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Ärzte an Bischöfe: Schluss mit dem Verbot der Mundkommunion!

15. Juni 2020 in Österreich, 26 Lesermeinungen
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Österreichische Ärzte: Verordnung der Österreichischen Bischofskonferenz vom Mai d. J. bringt laut den katholischen Ärzten viele Priester und Gläubige in einen schweren Gewissenskonflikt


Wien (kath.net)

In Österreich hat eine Gruppe von 21 katholischen Ärzten an die österreichische Bischofskonferenz appelliert, das de-facto Verbot der Mundkommunion aufzuheben, die seit einigen Wochen aufgrund der Corona-Epidemie erlassen wurde. Die Gruppe erinnert in einem kath.net vorliegenden Schreiben an die BIKO daran, dass in Italien Prof. Filippo Maria Boscia,  der Vorsitzende der Vereinigung katholischer Ärzte Italiens,  im Mai eine klare Stellungnahme zu diesem Thema ab gegeben hat: "Als Arzt bin ich überzeugt, dass die Handkommunion weniger hygienisch und daher weniger sicher ist als die Mundkommunion. Sicher ist, dass die Hände die Teile des Körpers sind, die Krankheitserregern am stärksten ausgesetzt sind."

 

Die Ärzte aus Österreich schließen sich dieser Einordnung an und erinnern daran, dass es Bestandteil des traditionellen Ritus sei, dass sich der Priester unmittelbar vor Beginn der hl. Messe die Hände in der Sakristei waschen. "Nur er berührt Kelch und Ziborium. Nach der Wandlung hält er Daumen und Zeigefinger – die er zuvor nochmals rituell mit Wasser gewaschen hat - bis nach der Kommunionspendung geschlossen, berührt also nichts mehr damit, außer der geweihten Hostie. Die Priester, die im überlieferten Ritus zelebrieren, sind erfahren in der Spendung der Mundkommunion und haben praktisch nie Kontakt mit dem Mund des Kommunikanten. Sollte dies doch einmal passieren, kann man einem Priester so viel Verantwortungsgefühl zugestehen, dass er unter Berücksichtigung der derzeitigen Situation die Kommunionspendung unterbrechen und sich die Hand reinigen wird."


 

Die Ärzte erinnern auch darn, dass es bei knieender Position kaum zu einer Tröpfcheninfektion kommen kann, da sich der Kommunionempfänger in kniender Position befindee, der Priester dagegen in stehender.  "In diesem streng geregelten Ablauf gibt es also weniger Infektionsrisiken als bei der Spendung der Handkommunion (Spender und Empfänger stehen sich auf gleicher Ebene gegenüber, das Risiko der Tröpfcheninfektion ist daher höher, die Hände des Empfängers haben zuvor viele andere Gegenstände berührt etc.) Es ist uns also vom hygienischen Aspekt her nicht verständlich, warum in Österreich die Mundkommunion verboten ist. Auch wir halten diese Form der Spendung sicherer als die Handkommunion. " Betont wird auch, dass sogar in der Schweiz in der Verordnung der dortigen Bischofskonferenz keine Stellungnahme zur Form der Kommunionspendung gibt, im Bistums Chur wird sie sogar ausdrücklich erlaubt.

 

Erinnert wird von den Ärzten in dem Zusammenhang an ein Schreiben der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung der römisch-katholischen Kirche vom 3. April 1985: "Der Apostolische Stuhl hält in der ganzen Kirche an der überlieferten Art der Kommunionspendung fest…“. Die gleiche Kongregation bekräftigt im Jahr 2009, dass die Gläubigen immer das Recht auf den Empfang der  Mundkommunion haben und es nicht erlaubt ist, diese zu verweigern. Es wird hier keine Ausnahme (wie z.B. eine Pandemie) erwähnt. "

 

