
 

Gandalf

Wenn jemand in der Kirche herumschreit ist es durchaus berechtigt die Polizei einzuschalten. Wäre es ein stummer Protest gewesen wäre ein Polizeieinsatz natürlich überzogen gewesen. Ich sehe es nicht so dass das Problem allein bei der Kirche lag. Das Problem lag bei der Dame die nicht wußte wie man sich in einer Kirche zu benehmen hat. Rumschreien geht einfach nicht.


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 Diasporakatholik 1. Juli 2020 
 

Ich habe hohe Sympathie für die Arbeit der Domaufsicht im Stephansdom

Wir haben sie bei jeweils 3wöchigen Wienbesuchen mit tägl. Mess- und Andachtsbesuchen vor 20 bzw. 12 Jahren sehr dankbar und voller Respekt für ihr gewiss nicht leichtes Amt wahrgenommen, dass sie zumindest damals mit Fingerspitzengefühl aber auch konsequent für Ordnung und Ruhe für die Beten im Dom gesorgt haben.

Wie gesagt:

Kein leichtes und nicht unbedingt dankbares Amt, das sie da ausüben.

Und wahrscheinlich auch nicht gerade üppig bezahlt.


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 Diasporakatholik 1. Juli 2020 
 

Thomasius schildert das etwas anders:

Danach hat es auch im Stephansdom zunächst einmal "nur" eine Ermahnung an die besagte Dame gegeben, die sich aber nicht nur uneinsichtig zeigte, sondern offenbar auch in! der Kirche lauthals zu schreien anfing.

Dann daraufhin die Polizei hinzuzuziehen, ist in meinen Augen absolut legitim.


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 Gandalf 1. Juli 2020 

Das Problem liegt hier ganz klar bei der Kirche

Philosophus: Danke, genau so ist es! Auch in Geschäften, wo Jmd. keine Maske getragen hat, gabs zwar eine Ermahnung, aber die Polizei hat Niemand gerufen. Sorry, aber wenn in einer Kirche die Polizei wegen einer der Maskenpflicht gerufen wird, dann ist das nur zum Schämen. p.s. und an alle Genossen, die ihr einen Polizeieinsatz ernsthaft verteidigen wollt: Schämt euch! Christus hätte niemals so gehandelt!


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 Sandrose 1. Juli 2020 
 

Provokation oder Zivilcourage?

@Gewitterwolke
Schwer zu sagen. Spätere Generationen mögen da vielleicht ein klareres Urteil fällen können.

Ich persönlich finde das, was die Frau gesagt hat, vernünftiger als vieles, was man sonst hört. Leute, die selber denken, sind ziemlich selten geworden.Man bräuchte mehr davon, trotz, oder sogar wegen Corona.


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 Richelius 1. Juli 2020 
 

@ Zsupan

Das ist das Problem: "angeblich"!
Ich habe in den letzten Monaten soviele Ärzte ratlos gesehen, wie noch nie zuvor. Jeder sagt was anderes.
Ob die Masken nützen, ob alle Masken nützen, oder nur bestimmte, wie das mit dem Tragen und Aufsetzen ist usw. Alles Fragen, die unterschiedlich beantwortet werden. "Nutzt's nix, schad's nix" hat jemand vorm Aufsetzen der Maske einmal in meiner Gegenwart gesagt. Damit halte ich es eigentlich auch. Die Vorsicht des Dompersonals verstehe ich jednefalls. Eine Cluster der auf eine Messe zurückzuführen ist und hier ist die Hölle los. Kurz wird die Religionsfreiheit im öffentlichen Raum nicht verteidigen. Dann degradiert man verfassungsrechtlich Religion zur Privatsache und das war's.


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 girsberg74 30. Juni 2020 
 

Wenn ich das Gesamtpaket betrachte,

frage ich mich, ob der Vorfall nicht so etwas wie eine alte Untertänigkeit offenbart hat, - "Kirche" eingeschlossen.


