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Diskussionen über Fotos von Benedikt XVI. in Regensburg

20. Juni 2020 in Deutschland, 38 Lesermeinungen
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Neue Aufnahmen von früherem Papst im Rollstuhl sorgten bei einigen Beobachtern für Empörung über "Geschmacklosigkeit" - Von kathpress-Korrespondent Roland Juchem


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Soll man Benedikt XVI., den früheren Papst, alt und gebrechlich im Rollstuhl zeigen? Darf ein vatikanisches Medium dies? Kurzzeitig flackerte diese Diskussion nun in Social-Media-Kanälen auf. Anlass: Die deutschsprachige Redaktion des Portals "Vatican News" twitterte am Donnerstagabend  ein Foto, das zeigte, wie Benedikt XVI. zu einem Kleinbus gefahren wird, um im deutschen Regensburg seinen kranken Bruder Georg zu besuchen. Geschmacklos - und dies ausgerechnet von vatikanischen Medien, empörten sich einzelne Beobachter. Kurz darauf wurde der Tweet mit dem Bild gelöscht.

 

Später am Abend entschuldigte sich Vatican News "für die irrtümliche Veröffentlichung eines Fotos mit dem emeritierten Papst, das durch unseren Account nicht hätte veröffentlicht werden dürfen". Anlass für den Rückzug seien vor allem urheberrechtliche Gründe gewesen, heißt es. Darüber hinaus habe man der Bitte der Diözese Regensburg folgen wollen, den rein privaten Charakter des kurzfristigen Besuches von Benedikt XVI. bei seinem schwer kranken Bruder Georg zu respektieren.


 

Derweil verbreiteten Vatikankorrespondenten italienischer, amerikanischer und argentinischer Zeitungen das Motiv ebenfalls - in zwei leicht unterschiedlichen Variationen. Auch wenn er eine privat Reise unternimmt, so ist ein ehemaliger Papst eben immer noch eine Person der Zeitgeschichte, für die andere Regeln gelten als für Privatpersonen. Als Quellen der aktuellen Schnappschüsse wurde einmal Getty Images, ein anderes Mal die "Vatikanische Stiftung Joseph Ratzinger-Benedetto XVI" genannt. Diese hatte es auf ihrem Facebook-Account veröffentlicht. Ansonsten verwenden vatikanische wie andere Medien ältere Bilder der beiden Ratzinger-Brüder.

 

Fotos kranker Päpste früher tabu

 

Früher einmal waren Fotos oder gar Filmaufnahmen alter oder kranker Päpste völlig tabu. Bis Johannes Paul II. mit dem Tabu brach und nach dem Attentat auf ihn 1981 den Vatikan-Fotografen eigens zu sich ins Krankenhaus kommen ließ. Diese Policy behielten er und der Vatikan bei - bis in die letzten Lebenswochen des Papstes aus Polen. Alter, Krankheit, Gebrechlichkeit sollten kein Tabu mehr sein - auch nicht bei einem Papst.

 

Zuletzt, so war vor Monaten zu hören, sollten vom emeritierten Benedikt XVI. in seinem Alterssitz Mater Ecclesiae keine Videoaufnahmen gedreht werden, die ihn im Rollstuhl zeigen. Andererseits wurde er am Donnerstag mit einer Maschine der italienischen Luftwaffe nach München geflogen. In Regensburg ist seinetwegen ein Polizeiaufgebot im Einsatz fast wie bei einem Staatsbesuch.

 

Was immer Benedikt XVI. unternimmt, und sei es eine private Reise an das Sterbebett seines Bruders - so ganz privat ist ein emeritierter Papst nicht mehr. Papst Franziskus hatte übrigens seinen Vorgänger zur Reise nach Regensburg persönlich verabschiedet.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Ehrmann 22. Juni 2020 

Das Rollstuhlbild ist ein Meuchelphoto, aber auch eine Schande für die Malteser!!

