Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  10. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  13. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

China schloss 48 Kirchen innerhalb von zwei Wochen

8. Juni 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Christenverfolgung geht weiter, alle Konfessionen sind betroffen – Offenbar sagen Regierungsmitglieder, „es gäbe zu viele Gläubige im Kreis. Wenn so viele Menschen an Gott glauben, wer wird dann auf die Kommunistische Partei hören?“


Peking (kath.net/pl) 48 Kirchen schloss China in den vergangenen zwei Wochen. Sie lagen alle innerhalb des Landkreises Yugan in der Provinz Jiangxi. Die evangelische Kirche Donghu in der chinesischen Provinz Qinghai wurde am Ostersonntag mittels Bulldozer niedergerissen. Das berichtete „Jesus.ch“. Die Christen der Kirche von Donghu hatten sich eigens der regierungskontrollierten evangelischen Drei-Selbst-Kirche angeschlossen, um vor Verfolgung sicher zu sein, doch sie machten die Erfahrung, dass sie nach wie vor verfolgt würden. Religionsfreiheit sei nicht gewährleistet, zitierte „Jesus.ch“ eine aus Vorsichtsgründen ungenannt bleibende Christin. Jesus.ch zitierte einen Parteisekretär im Kreis Yugan, demzufolge Regierungsmitglieder behaupteten, „es gäbe zu viele Gläubige im Kreis. Wenn so viele Menschen an Gott glauben, wer wird dann auf die Kommunistische Partei hören?“. Im Landkreis Yugan sind bereits 10 Prozent der Bevölkerung Christen.


 

Ein weiterer Christ äußerte, die Regierung erlaube nicht, dass man an Gott glaube. „Xi Jinping folgt dem Weg von Mao Zedong, der alle religiösen Überzeugungen unterdrückte und Gläubige tötete. Wenn Sie sich weigern, den Befehlen des Präsidenten zu gehorchen und weiterhin an religiösen Versammlungen teilzunehmen, werden Sie verhaftet und inhaftiert.“

 

Katholische Kirchen müssen sich verpflichten, „Patriotismus“ zu predigen, um nach der Corona-Krise wieder öffnen zu dürfen, berichtete die die katholische asiatische Nachrichtenagentur „UCA News“. Pater Liu aus Hebei sagte gegenüber „UCA News“, es sei zwar eine gute Sache, wenn man nun die kirchlichen Aktivitäten wieder aufzunehmen dürfe. „Doch die allererste Information in der Mitteilung ist, dass man eine gute Lektion über Patriotismus zu erteilen habe. Doch ist falsch. Als Mitglieder der katholischen Weltkirche können wir nicht akzeptieren und loben, was Kommunisten unter patriotischer Erziehung verstehen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  2. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  3. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  4. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  5. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  6. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  7. Nuntius Eterović: „Christen sind die weltweit am meisten wegen ihrer Religion verfolgten Menschen“

China

  1. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  2. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  3. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  4. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  5. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  6. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  7. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  9. Ein Frühstück für den Verleugner
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  12. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  13. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  14. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden
  15. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz