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Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen

4. Juni 2020 in Aktuelles, 41 Lesermeinungen
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Zugleich soll Lutherischer Weltbund Luthers Verdikt gegen den Papst als "Antichrist" zurücknehmen


Köln (kath.net/KAP) Evangelische und katholische Theologen in Deutschland haben an Papst Franziskus appelliert, die historische Bannbulle von Papst Leo X. (1513-21) gegen den Reformator Martin Luther (1483-1546) außer Kraft zu setzen. Zugleich solle der Lutherische Weltbund Luthers Verdikt gegen den Papst als "Antichrist" zurücknehmen, heißt es laut epdö-Bericht (Donnerstag) in der zu Pfingsten veröffentlichten Erklärung "Versöhnung nach 500 Jahren" des Altenberger Ökumenischen Gesprächskreises.

 

Beide Verurteilungen stünden nach wie vor "wie Prellböcke" einer offiziellen gegenseitigen Anerkennung der evangelischen und katholischen Kirche im Wege, sagte der frühere Kölner Ökumene-Pfarrer Hans-Georg Link dem Evangelischen Pressedienst. Der bevorstehende 500. Jahrestag der Exkommunikation Luthers am 3. Jänner 2021 sei ein angemessener Zeitpunkt, diesen Anstoß endgültig aus dem Weg zu räumen. Die ökumenischen Bemühungen und Gespräche zwischen Katholiken und Lutheranern seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hätten dazu beigetragen, die damaligen Ereignisse in einem neuen Licht zu sehen, heißt es in der "Altenberger Erklärung". Die bereits 1520 von Leo X. mit der Bannandrohungsbulle "Exsurge Domini" angekündigte Exkommunikation Martin Luthers wurde mit der Bannbulle "Decet Romanum Pontificem" vom 3. Jänner 1521 wirksam.


 

Dies bedeutete Luthers Ausschluss aus der Gemeinschaft der katholischen Kirche. Die Exkommunikation wurde offiziell nicht zurückgenommen, wurde aber wie in analogen Fällen hinfällig mit dem Tod Martin Luthers 1546. An die katholische Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) richtet der Altenberger Ökumene-Kreis die Bitte um ein gemeinsames öffentliches Wort des Bedauerns über die damaligen Vorgänge und der Hoffnung auf Überwindung der gegenseitigen Verurteilungen, die zur Kirchenspaltung geführt haben. Dem 1999 in Altenberg bei Köln begründeten Kreis gehören nach eigenen Angaben rund 30 Theologinnen und Theologen an, unter ihnen Tübinger Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie, Johanna Rahner, und die Direktorin des Ökumenischen Instituts an der Universität Münster, Dorothea Sattler.

 

Kirchen wollen 2021 gedenken Schon zu Jahresbeginn hatten der Lutherische Weltbund (LWB) und der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen Planungen für eine gemeinsame Gedenkveranstaltung zum 500. Jahrestag der Exkommunikation Luthers bekannt gegeben. Die geplante Veranstaltung von Lutheranern und Katholiken soll demnach in Rom stattfinden und einen Gebetsgottesdienst einschließen. Um der ökumenischen Offenheit Ausdruck zu verleihen, werde sie am 25. Juni 2021 stattfinden, "im Vorgriff auf den 500. Gedenktag des Augsburger Bekenntnisses, das an diesem Tag im Jahr 1530 öffentlich vorgestellt wurde", hieß es.

 

Der Präsident des päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, erklärte dazu: "Geschehenes können wir nicht auslöschen. Aber wir müssen darum besorgt sein, dass die Last der Vergangenheit nicht Zukunft verunmöglicht." Zu Forderungen, die Exkommunikation förmlich aufzuheben, hatte Kardinal Koch schon vor Jahren im Zusammenhang mit dem Reformationsgedenkjahr 2017 gesagt, die Aufhebung sei mit dem Tod Luthers erfolgt.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 8. Juni 2020 
 

Athanasianisches Glaubensbekenntnis

Erinnert sei an das Athanasianische Glaubensbekenntnis, das ich erstmalig vor 13 Jahren in einem Kirchenführer der Kirche St. Paulin zu Trier abgedruckt vorfand.

Es behandelt in seinem ersten Teil ausführlich das Glaubensgeheimnis der heiligen göttlichen Dreifaltigkeit (bzw. Dreieinigkeit).

Ich fand es so bemerkenswert gut und treffend, dass ich es mir abschrieb, in mein NGL einlegte und seither regelmäßig vor oder nach der hl. Messe meditierend bete.

Man findet es natürlich auch im Intenet.


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 Zeitzeuge 6. Juni 2020 
 

Lieber Diasporakatholik,

herzlichen Dank für Ihre Zeilen und die lieben

Wünsche!

Wir sind auch derzeit via ewtn "Gäste" bei den

heiligen Messen im Kölner Dom.

Gerne wünschen wir Ihnen und Ihrer Gattin einen

gesegneten Dreifaltigkeitssonntag, passend dazu

der Introitus aus dem Missale Romanum:

Gepriesen sei der DREIEINIGE GOTT;

der VATER und SEIN SOHN

und der HEILIGE GEIST;

denn ER hat uns SEIN Erbarmen

geschenkt.



Zur Einstimmung auf das hl. Fronleichnamsfest

habe ich das "tantum ergo sacramentum" aus

Köln vom vergangenen Jahr verlinkt!

GOTTES Segen und alles Gute wünschen gerne

Ihr

Zeitzeuge mit Ehefrau

www.youtube.com/watch?v=U305GmB28Oc


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 Diasporakatholik 6. Juni 2020 
 

Lieber Zeitzeuge,

herzlichen Dank für Ihren Link auf die sehr lesenswerte fundiert-kritische Kurzbiographie M. Luthers von Dr. Michael Hesemann.

Kann ich nur jedem hier zu lesen weiterempfehlen.

Ihnen und Ihrer Familie einen gesegneten Sonntag und einen frohen Eintritt in die Fronleichnams-Woche.

Wir freuen uns bereits jetzt auf die Übertragung des Fronleichnams-Gottesdienstes aus oder vor dem Kölner Dom am kommenden Donnerstag ab 10 Uhr auf Bibel.tv.

Herzlichst
Ihr Diasporakatholik mit Ehefrau


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 Zeitzeuge 6. Juni 2020 
 

Lieber hape,

danke für Ihren Beitrag.

Wenn auch nicht jeder hier anscheinend willens

oder in der Lage ist, über Luther

mitzudiskutieren, sollten wir doch beim Thema

bleiben.

Daher verlinke ich einen interessanten Beitrag

von Michael Hesemann.

Ernsthaft Interessierten wünsche ich gute

Lesefrüchte!

werwarluther.de/wp-content/uploads/2017/10/Hesemann_Luther-jenseits-protestantischer-Apologetik-und-Hagiographie.pdf


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 1Pace 5. Juni 2020 

„Wärest du doch heiß oder kalt …“ (Offb 3,16)

@stephanus2 Es ist wohl kaum zu leugnen, dass sich im Dtsl. des 20. Jh. oft eine christl. Denkweise mit groß-, gut-, klein-, spieß- und bildungsbürgerlichen Konzepten gekreuzt hat und so bis heute das tägl. Handeln vieler Christen bestimmt. Die ca. 85 Prozent, welche sonntags nicht in die Kirche gehen, weisen auf eine zunehmende Indifferenz gegenüber dem Glauben hin. Der Dichter u. Marxist B. Brecht ist indifferentem Verhalten in seinem Theater mit „Glotzt nicht so romantisch!“ entgegengetreten. Auch für einige Christen könnte eine provokative Ansprache wohl hin und wieder angemessen sein, solange sie die Liebe nicht verletzt. Als es hier vor langer Zeit noch die Ampelskala gab, habe ich mich manchmal gefreut, wenn ich der einzige „Rote“ in dem „erlauchten grünen Kreise“ war. Traurig macht nur, wenn jemand aus „Gründen der Wahrheit“ diffamiert wird. „Wer zu seinem Bruder sagt: ‚Du Narr!‘, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein“ (Mt 5,22).


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 ottokar 5. Juni 2020 
 

galil?a! will Frieden stiften:

Fakt ist, dass es auf keiner Ebene Streit zwischen den beiden Konfessionen gibt, es herrscht menschlicher Frieden. Fakt ist aber auch, dass die Realpräsenz unseres Herren Jesus Christus in Brot und Wein durch das Sakrament der Wandlung durch einen geweihten katholischen Priester von unseren evangelischen und reformierten Brüdern und Schwestern verleugnet wird. Weiter ist es unbestritten, dass es solange keine Wiedervereingung zwischen den beiden Kirchen geben darf und kann, solange die Weihesakramente nicht anerkannt werden. Das ,so glaube ich ,ist der einzige Weg, der zu dem von gali?a! geforderten "Frieden"führt. Wenn wir diese Wahrheiten der Wiedervereinigung zuliebe opfern würden, dann würden wir Jesus Christus , der für uns und unsere Sünden gestorben ist, verraten.Im Übrigen sind es die Protestanten, die sich im Gefolge Luthers von der Katholischen Kirche losgesagt haben.Natürlich sind sie herzlich eingeladen sich dem rechten Glauben unserer Kirche wieder anzuschliessen.


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 phillip 5. Juni 2020 
 

"wenn es möglich ist die Bulle abzulegen, dass dies dem Frieden dienen würde"

Ad galil?a! Ich habe Ihr Posting gelesen und mit "Daumen nach unten" versehen, zumal ich alle Gründe und Feststellungen der Bannbulle für wahr und in Ewigkeit gültig halte und mir vorkommt, dass Sie - gelinde ausgedrückt - aus einem Wolf ein Schaf und aus einem Häretiker einen Friedensstifter und Heiligen machen und zu Ehren der Katholischen Altäre erheben möchten.


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 Diasporakatholik 5. Juni 2020 
 

Off-topic: Zu den anonymen Kommentarbewertungen

Die auch manchmal gehäuften negativen Bewertungen z.B. auch meiner Kommentare bin ich hier mittlerweile gewöhnt.

Sie stören mich nicht, denn ich pflege manchmal gerade auch Klartext zu schreiben, wenn ich mit meiner Meinung bei bestimmten "Reizthemen" anecke. So habe ich mir hier einige Gegner/innen gemacht, die wahrscheinlich relativ undifferenziert mit Negativbewertung meine Beiträge abzuqualifizieren suchen.

Ich sehe es allerdings nicht ein, das Feld bestimmten Gruppen und einzelnen Scharfmachern mit m.E. teilweise abstrusen Ansichten zu überlassen, sondern kritisiere solches.

Solange es bei Negativbewertungen bleibt, akzeptiere ich das und verteile meinerseits ebenfalls freigebig meine Beurteilungen. Eine Offenlegung des Beurteilers ist aus meiner Sicht nicht nötig.

Mit offenem Widerspruch und Kritik kann ich umgehen und wehre mich dann auch.

Ungünstig wäre allerdings, wenn z.B. die Redaktion bei massiver Negativbewertung quasi "automatisch" Beiträge entfernte.


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 hape 5. Juni 2020 

Luther und die Beichte

Werte @SalvatoreMio, werter @Zeitzeuge, zu diesem Thema ein kurzes Zitat von Richard Niedermeier. Zu finden auf der Webseite, die Sie, lieber @Zeitzeuge dankenswerter Weise schon verlinkt haben.

"Luther selbst hat die Beichte zwar noch persönlich praktiziert, von der Beibehaltung eines eigenen Bußsakramentes kann man aber nicht mehr sprechen, da die Sündenvergebung als Nichtanrechnung der Schuld im Sinne Luthers mit dem Glauben selbst schon gegeben ist. Der Bußakt wird vor diesem Hintergrund zum bloßen Glaubensbekenntnis, der natürlich keiner priesterlichen Vermittlung mehr bedarf.