Die Verordnung der Österreichischen Bischofskonferenz vom Mai d. J. bringt laut den katholischen Ärzten viele Priester und Gläubige in einen schweren Gewissenskonflikt. "Nach den gültigen Normen der Kirche erfolgt die Spendung der Handkommunion noch immer aufgrund eines Indults, während die Mundkommunion nach wie vor die reguläre Form des Kommunionempfangs ist. Die Gläubigen also, denen es ein ernstes und wichtiges Anliegen ist, die Mundkommunion zu empfangen (und hier sind durchaus auch viele Gläubige betroffen, die die hl. Messe im Novus Ordo feiern) und die damit ja nur den diesbezüglichen Normen der Kirche folgen, bleiben weiterhin vom Kommunionempfang ausgeschlossen, was eine schwere Benachteiligung dieser Gläubigen darstellt. "

 

Die Gruppe appelliert daher an die Mitglieder der Bischofskonferenz, diese Verordnung zu korrigieren, damit die Spendung der Mundkommunion wieder zugelassen werde, damit allen Katholiken die Möglichkeit gegeben wird, den heiligsten Leib des Herrn zu empfangen. "Sie aus hygienischen Überlegungen auszuschließen, halten wir nicht für gerechtfertigt. Wir danken im Voraus für die wohlwollende Erledigung  unseres so wichtigen Anliegens.," heißt es abschließend.

 


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Lesermeinungen

 greti 19. Juni 2020 
 

Hand- oder Mundkommunion

Ich empfehle dringend, das Lager aufzuteilen und jedem das seine zu gestatten - vorausgesetzt, man findet einen Priester "für" oder "gegen" Handkommunion bzw. "für" oder "gegen" Mundkommunion. Am besten gleich, die Kirchen in München oder Wien aufteilen, damit sich niemand bereits ansteckt, wenn er dem andern nur zuschauen muß.


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 SCHLEGL 17. Juni 2020 
 

Daumen runter

Lieber "Daumen runter"-wer immer Sie auch sein mögen. Ein Argument gegen die Dinge, die ich vorgebracht habe, wäre doch angemessener und intelligenter!?


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 SCHLEGL 17. Juni 2020 
 

@Richelius

Da haben Sie Recht! Im Atem der Personen ist natürlich Feuchtigkeit enthalten, es sind Aerosole. Ein Universitätsprofessor für Laryngologie und ein Universitätsprofessor für Physik haben mir gesagt, dass die Coronaviren praktisch gewichtslos sind und sich in geschlossenen Räumen bis zu 15 min in Schwebe halten können! In Freien kommt es aufgrund der Luftbewegungen viel seltener zur Ansteckung. Das Problem besteht nicht in erster Linie für den Priester, der Kommunion in den Mund spendet, sondern für den nächsten Kommunikanten. Natürlich habe ich auch immer wieder Leute erlebt, die die Zunge nicht ruhig halten, oder sogar noch vorschnappen. Da müsste man die Spendung der Kommunion unterbrechen und die Hände desinfizieren, natürlich auch wenn die Handfläche des Kommunikanten berührt werden sollte. Man muss bedenken, dass nicht wenige Priester und Gläubige in vorgerücktem Alter sind!


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 tracenh 16. Juni 2020 
 

Alles kommt ans Licht.

Danke für diesen Artikel, der die Informationslage- und damit das Bild endlich vollständiger macht. Gut, dass sich endlich auch Mediziner dazu äußern, mit ihrer fachlich fundierten Expertise, die sicherlich auch die Problematik des "Anhauchens" bedacht haben wird bzw. diesen diese nicht entgangen ist.


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 Zeitzeuge 15. Juni 2020 
 

Im Link der besagte Artikel "Handkommunion" aus der kathpedia

mit reichlich zusätzlichen Literaturangaben!

Wie ich hier bereits zum Ausdruck gebracht habe,

geht es mir nicht um die subjektive Absicht

eines Spenders oder Empfängers der "Handkommunion",

die auch persönliche Frömmigkeit als Grundlage haben kann.



Der Ursprung dieser Form ist aber klar in sog.
"progressiven" Kreisen zu suchen, vgl. beigef.
Artikel und niemand wird einem echten Zeitzeugen
gegenüber behaupten können, daß diese Praxis,
in deren Folge auch das Knien bei der Spendung
de facto abgeschafft wurde, die eucharistische
Frömmigkeit bei der Masse der Gläubigen gefördert
hat, die Zahl der objektiv unwürdigen Kommunionen
dürfte "Legion" sein und auch an Fronleichnam
knien sich nur noch Wenige bei der Prozession vor dem eucharistischen Herrn, dem Haupt der hl. Kirche!