In meiner direkten Nachbarschaft ist eine Tagesheimstätte für Alte und Gebrechliche, die täglich 2x mit Behindertenautos gebracht und abgeholt werden. Ich selbst habe meinen alten Vater im Rollstuhl über Stiegen gaführt - nicht leicht, aber möglich. Ein Bild, das einen im Kippen befindlichen Stuhl und einen sichtlich erschrockenen Papst zeigt, zeugt nur von der schlechten Ausstattung (Rampe??) und Ungeschicklichkeit der Malteser, die doch die Altenpflege und - Versorgung als Schwepunkt haben (sollten). Ein solches Bild ist schrecklich und völlig unnötig - wie es zustande kam und was es bewirkte - denn wer nicht weiß, wie es zustande kam, sieht nur den schlechten Eindruck, den ein alter Mann hinterläßt, den man nicht mehr ernst nehmen soll- und das war doch eindeutig das Ziel dieser Aufnahme (wieviel wurde für Anfertigung und Veröffentlichung wohl gezahlt??)


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 Alpenglühen 22. Juni 2020 

@ Sagittarius , Post zweiter Versuch

Grundsätzlich freue ich mich über jedes Bild, jede Nachricht zu Papa Benedikt. U. ich habe mir sofort das Bild vom Art. 72002 als Erinnerung an zwei GROßE kopiert. Aber @Hape hat recht. Es kommt auch auf die Intention mit, mit der etwas veröffentlicht wird.
Darf ich Sie auf einen Irrtum hinweisen? Papa Benedikt trägt nicht! den Fischerring. Der wurde zwar nicht zertrümmert, wie es beim Tod eines Papstes üblich ist. Aber doch unbrauchbar gemacht, indem die Ringplatte mit einer Gravur durchtrennt wurde lt. Aussage des Vatikansprechers Federico Lombardi, s. Art. 40416. Papa Benedikt trägt m.W. einen „ganz normalen“ Bischofsring.


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 Eselchen 22. Juni 2020 
 

Wer Jesus liebt, schaut auch mit Liebe auf sein Kreuz!

Ob mit diesen Fotos etwas anderes erreicht werden sollte, kann man nur vermuten. Mir geht es wie vielen Anderen auch. Ich habe mich gefreut, dass er seinen schwerkranken Bruder besuchen konnte und die Kraft auch für das Heilige Messopfer gereicht hat. Ein Glaubensbeispiel, dass Schule machen sollte. Der Herr möge ihm noch viele Jahre zugestehen, wir werden von seiner Gegenwart und seiner Glaubensstärke weiter profitieren können.


3

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 Zeitzeuge 22. Juni 2020 
 

Lieber Federico R., 3. Versuch!

habe "Sendeprobleme", daher noch ein Versuch:

Danke für Ihre Rückantwort!

Ja, auch Bischöfe sind vom Neomodernismus
infiziert, das kann bis zur expliziten
Häresie führen.

Im Credo und Gebet verbunden wünsche ich einen

gesegneten Tag!


1

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 Federico R. 21. Juni 2020 
 

@Zeitzeuge - Es gibt „moderne“ Theologen und von diesen Theologen ausgebildete (verbildete) Hirten,

... darunter leider auch Oberhirten, die die Parusie Christie schon längst abgeschrieben haben, weil sie selbst nicht (mehr) an die leibliche Auferstehung Jesu glauben. Aber das kennen Sie ja, lb. Zeitzeuge, – wahrscheinlich sogar besser als ich. Das eine setzt natürlich das andere voraus. Die Redewendung vom St.-Nimmerleins-Tag habe ich kürzlich aus dem Mund eines einflussreichen deutschen Bischofs vernommen, und zwar, wenn ich mich recht erinnere, im Rahmen eines Gesprächs und im Zusammenhang mit der Parusie. Und es war einer aus dem sog. progressiven Lager. Ich habe es mir deswegen gemerkt, weil es mich geärgert hatte, will aber den Namen nicht nennen, weil ich die Situation nicht mehr korrekt wiedergeben kann.

Ich selbst hoffe auf die baldige Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus, denn erst dann werden alle mirakulösen, mystizistischen, geheimnisvollen Prophezeiungen und Weissagungen überflüssig sein. Ich glaub, die Zeit ist reif. Maranatha!