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 Zsupan 30. Juni 2020 
 

@Just

Genau das war die Argumentation in den vergangenen Monaten: Weil angeblich etwas dem "Schutz der Menschen" dient, wird die Diskussion abgewürgt, obwohl die empirische Basis dafür, dass es eine symptomlose Übertragung gibt, dünn ist. Nicht einmal die WHO geht davon aus.

Und was das Recht anbelangt: Im Zuge der Coronakrise sind eine ganze Reihe an Grundrechten mit Füßen getreten worden.


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 Gewitterwolke 30. Juni 2020 
 

Die Frau wollte offenbar provozieren. Muss man zum Provozieren in die Kirche gehen? Ich glaube nicht!


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 Philosophus 30. Juni 2020 
 

Straßenbahn

Wenn jemand in der Straßenbahn keine Maske trägt, kommt auch nicht die Polizei. Man wird selbst von einer Fahrscheinkontrolle nur höflich daran erinnert, wie ich unlängst in Linz beobachten konnte!


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 Gandalf 30. Juni 2020 

Noch ein Nachtrag!

Auch im MAI (!) durften in Österreich in Kirchen Gläubige aus gesundheitlichen Grund ohne (!) Maske an den Hl. Messen teilnehmen, scheint hier ein gewisser Mitposter vergessen zu haben. Inzwischen ist das ganze Maskentheater in Kirche ohnedies vergessen. p.s. und besonders bizarr ist ja auch, dass das Maskentragen eine Anordnung der Kirchen selber war, eine staatliche Anordnung dafür gabs gar nicht, dh. der Polizeieinsatz wäre ohne Aufforderung der Dompfarre nicht passiert. Aja.. und dann gibts wieder Barmherzigkeitsabend in Kirchen... irgendwie grotesk das alles.


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 Winrod 30. Juni 2020 
 

Man muss das Unerträgliche nicht immer

im Privaten verstecken.
Ich würde der Frau nicht so leicht "Egoismus" oder "Agitationslust" unterstellen.
Man mag ihr Verhalten provokant, nicht angemessen
oder provokant finden. Aber wir leben nun mal (leider) in einer Zeit, wo man auffallen muss, um gehört zu werden.
In dem Bericht ist auch die Rede von einem "weitgehend leeren Dom" und von dem "großen Abstand" den die Frau eingehalten habe. Oder stimmt das etwa auch nicht?
Mich jedenfalls bringt der "Fall" zum Nachdenken, z. B. über das Verhältnis von Staat und Kirche, aber auch darüber, wie sich manche Menschen hinter der Maske fühlen, zumal wenn man sie - wegen des großen Abstandes - gar nicht aufsetzen müsste.


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 Lilia 30. Juni 2020 
 

Wenn die Dame an Lungenembolie leidet,

wie @Thomasius hier kundtat, dann hatte sie einen doppelten Grund, keine Maske zu tragen!!


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 Gandalf 30. Juni 2020 

@Thomasius

Interessant, damit steht Aussage gg. Aussage, die Erzdiözese Wien schweigt dazu,warum eigentlich? Ich kenne andere Kirchen, wo Gläubige auch von Anfang an keine Masken tragen mussten oder dies verweigert haben, die Polizei hat bitte kein Mensch gerufen. Sorry, hier liegt schon auch ein Fehler des Doms vor, denn hier gehts um Verhältnismäßigkeit.


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 Just 30. Juni 2020 
 

@Winrod

Was ist daran unerträglich?

Die Frau kann zuhause oder beispielsweise auch an einer Kapelle am Wegesrand ohne Maske beten, soviel sie will. Nur im Innenraum hat sie sich an die Gesetze zum Schutz der anderen Menschen zu halten.

Wenn sie das nicht will und dies mit ihrem Menschenbild begründet oder mit dem Wunsch, ohne Maske mit ihrem himmlischen Vater zu sprechen, dann ist das eine Paarung aus persönlicher Befindlichkeit und Egoismus. Beides hat aus guten Gründen vor Recht und Gesetz zurückzutreten.

Und das Gerede der Frau von Kirchen, Polizei und Kommunismus ist natürlich pure Agitation. Kirchen sind keine rechtsfreien Räume.