Dass das Weihesakrament verloren ging, braucht nicht mehr eigens thematisiert zu werden, wenn er [Luther] jeden [Getauften] als Papst und Bischof aus der Taufe herausgekrochen ansah."

Die Ursache für diese Härsie liegt am falschen und dunklen Gottesbild von Luther, das er an den Haaren herbeigezogen hat. Bitte dazu auf youtube nach Alma von Stockhausen und Gustav-Siewert-Akademie suchen.


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 SalvatoreMio 5. Juni 2020 
 

Martin Luther und die Beichte

@Lieber Zeitzeuge!Zum "Bußsakrament": Klar ist, dass Martin Luther die Beichte nicht abgeschafft hat (ob sie für ihn noch "Sakrament" war, weiß ich nicht). Es gibt wohl auch noch evang. Gemeinden, wo die Beichte praktiziert wird. - Vieles wurde erst NACH M. Luther abgeschafft. Und das ist das Problem: Geschichte, auch Kirchengeschichte, ist vielschichtig und immer im Fluss. Dogmen sind da, doch die Praxis? Der Stellenwert des Sakramentes der Buße verliert bei uns Katholiken in westeurop. Ländern enorm an Bedeutung - aber nicht überall! - Noch kurz Gedanken zur FÄHIGKEIT zu SÜNDIGEN - grundlegend für das Sakrament! Eltern meiner Kommuniongruppe hielten ihre Kinder nicht für schuldfähig und lehnten das Sakrament ab. Ich sprach dann mit den Kindern darüber: sie waren empört über dieses Denken. Sie spürten instinktiv, dass SÜNDIGEN-KÖNNEN zur Würde des Menschseins gehört. Und alle beichteten - freiwillig natürlich.


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 Zeitzeuge 5. Juni 2020 
 

Martin Luthers Meinung zur Beichte entspricht nicht der kath. Glaubenslehre,

vgl. Link!

Jeder Konvertit weiss, daß er vor seiner

Konversion die katholische Glaubens- und

Sittenlehre vollständig annehmen muß.

Dazu gehören auch die Dogmen des Konzils

von Trient über das Bußsakrament, die ja

prot. Irrlehren zurückweisen!

Vor dem Konzil beteten wir für die Wiederver-

einigung im Glauben, niemand kann rechtmäßig

behaupten, daß dieses falsch war.

Keine Einheit ohne Wahrheit!

werwarluther.de/zur-sakramentenlehre-luthers/


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 galil?a! 5. Juni 2020 
 

Ich glaube aber, wenn es möglich ist die Bulle abzulegen, dass dies dem Frieden dienen würde

Gleichzeitig müsste ja die evangelische Kirche damit aufhören das Papsttum als antichristlich zu bezeichnen. Sicherlich ist es unsere christliche Pflicht auf jeden Fall versöhnlich zu wirken und die Menschen wieder zu Schafe des Herrn zu machen. Über Luther wage ich mich kein Urteil zu wo er jetzt ist. Luther war auch ein Anhänger der Beichte. Er hatte nicht nur böse Werke, sondern hat auch Gutes bewirk mit seiner damaligen Kritik an der Kirche. Leider hat der Satan ihn ergriffen, weil er zum Hass und zum Angriff tentiert hat. Vielen geht es so, wenn sie gegen etwas kämpfen, was ihrer Meinung falsch ist. Unser Schwert ist aber das Evangelium und das verbittet jede Art von zürnen oder Schmähungen gegenüber seinen Brüdern.
Jeder Christ sollte sich dessen bewusst sein, dass es schwer Strafe nach sich zieht, denn, wenn man seinen Bruder einen Narren lästert, dann wird man nach der Lehre des Herrn in die ewige Hölle geworfen, wenn man keine Busse tut.


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 SalvatoreMio 5. Juni 2020 
 

Daumen runter ... nicht hilfreich! Wie damit umgehen?