2

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 Zeitzeuge 21. Juni 2020 
 

Lieber Federico R.,

unabhängig von den "Daumen-abwärts-Drückern",

ich habe da auch zwei denen offenbar

Basiskenntnisse

in der Papstgeschichte fehlen, hätte ich auch

Frage: Was bedeutet bitte "St-Nimmerleinstag"

im Hinblick auf die Parusie Christi, die wir

ja im Credo bekennen.

Ihre Formulierung könnte als Zweifel daran

verstanden werden, was sicher nicht Ihrer

Intention entspricht.

Herzliche Grüße
Ihr Zeitzeuge


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 Federico R. 21. Juni 2020 
 

Achtmal Daumen nach unten für Federico. R.!!!

WER hat WAS gegen meine beiden Kommentare hier einzuwenden? Bitte posten, selbstverständlich auch unter Nick. Würde mich sehr interessieren. Meine Posts beinhalten doch einige sehr unterschiedliche Aspekte. Also: Wo sind eure Einwände? - Nur Mut!

Morgen geht ja voraussichtlich Benedikts Blitzbesuch bei seinem schwerkranken Bruder zu Ende, wird also bald Geschichte sein. Eine zutiefst anrührende Geschichte der Menschlichkeit. Nichts für Tübinger Weltethiker, synodale (Hohl-)Weggeher, Maria 2.0-Aktivistinnen, nichts für Pachamama-Gläubige usw.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, ehemals Kreuzerlass-Minister, wird unseren lieben emeritierten Papst in München verabschieden. War es Benedikts letzter Besuch in seinem geliebten weiß-blauen Heimatland? Joseph Ratzinger hat zeitlebens nicht nur Bücher geschrieben. Er hat katholische Kirchengeschichte geschrieben!


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1
 
 Smaragdos 21. Juni 2020 
 

@Diadochus:

Danke für Ihre Antwort. Die Bibelstelle, die Sie zitieren, finde ich interessant.

Allerdings ist die Frage, ob sich nicht auch in der Hinsicht etwas geändert hat bzw. ändern könnte. Hier war es ja gerade Thema, dass man früher die Gebrechen und Leiden eines Papst nicht zeigen durfte, dass sich das aber unter JPII geändert hat. Wer weiss, ob das nicht auch für Beerdigungen von Papstverwandten gilt? Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass Papst Franziskus im Falle des Falles sagen würde: Weil ich Papst bin, kann ich nicht zur Beerdigung meiner Schwester gehen.

Doch wie Sie natürlich zu Recht sagen: die Vorsehung richtet schon die Dinge, wie es muss.


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 lakota 21. Juni 2020 
 

@dimi

Ich glaube,Sie haben die Kommentare von @Gandalf nicht gelesen, sonst hätten Sie meine Frage an ihn verstanden.


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 Hilfsbuchhalter 20. Juni 2020 

Paparazzi überall

Nicht die Tatsache, dass es Fotos von Pater Benedikt im Rollstuhl gibt, ist empörend. Geschmacklos finde ich vielmehr die sensationslüsternen Medien und ihre Fotografen.


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 dimi 20. Juni 2020 
 

@lakota

Wo sehen Sie da ein Problem? Man muss doch am Sonntag nicht am Computer/Handy hängen, oder?
Für mich gibt es Sonntags sowieso nur die Heilige Liturgie und die Familie. Da bleibt der Rest außen vor!


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 Diadochus 20. Juni 2020 
 

@Smaragdos

Ihre Frage finde ich interessant. Vielleicht hilft das Evangelium weiter. Die Hürden der Nachfolge sind hoch: "Er aber sprach zu einem andern: "Folge mir nach!" Jener aber sprach: "Erlaube mir, zuerst hinzugehen und meinen Vater zu begraben." Er aber antwortete ihm: "Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber gehe hin und verkünde das Reich Gottes." (Lk. 9, 59-60) Als amtierender Papst hätte sich Papst Benedikt XVI. das wohl nicht erlauben können. Jetzt kann er es. Die Vorsehung fügt alles zum Besten. Meine Klostertante, Franziskanerin, durfte übrigens früher jedes Jahr einmal zu Besuch kommen.


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 Smaragdos 20. Juni 2020 
 

Was wenn die Verwandten eines amtierenden Papstes sterben?