Darauf braucht niemand stolz zu sein!

Kyrie Eleison! Christe Eleison!

www.kathpedia.com/index.php?title=Handkommunion


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 Zeitzeuge 15. Juni 2020 
 

Beigefügt im Link der Text der Originaldokumente "Memoriale Domini" etc.!

Wir können schon dem jahrzehntelangen Mainzer
Kanonisten Prof.Dr. Georg May(1926) vertrauen,
wenn .er bzgl. der Genesis der sog. "Handkommunion"
von einem Indult spricht.

Wenn daraus eine Art "Normativität des Faktischen" geworden ist, entspricht dieses m.E.
nicht den in den Dokumenten veröffentlichten
Absichten, vgl. hierzu den Artikel "Handkommunion" i.d. kathpedia, spez. Abs.
"Legitimation des Missbrauchs, Indult unter
Bedingungen" (wird noch verlinkt)!

Die wahren Absichten der Verfechter der
"Handkommunion" wurden m.E. klar durch den
weitgehenden Abriß der Kommunionbänke deutlich.
In meiner Umgebung gibt es nur noch ganz
wenige Kirchen mit Kommunionbank und die
vorhandenen Kommunionbänke werden ganz sicher
nicht immer benutzt.

www.kathpedia.com/index.php/Memoriale_domini_(Wortlaut)#Pastorale_Erw.C3.A4gungen_f.C3.BCr_jene.2C_die_das_Indult_erbeten_haben


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 Jose Sanchez del Rio 15. Juni 2020 

Mangel

Für mich stellt es eine große Einschränkung dar keine Mundkommunion empfangen zu können. Ich kenne auch einige Personen, die nun überhaupt nicht mehr zur Kommunion gehen. Manche sagen sie gehen überhaupt erst dann wieder in einen Gottesdienst wenn die Maskenpflicht entfallen ist.


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 vk 15. Juni 2020 

Kirche als Zufluchtsort zur Zeit der Not

Ich bin dankbar dass die Priester so vernünftig sind und ich bei der Kommunionspendung schützen.
Ich bin auch dankbar dass die Gottesdienste wieder stattfinden. Es war wieder möglich Eucharistiezu feier- mit Rücksicht und Vorsicht. Da Virus und niht nur das Coronavirus ist offensichtlich so ansteckend, dass es zu keinem direkten Kontakt kommen sollte.

Es ist sicher gut über ieinen würdigen Kommunionempfang nachzudenken- viele Priester beherschendes die Hostie geschickt in den Mund zu geben ohne etwa Schleimhäute zu berühren.
Aber nicht alle Kommunionspender können dies.
Leider steigen die Fallzahlen wieder. Bleibt die Kirche vorsichtig bleibt auch die Möglichkeit zur gemeinsamen Eucharistiefeier. Die Menschen sollen zumindest bis zum Ende und es wird noch dauern in der KIrche Hoffnung schöpfen können.


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 Richelius 15. Juni 2020 
 

Schwierig

Das Problem bei der Mundkommunion ist nicht der Kontakt mit der Zunge, sondern die Gefahr, daß die Hände des Spenders durch den Atem des Gläubigen kontaminiert werden können. Das Problem ist nicht neu. Im Mittelalter gab es zu Pestzeiten abenteuerliche Formen des Kommunionempfangs bzw. der Spendung.

Es ist auch nicht nur eine liturgierechtliche, sondern auch eine moraltheologische Fragestellung. Möglicherweise sollte die Glaubenskongregation das entscheiden.


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 MarinaH 15. Juni 2020 
 

@Zeitzeuge

herzlichen Dank für die informativen Links


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 Couperin 15. Juni 2020 
 

Form der Kommunion

Gemäß der Grundordnung des Römischen Messbuchs (³2002) n. 161 darf der/die Empfängerin zwischen Mund- und Handkommunion wählen - sofern letztere im betreffenden Gebiet erlaubt ist. Der Text berücksichtigt also die Rechtslage in unterschiedlichen Ländern. Davon, dass die Handkommunion ein bloßeses Indult sei, spricht die Grundordnung nicht. Es gilt einfach die regionale Regelung.