Unsere kleinen Beiträge hier können nur kleine Ausschnitte von "Wahrheiten" oder Erfahrungen bieten und müssen Anderes auslassen. - So wäre es hilfreich, wenn die mit "Daumen runter" ihre Gegenposition darstellen würden. Dann hätte man etwas davon.
"Daumen hoch" wiederum bedeutet: Ja, so sehe ich das auch. Das stärkt!
Ansonsten lese ich die Texte, und wenn ich sie nicht begreife oder teilweise nicht einverstanden bin, mache ich gar nichts weiter oder schreibe eben auch.


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 Diadochus 5. Juni 2020 
 

Verwerfungen

Papst Franziskus sollte die Theologen der "Altenberger Erklärung" ebenfalls mit dem Kirchenbann belegen. Allein, das wird er nicht tun. Was wäre, wenn der Papst der Erklärung denn zustimmen würde? Es würde schwerste Verwerfungen auslösen. Zuvörderst würde er sich selbst zum "Antichristen" erklären, denn das hat Luther ja auch gesagt, wie so vieles Verwerfliches. Wundern würde mich das nicht. Es fehlt das Gegengewicht des geschassten Kardinal Müller.


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 Ad Verbum Tuum 5. Juni 2020 

Einen Schritt heraus

... aus der aktuellen Diskussion, aufs Umfeld geschaut - erschauere ich.
Auch hier scheint im Schatten der Corona-Hysterie alles möglich zu werden.
Politisch steuert D und EU auf einen maternalen Nannystaat zu - früher nannte man es Kommunismus- zur Weltregierung reicht es nicht ganz. Und die Kirche rennt im vorauseilenden Gehorsam in die "Eine-Welt-Religion", weil ja die Gemeinsamkeit braucht um die Welt retten zu können. Einheit in Verlogenheit.
Mit zunehmender Geschwindigkeit auf den Abgrund zu, keine gesellschaftlich relevante Gegenkraft, nirgends - Brave new world....


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 stephanus2 4. Juni 2020 
 

Beim Hochscrollen und Lesen..

..der Beiträge hier zuvörderst zu der Person Martin Luthers,ist mir auch aufgefallen, dass mit schöner Regelmäßigkeit bei fast jedem Kritikpost an Luther 3 rote Abwärtsdaumen auftauchen, mag die Kritik noch so fundiert und belegt sein.Fast wie ein undifferenzierter Reflex: Kritik an Luther - Daumen runter.- Natürlich kenne ich die Motive der so Handelnden nicht und kann sie nicht kennen; ich mutmaße hier nur. Generell gefällt mir diese neue Daumen hoch/runter Bewertungsfolie nicht. Hatte früher jemand auf einen Post z.B. nur wenige Daumen hoch,- das andere gabs ja nicht- wusste er, dass seine Meinung nicht so gut angekommen war.Ich fand immer, dass das ausreichte. Jetzt gibt es manchmal fast battles an einem Post, erhobene und gesenkte Daumen zu verteilen, nach meiner Meinung jedenfalls.


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 Chris2 4. Juni 2020 
 

Der HERR wird es fügen.

Nicht irgendwelche Arbeitskreise, die jahrelang debattieren und den Glauben auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zusammenstreichen. Oder die Kirche gar zu einem NGO-Anhängsel meist linker Regierunger machen. Und ER wird, wie schon zu Zeiten der Apostel, alle zusammenrufen, die guten Willens sind. Glauben wir nicht, dass wir beim himmlischen Hochzeitsmahl automatisch sind, nur, weil wir Kirchensteuer bezahlen, ab und an die Sonntagsmesse besuchen oder auch den Kardinalspurpur tragen (der an die Bereitschaft zum Martyriom erinnern soll und mitnichten ein Symbol für den Sozialismus ist). Beten wir!


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 Zeitzeuge 4. Juni 2020 
 

Liebe Stefan Fleischer und girsberg74

Da die "roten Heckenschützen" hier im Forum

nicht "treffsicher" sind (dazu müssten diese

zunächst einmal z.B. May, Scheffczyk, Lortz,

von Stockhausen, Beer, Hacker widerlegen),

empfiehlt es sich, diese einfach zu ignorieren.