Als Benedikt noch im Amt war, habe ich mich mehrmals gefragt, was er getan hätte, wenn sein Bruder Georg in der Zeit gestorben wäre. Wäre er als amtierender Papst nach Regensburg geflogen und hätte das Requiem gefeiert?

Genauso heute: Was geschieht, wenn die Schwester von Papst Franziskus plötzlich stirbt? Fliegt er (als amtierender Papst!) nach Buenos Aires zur Beerdigung seiner Schwester??


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0
 
 Diadochus 20. Juni 2020 
 

Bruderliebe

Fotos im Rollstuhl sind in keiner Weise geschmacklos. Vatican News hätte diese nicht voreilig löschen dürfen. Dadurch sind erst recht Negativschlagzeilen entstanden, die den eigentlichen Anlass überschatten. Der Anlass ist familiär und intim, vielleicht ein letztes Treffen. Papst Franziskus, heißt es in dem Bericht, habe Papst Benedikt XVI. persönlich verabschiedet. Das ist eine sehr nette Geste. Welcher Bruder freut sich nicht über einen solchen Krankenbesuch?


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 Zeitzeuge 20. Juni 2020 
 

Sachlich begründete Papstkritk bleibt aber doch wohl sicher hier erlaubt,

das ist auch gut katholisch, alles andere wäre

Papolatrie.


Immer schön katholisch bleiben schliesst jedes

echte Schisma aus, aber auch jede Form von

Häresie.

Gut katholisch bedeutet, die überlieferte,

verbindliche kath. Glaubens- und Sittenlehre

ganz und zwar unverfälscht und unverkürzt

anzunehmen, vgl. Link!

Ich wünsche der Redaktion und allen hier

bei kath.net einen gesegneten, besinnlichen

Sonntag:

www.theologie-heute.de/SUMMORUM_PONTIFICUM_VORTRAGNEU.pdf


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 lakota 20. Juni 2020 
 

@Gandalf

Im alten System konnte man doch von Samstag mittag bis Sonntag abend nicht kommentieren, ich fand das ganz gut. So konnte der User und die kath-net-Mitarbeiter sich dem Sonntag und der Familie widmen.

Ich habe mich schon öfter gefragt, warum ihr das geändert habt.


3

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 Gandalf 20. Juni 2020 

@Freudenreich und mm31

Ja, ihr habt recht, aber wir haben eben leider nicht das Geld, um full-time-Angestellte zu haben, um Kommentare hier freischalten, wie dies z.B. große Medien haben. Dies machen Mitarbeiter nebenbei und ehrenamtlich und neben Familie, Freizeit usw... Heute ist Samstag, ich weiß, für einige hier unverständlich, dass kein kath.net-Mitarbeiter hier full-time zur Verfügung steht, aber kath.net hat eben nicht Millionen Euro zur Verfügung, um 365 Tage full-time so etwas zu schaffen. Aber wers nicht glaubt, soll mal so ein Projekt aufziehen und es uns dann zeigen, wie es geht, p.s. erholsames weekend, bin wieder bei der Family ;-)


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 anjali 20. Juni 2020 
 

Rollstuhl

Aber das ist doch ganz normal in einem Rollstuhl zu sitzen wenn man alt oder krank ist?Ich sehe das Problem nicht.


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 Gandalf 20. Juni 2020 

Kommentar gelöscht!

@somanche: Wir haben hier einen kath.net-weekend-NOTDIENST, wo Menschen nebenbei noch Kommentare freischalten, neben Familie usw.... Das Freischalten war ein Fehler, der Fehler wurde korrigiert, Kommentar gelöscht und User gesperrt. Mehr können wir nicht tun, außer auch in Zukunft zusagen, dass Leute, die Papst Franziskus beschimpfen, hier rausfliegen! Mehr gibts dazu nicht zu sagen!


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 Federico R. 20. Juni 2020 
 

Nachtrag

Sicher werden es einige bemerkt haben: Ich habe mich vorstehend (wieder mal) auf die etwas mysteriöse Maleachi-Weissagung bezogen. Demnach ist Benedikt XVI. der 267. Papst und versehen mit dem Attribut „Gloriae olivae“ - Ruhm des Olivenbaums. Der Olivenbaum ist Symbol für Wissenschaft, Weisheit, Alter; Olivenöl ist nährend und heilend zugleich und ist Bestandteil sakramentaler Salböle.