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 11.07 15. Juni 2020 
 

Ein sehr wichtiger Beitrag zum Thema findet sich hier:

http://communioveritatis.de/ecce-panis-angelorum


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 Zeitzeuge 15. Juni 2020 
 

Lieber hape,

ja, so ist es, die sog. "Handkommunion" ist

die a.o. Spendeform der hl. Kommunion.

Im Link ausführlich Prof.Dr. Georg May dazu.

Laudetur Jesus Christus!

kaskoh.de/Handkommunion_-_Prof._May.pdf


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 hape 15. Juni 2020 

Liebe @lesa, lieber @Zeitzeuge,

besonders hervorheben möchte ich aus dem o.a. Artikel noch den folgenden Satz: "Nach den gültigen Normen der Kirche erfolgt die Spendung der Handkommunion noch immer aufgrund eines Indults, während die Mundkommunion nach wie vor die reguläre Form des Kommunionempfangs ist."

Das finde ich doch sehr bemerkenswert. Anscheinend gilt die Handkommunion formalrechtlich immer noch als Ausnahme. Oder verstehe ich das falsch?

Umso tragischer ist es, dass diejenigen den Hohn und Spott vieler Mitkatholiken ertragen müssen, die sich schlicht und einfach an die geltenden Regeln halten.


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 lesa 15. Juni 2020 

Die Gläubigen mit den Grundlagen bekanntmachen

[email protected]: Danke für den Link! Es erscheint an der Zeit, dass die Bischöfe die Gläubigen mit den Grundlagen, bzw. mit Texten wie diesem oder aus dem von Ihnen verlinkten Artikel zu kath.pedia bekannt machen, damit sie aufgrund der Tatsachen richtig entscheiden können. Da ist ja vieles einfach unter den Tisch gekehrt worden, das man den Leuten nicht vorenthalten darf. Allerhand!


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 M.Schn-Fl 15. Juni 2020 
 

PS

Das soll kein Schuss gegen die Tradition sein. Ich schätze insgesamt die Bruderschaft SEHR. Aber man darf halt nie alle hier und dort über einen Kamm scheren.


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 M.Schn-Fl 15. Juni 2020 
 

Beichten halb auf dem Bürgersteig

Leider muss ich sagen, dass die Priester der Tradition bei uns z.Zt. keine Kommunion spenden und wer beichten möchte bei der Beichte durch eine geschlossene Glastür sprechen müssen nur wenig vom Bürgersteig entfernt stehend. Sie müssen vorher ihre Sünden gut leserlich aufschreiben und sie dem Priester vor der Glastür entgegenhalten. Flüstern oder leise sprechend ist bei geschlossener Glastür kaum möglich.
In der Pfarrkirche läuft das bei uns relativ normal. Auch Hausbesuche werden gemacht.


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 Gewitterwolke 15. Juni 2020 
 

Den Modernisten ist die Mundkommunion doch längst ein Dorn im Auge. Die Pandemie soll ihnen
helfen sie ganz abzuschaffen. Man sieht doch wo der Weg hinführt.


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 Rolando 15. Juni 2020 
 

Zeitzeuge

Danke, der von Ihnen verlinkte Beitrag bestätigt meine Sichtweise, hab’s eben gelesen.


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 Rolando 15. Juni 2020 
 

Chris2

Ja, das Virus scheint wirklich intelligent zu sein, es tritt auf, wo es gebraucht wird. Kehrt ein wenig Ruhe ein, gibts gleich wieder neue Ausbrüche, so zieht sich die Sache immer weiter hin, es werden die Bollwerke gegen die vernünftige göttliche Ordnung, die kath. Kirche und Anti-Abtreibungspolitiker geschwächt. Die Mundkommunion, richtig erklärt, man kann das vor der Hl. Messe erklären, (Coronaansagen werden ja auch oft gemacht), bergen überhaupt kein Risiko, Handkommunion in erheblichem Maße, wenn man das Handieren mit den Masken Abnehmen anschaut. Das interessiert aber nicht, Hauptsache keine Mundkommunion.


