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USA warnen UNO: Krise nicht zur Förderung der Abtreibung nutzen

25. Juni 2020 in Prolife, keine Lesermeinung
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Die USA kritisieren Versuche der Vereinten Nationen, die Corona-Pandemie zu nutzen um über Hilfspakete Abtreibungen zu finanzieren.


New York City (kath.net/lifesitenews/jg)

Die Regierung der USA hat Versuche von UN-Generalsekretär Antonio Guterres kritisiert, die Corona-Pandemie zu nützen um Abtreibungen zu fördern.

 

Guterres wolle die Krise auf „unentschuldbare“ Weise dazu verwenden, um eine politische Agenda voran zu bringen, für die es keinen Konsens der UN-Mitgliedsstaaten gebe, die umstritten sei und der Politik der USA zuwider laufe.

 

Diese Kritik der USA, vorgebracht bei der letzten UN-Vollversammlung bei der die Antwort der Vereinten Nationen bei humanitären Notfällen besprochen wurde, ist nicht die erste. Seit Beginn der Corona-Krise gibt es eine Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und der Führung der Vereinten Nationen über die Abtreibung.


 

John Barsa, der Leiter der Entwicklungshilfeorganisation USAID (US Agency for International Development), hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres dafür kritisiert, Abtreibung als „wesentliche Leistung“ in einem 7 Milliarden US-Dollar schweren Hilfspaket für Opfer der Corona-Pandemie unterbringen zu wollen.

 

Die US-Regierung konnte eine UN-Resolution blockieren, die „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ unter die „menschlichen Grundbedürfnisse“ aufnehmen sollte. Unter „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ fällt auch die Abtreibung. Die Resolution sollte für die Arbeit von UN-Unterorganisationen in Notsituationen einschließlich der Corona-Pandemie gelten.

 

An Stelle einer die Mitgliedsstaaten verpflichtenden Resolution wurde ein rechtlich nicht bindender „Handlungsaufruf“ verabschiedet, der die Finanzierung des Hilfspaketes empfiehlt.

 

Die USA betonen, dass es „kein internationales Recht auf Abtreibung“ gibt und die USA nicht verpflichtet seien, Abtreibungen zu finanzieren oder zu ermöglichen. Die Vereinigten Staaten seien bereit, Menschen in Not zu helfen, würden aber ihre Werte, Gesetze und politischen Vorhaben angesichts der Krise nicht in Frage stellen.

 


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