Auf „Gloriae olivae“ folgt „Petrus der Römer“.

Dann: Finis.


3

3
 
 Federico R. 20. Juni 2020 
 

Zwar bin ich ein leidenschaftlicher Beethoven-Fan, jedoch nur bezüglich seines musikalischen Werks .

Als neuzeitlicher User scheint @Beethoven allerdings übers Ziel hinausgeschossen zu sein. Ins Exil ist unser betender Papa Emeritus sicher nicht gegangen. Benedikt ist zurückgekommen in seine physische Heimat, in den Kreis der vertrauten Familie. Ein schöneres Zeichen kann es kaum geben – auch wenn Hans Küng, einst erbitterter theologischer Gegner Joseph Ratzingers, dessen Herkunft schon mal mit bösem Spott kommentieren zu müssen glaubte. (Spricht für sich – nur nicht für Küng!)

Aber vielleicht hat @Gandalf recht, wenn er in kath.net Benedikts Eintreffen in Regensburg mit „Kirchengeschichte pur“ einstuft. Benedikt XVI. - „Gloriae olivae“ - ist noch einmal zu seinen Ursprüngen zurückgekommen. Und Franziskus - „Petrus der Römer“ - versucht derzeit in Rom in äußerst schwieriger Zeit die Herde zu weiden. Bis zur Wiederkunft des Richters, vor dem man erzittern muss. Steht der abschließende Höhepunkt der Heilsgeschichte kurz bevor? Oder muss man weiterhin auf den St.-Nimmerleins-Tag warten?


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 Benno Faessler-Good 20. Juni 2020 
 

Pardon, Papa emeritus Joseph Ratzinger ist nicht "behindert"!

Selbst im hohen Alter ist und bleibt er ein Priester mit Leib und Seele!

Selbst wenn die Beine nicht mehr so wollen, der Geist eines Priesters ist hellwach!

In Altersheim meiner Mutter, zum Glück gibt es dort noch Brüder, zelebrierte die Heilige Messe im sitzend Rollstuhl.

Es ist schon länger Zeit her, liess es sich ein alter Priester nicht nehmen im Rollstuhl an der Heiligen Messe teilzunehmen. Letzten Sonntag, oder war es an Fronleichnam, sah ich im Gottesdienst von Einsiedeln ebenfalls einen Pater im Rollstuhl
sitzend, mit einer Stola.

Priester aus Leib und Seele, selbst wenn die Beine nicht mehr wollen, ein Rollstuhl ist besser als, pardon, im Bett liegen zu bleiben!


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 Dottrina 20. Juni 2020 
 

Ich sehe es gemischt

Auf der einen Seite freue auch ich mich über jedes Foto, das von unserem Benedetto veröffentlicht wird. Auf der anderen Seite ist dies ein absolut privater Besuch, wo man die Privatsphäre unbedingt respektieren sollte. Wobei ein Schnappschuss von unserem Emerito im Rollstuhl sicherlich nichts Schlimmes ist. Es gibt auch offizielle Fotos von ihm in Mater Ecclesiae, die ihn mit Rollator und Rollstuhl zeigen. Man sollte diese aktuellen Fotos aber absolut respektvoll verwenden. Beten wir für die beiden Brüder, das ist sicherlich das Beste, was wir für sie tun können.


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 martin fohl 20. Juni 2020 
 

Hl Johannes Paul II, bitte für uns!


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 martin fohl 20. Juni 2020 
 

Genau, seit wann sind behinderte

kranke und ältere Menschen nicht mehr salonfähig?
Der hl Papst Johannes Paul II ist auch und gerade in dieser seiner letzten Lebensphase zum Jahrtausendpapst herangereift!
Hl Papst Johannes Paul II, bitte für uns ?


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 Freudenreich 20. Juni 2020 
 

Geben mm31 recht

Besser einen Kommentar gegen unseren Papst Franzikus von vornherein zu sperren, als erst nach Protesten einiger Leser, den Verfasser zu sperren. Immer schön katholisch bleiben.