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 Zeitzeuge 15. Juni 2020 
 

Dank an diese Ärzte,

bisher wurde immer der Eindruck erweckt, als

ob hinsichtlich der angeblichen "Gefährlichkeit"

der Mundkommunion ein med.-wissenschaftl.

Konsens besteht. Dem ist aber nicht so!

Die Reaktion der Bischöfe wird offenlegen,

ob die Verweigerung der Mundkommunion, im

a.o. Ritus gibt es keine Handkommunion,

eine Instrumentalisierung des COVID-19-Virus

ist oder nicht!

Im Link die Stellungnahme eines Priesters

des a.o. Ritus zum Thema.

www.personalpfarrei.ch/PDF/Predigtworte/2020-04-24-Wort_an_die_Glaeubigen-Kommunionhygiene.pdf


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 elisabetta 15. Juni 2020 
 

Falls irdische Ärzte

die österreichischen Bischöfe davon überzeugen können, dass die Mundkommunion keine Coronavirus-Gefahrenquelle darstellt, dann muss man sich fragen, warum sie nicht in erster Linie dem „göttlichen Arzt und Heiland“ Glauben schenken, dass ER den Menschen das ewige Heil bringt und nicht nur das zeitliche.


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 hape 15. Juni 2020 

Richtig so.

Eine schöne und wertvolle Laien-Initiative, die ich von Herzen begrüße. Hand- oder Mundkommunion – in meinen Augen ist das eine Gewissensfrage. Das allg. unterstellte höhere Infektionsrisiko bei Mundkommunion leuchtete mir noch nie ein. Angesichts der zunehmenden Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen wird das generelle Verbot der Mundkommunion allerdings langsam zur Farce.

Die Ordinariate und Bischöfe dürfen sich nicht wundern, wenn ihnen dadurch zunehmend unlautere Absichten unterstellt werden. Oder nehmen sie solches Misstrauen etwa als Kollateralschaden im Zuge der synodalen Gehirnwäsche in Kauf? – Rational nachvollziehbar ist das Verbot der Mundkommunion in meinen Augen jedenfalls nicht mehr.

Ja, es stimmt. Das kategorische Verbot der Mundkommunion ist für viele eine große geistliche Belastung. Es wird allerhöchste Zeit, dass die Bischöfe anerkennen, dass sie auch gegenüber den als "Retrokatholiken" Verspotteten Katholiken eine seelsorgliche Verantwortung haben.


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 Marcus, der mit dem C 15. Juni 2020 
 

@Chris2

Ich dachte, daß wäre offensichtlich: Linke Gesinnung schützt vor Ansteckung. Bei Demos gegen die Coronabeschräkungen wird berichtet, wie streng das Social Distancing forciert wurde, bei den anderen sog. Demos spielte das trotz Schulter an Schulter keine Rolle.

Wenn schon "Black Life Matters" dann für David Dorn, Police Captain retired! Ein afroamerikanischer ehemaliger Polizist mit 38 Dienstjahren für die Allgemeinheit, der auf einen Einbruchsalarm bei einem befreundeten Geschäftsmann reagierte und im Alter von 77 Jahren ermordet wurde. Er wird höchstwahrscheinlich nicht in einem goldenen Sarg beerdigt!

www.nbcnews.com/news/us-news/retired-st-louis-police-captain-killed-looters-while-trying-protect-n1223386


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 priska 15. Juni 2020 
 

Danke !Sehr schön dieser Artikel.


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 Chris2 15. Juni 2020 
 

Mit Argumenten braucht man Leuten nicht kommen,

die Fronleichnamsprozessionen wegen Corona verbieten, aber gewisse, den US-Wahlkampf weltweit begleitende, Kundgebungen begrüßen. Leider haben sie uns noch nicht verraten, woher das Virus weiß, wen es befallen soll und welche Großkundgebungen keine "Superspreader-Events" zu sein haben. Mich jedenfalls würde es brennend interessieren...


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