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 Rolando 30. Juni 2020 
 

Thomasius

Da sieht’s schon etwas anders aus, man soll sich immer erst ein vollständiges Bild verschaffen bevor man seinen Senf dazugibt, das gilt erst mal für mich.


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 Winrod 30. Juni 2020 
 

Vielleicht gibt es Situationen,

in denen man Unerträgliches nur noch hinausschreien kann.


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 Thomasius 30. Juni 2020 
 

Da ich den Vorfall 'life' miterlebt hatte, erlaube ich mir einige Zeilen zu diesem Bericht zu schrei

Die Dame, die an Lungenembolie leidet, ist keine Wienerin. Sie kam zu einem AntiCorona-Demo nach Wien.

Der 17. 5. war der erster Sonntag nach dem Corona-Asnahmezustand, an dem man die Heiligen Messen - unter Einhaltung von Vorgaben (Maskenpflicht, Abstand, etc.) - auch öffentlich besucht werden konnten.

Nach dem die Dame auf den Maskenpflicht hingewiesen wurde - währen der Hl Messe im Dom - fing sie an zu Schreien. Ihr gesellten sich noch drei andere Personen, die sich lauthals über die Vorgaben des Domes beschwerten, was dazu geführt hatte, dass die Domaufsicht die Polizei rief. Die 2 Damen und ein Herr haben bis zu Ankunft der Polizei und auch danach keine Rücksicht auf die Messbesucher genommen und sogar am Stephansplatz - wo ich sie gesehen hatte - weiter geschrieen.

Es handelte sich eindeutig um eine politische Provokation und dass die Störung der Hl. Messe im Stephansdom als Plattform dazu genutzt wurde, ist zu energisch zu verurteilen.

Danke an die Domaufsicht.


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 Winrod 30. Juni 2020 
 

Bewundernswert diese Frau,

nicht bewundernswert der Domaufseher, der die Polizei herbeirief.
Im Übrigen stimme ich Walahfried Strabo zu. Der Staat zeigt Stärke gegen die sog. Kleinen, bei den Großen ist er vorsichtiger.


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 Heinzkarl 30. Juni 2020 
 

Es ist ein Skandal

Meiner Meinung nach haben sich die,,Kirchendiener,, zu Handlanger unfähigen Regierungen legaler Staatsdiktaturen entwickelt.


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 Rolando 30. Juni 2020 
 

Eine starke Frau

Der Herr möge sie reich Segnen und ihr Zeugnis fruchtbar machen. Es kommt eine nicht lustige Zeit auf uns zu, unbemerkt, nachher wird man auch wieder die Frage stellen, wie konnte das passieren. Wir haben eine hohe Zahl unbewusster Mitläufer, das macht die Sache nicht einfach.


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 supernussbi 30. Juni 2020 

Wie hätte sich Karl Borromäus in seinem Dom zu Mailand verhalten?

Da scheint man ja konsequenter zu sein als bei der Befolgung der Gebote. Ich ärgerte mich zwar auch im März, als mein Vikar seine Hände vor der Kommunionspendung noch nicht desinfizieren wollte. Aber das ist ja was anderes...
Und jetzt? Da können sich Fremde an einen in den Restaurant setzen ohne 1,5m Abstand. Ist die teuflische Gefahr in den Kirchen wirklich gefährlicher oder fördert man einfach das hysterische Verhalten?


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 doda 30. Juni 2020 

"Corona ist jetzt das Gesetz"

Frau Gisela R. hat ins Wort gebracht, was mich seit Monaten bedrängt.


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 Josef 30. Juni 2020 

Gott steh uns bei

hier sehen wir, wo die Reise hingeht.


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 Walahfrid Strabo 30. Juni 2020 

Da ist die Staatsmacht gleich präsent!

Ist ja auch viel bequemer, eine Seniorin abzuführen, anstatt sich in sog. "No-Go-Areas" zu begeben. Denn dort kriegt man auch schnell mal eins auf die Polizistenmütze, die Gefahr dürfte bei der alten Dame ja nicht bestehen.


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