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 Katholik84 20. Juni 2020 
 

Die Fotos des Papst em. im Rollstuhl regen die Menschen nicht auf weil es der Papst ist der da im Rollstuhl sitzt sondern weil Sie solche Bilder überhaupt sehen müssen. Das erinnert sie, so vermuten ich, an ihre eigene Sterblichkeit und heute in einer Zeit wo der Glaube so gering ist, möchte niemand mehr an das Alter und den Tod erinnert werden.


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 petrafel 20. Juni 2020 
 

Freude

Ich habe mich total gefreut, ein Bild von ihm zu sehen. Und noch mehr habe ich mich über den Bericht eines Anwesenden gefreut, dass Papst Benedikt em. nach dem Besuch bei seinem Bruder über das ganze Gesicht gestrahlt hat.
Wer den Papst em. verunglimpfen will, braucht dafür keine Fotos. Und wer dies anhand von Fotos eines gebrechlichen, alten Mannes tut, der diskreditiert sich nur selbst.
Insofern sehe ich nichts, was gegen die Bilder spricht. Er ist und bleibt eine der berühmtesten Personen unserer Zeit. Wahrscheinlich hat er selbst kein Problem mit den Bildern, sooft wie er in seinem Leben schon abgebildet wurde.
Natürlich muss verhindert werden, dass er bedrängt und auf Schritt und Tritt verfolgt wird.

Mir ist jedenfalls das Herz aufgegangen als ich gehört habe, dass er noch einmal nach Deutschland gekommen ist. Ich habe mich für ihn, seinen Bruder und für uns alle gefreut.


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 723Mac 20. Juni 2020 
 

beten wir für beide Brüder Ratzinger - wenn wir für beide Brüder Ratzinger beten,dann

sind wir auch mit beiden in Einheit.
Man freut sich trotzdem über jede Aufnahme vom Papst Emeritus die uns seit seinr Rücktritt erreicht haben wobei momentan ist es kein richtiger Zeitpunkt um sich auf die Aufnahmen und nicht auf das Gebet zu konzentrien.
In MÜnchen besteht z.B. die Möglichkeit (bei Einhaltung von allen Sicherheitsregeln : Maske + Abstand) z.B. die ewige Anbetung des Allerheilgsten in der Herzogspitalkirche aufzusuchen und dort in Anwesenheit der gnadenreichen Figur der schmerzhaften Gottesmutter eine Weile der Anbetung zu halten.
Es besteht auch die Möglichkeit in eigener Pfarrkirche eine kurze Andacht vor dem geschlossen Tabernakel zu halten. Auch eine Marienadnacht wäre in diesem Fall angefragt.
Vergessen wir dabei in unserem Gebet auch nicht Papst Franziskus und seine Anliegen, der schließlich unser amtierender Papst ist.


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 Sagittarius 20. Juni 2020 
 

Sind Behinderte tabu?

Ich wundere mich, dass über das Bild vom Papst Benedikt XVI. überhaupt eine Diskussion entstanden ist. Ist ein Rollstuhl etwas Menschverachtendes? Unser Hl. Papst Johannes Paul II. hat versucht, die Tabuisierung der Behinderten in unserer Gesellschaft aufzubrechen, aber das scheint bei machen nicht angekommen zu sein.
Oder störte es etwa manchen, dass Papst Benedikt weiterhin seine päpstlichen Insignien trägt?
weißer Pileolus (Kappe), weißes Gewand, Fischerring.
Also, ich persönlich freue mich über jedes aktuelle Bild von Papst Benedikt XVI.


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 SalvatoreMio 20. Juni 2020 
 

Johannes Paul II und seine Gebrechlichkeit

Es war manchmal hart, ihn in seinem schweren Apostolat zu sehen und dabei derart schwach und gezeichnet. - Es ist auch wohl das Recht jeder Person, dies durch die "eigenen Brille" zu sehen: JÜNGERE LEUTE ärgerte es manchmal, einen so kranken Mann als Papst zu haben. Er musste die Hinfälligkeit jedes Sterblichen äußerst intensiv durchkosten und ist somit gewiss vielen ÄLTEREN ein tröstendes Abbild Christi geworden. Sein "Brief an die alten Menschen" (1999) ist ein Schatz, aus dem ich anderen vorgelesen habe.


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 JP2B16 20. Juni 2020 
 

... und dann bekommt "Beethoven" auch noch 2 Likes...

... was sind das nur für verbitterte, von Neid zerfressene Menschen, die wohl in krankhafter Weise meinen, in ihrem Leben immer zu kurz gekommen zu sein ...
Es bleibt uns nur, für sie zu beten!


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 dimi 20. Juni 2020 
 

Der Mensch ist nicht immer jung und schön. Es gibt auch Alte, Kranke und Behinderte. Alles sind Menschen. Was soll falsch daran sein zu zeigen, das ein 93-ig Jähriger im Rollstohl sitzt?


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 Gandalf 20. Juni 2020 

BEETHOVEN hier gesperrt!

Beethoven hier gesperrt. Sachliche Kritik an Papst Franzikus JA, nur so ein Unsinn und so persönliche Attacke, NOGO!


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 mm31 20. Juni 2020 
 

@beethoven

Ich empfinde solche Äußerungen als riesengroße Frechheit dem amtierenden Papst Franziskus gegenüber. Papst Benedikt ist 2013 zurückgetreten. Ich dachte, ich bin hier in einem katholischen Forum.


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 exnonne 20. Juni 2020 
 

Respektlosigkeit

Man mag über Papst Franziskus denken, was man will, aber er ist der amtierende Papst, und ich halte es für ziemlich daneben, ihn als "lateinamerikanischen Diktator" zu bezeichnen. Warum eine derartige Respektlosigkeit hier überhaupt veröffentlicht wird, ist mir schleierhaft.
Übrigens ist Benedikt schon seit geraumer Zeit nicht mehr amtierender Papst (und zwar ganz freiwillig!), sondern "Emeritus", und als Privatperson zu seinem möglicherweise im Sterben liegenden Bruder gereist. Insofern ist es absurd, davon zu reden, er befinde sich "im Exil".


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 bücherwurm 20. Juni 2020 

@Beethoven: Nur zur Kenntnisnahme: "Der Papst" kann in diesem Fall nicht im "Exil" sein,

weil Benedikt XVI. nicht der amtierende Papst ist. Falls Sie die letzten Jahre keine Nachrichten gelesen haben sollten, holen Sie dies bitte nach. Falls Sie aber Sedisvakantist sein sollten, kündige ich Ihnen an, dass Sie sich in unserer Kommentarfunktion nicht dauerhaft halten werden können. Bitte zur Kenntnisnahmen, Gruß der Administration! :)


Und natürlich ist Papst Franziskus kein "Dikatator". Das gilt auch dann, wenn ihn jemand nicht unbedingt unter seinen "Lieblingspäpsten" aufzählen würde.


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 hape 20. Juni 2020 

Kommt drauf an.

Grundsätzlich fand ich die Entscheidung von JPII. gut, sich auch in Krankheit und Alter fotografieren zu lassen. Mich haben diese Fotos sehr berührt. Klar ist auch, dass die Öffentlichkeit an Fotos von Personen der Zeitgeschichte ein besonderes Interesse hat und dass dem entspr. der Schutz ihrer Persönlichkeit durch Rechte am Bild etwas anders gelagert sein muss, wie beim Normalverbraucher. Die Frage ist aber, welcher Art dieses Interesse ist. Ist es nur voyeuristischer Natur? Oder entspringt es gar, im Falle von BXVI., jener „sprungbereiten Feindseligkeit“, gegen die er sich zeitlebens wehren musste? Wie dem auch sei. Selbst bei Fotos von Personen der Zeitgeschichte spielt nicht nur das Motiv selbst eine Rolle, sondern auch die Absicht, in der es veröffentlicht wird. Das war bei JPII. ganz eindeutig die gute pastorale Botschaft. – Lässt sich das auch vom Foto von BXVI. sagen? Wenn nämlich die Absicht gewesen wäre, ihn zu entstellen, so wäre das ethisch kaum zu begründen.


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