Lieber girsberg74:

Möglicherweise liegen die geistigen Grundlagen

sich "progressiv" dünkender Ökumeniker,

ähnlich wie bei Karl Rahner im Denken Hegels.

Dieser meint mit "Versöhnung" die "Vermittlung",

die am Ende der Dialektik die Widersprüche in

einer "Synthese aufhebt".

Ökumeniker reden von

"versöhnter Verschiedenheit", ist Hegel etwa

der gemeinsame geistige "Vater"?

Katholisch wäre das nicht!


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 Chris2 4. Juni 2020 
 

Allein Luthers unglaubliche Aussagen über "die Juden"

verhindern bereits zwangsläufig jegliche Rehabilitierung. Der Aufschrei wäre sonst unvorstellbar. Hätte auch nur einer der 266 Päpste jemals so etwas von sich gegeben, würde man es uns jeden Tag mehrfach um die Ohren hauen. Haben sie aber offensichtlich nicht. Falls Luther dennoch rehabilitiert wird, muss man konsequenterweise auch Bischof Williamson wieder herzlich willkommenheissen, der immerhin "nur" eine Zahl der Geschichtsschreibung angezweifelt hat...


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 Stefan Fleischer 4. Juni 2020 

Eine Vorschlag zum Thema Bewertung der Kommentare

Könnte man nicht die Möglichkeit einbauen, dass man - oder zumindest der Verfasser des Kommentars - z.B. durch Klick auf den Daumen - sehen könnte, wer positiv oder negativ bewertet hat? Der Alias würde genügen. Dann wüsste man, ob man diese Bewertung ernst nehmen muss oder nicht. Wie es jetzt ist besteht z.B. die Gefahr, dass der Autor des Kommentars ernst zu nehmende Kritiken nicht beachtet, weil er den Eindruck hat, es seien doch bloss immer wieder die gleichen Leute, die Freude daran haben mangels Argumente auf die Person zu schiessen.


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 SalvatoreMio 4. Juni 2020 
 

Wenn das Geld im Kasten klingt: Erinnerungen ...

Langs ist's her, doch viele "Weisheiten" bleiben für immer in den Köpfen: Zu meiner Schulzeit gab es in unserer Stadt ca. 93 % evang. Christen (ich eingeschlossen). In Religions- und Geschichtsunterricht wurde oft von Martin Luther berichtet, seiner radikalen Hinwendung zu Gott, seinem Kampf gegen das geldgierige und korrupte Rom samt Papst, und immer wieder kam der Spruch: "Wenn das Geld im Kasten klingt ..." Schnell wurde Martin Luther für mich ein Heiliger. Ein kleines Heft über ihn mit Bild war mein "Ein und Alles"; jede Seite wurde mit Seidenpapier verschönert. - Ich denke, viel mehr über ihn ist auch wohl bei Altersgenossen nicht angekommen, zumal "Kirche" sowieso längst an Interesse verloren hat. Also war er ein ganz Großer und bleibt es auch.


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 ottokar 4. Juni 2020 
 

Einer der Leser ist mir den vielen trefflichen Argumenten nicht einverstanden.

Eigentlich erfreulich, dass auch "Andersgläubige" die diversen Stellungnahmen der "Rechtgläubigen" lesen und mit rotem Fingerzeig nach unten ihr Missfallen zum Ausdruck bringen.Einer kurzen Analyse nach scheinen es immer die Gleichen zu sein. Was Luther anbelangt, über den viele wohlwollende Bücher geschrieben wurden z.B. von Richard Friedenthal, war es bis zur entgültigen Klarstellung von Frau Prof.Alma von Stockhausen für viele Katholiken unvorstellbar, was für ein dunkler, ja übler und egoistischer Charakter dieser Religionsstifter war.Die geforderte Rücknahme der Bannbulle würde -sofern sie überhaupt möglich wäre- die Wiederaufnahme Luthers in die katholische Kirche bedeuten.Beides ist Gottlob nicht möglich, da der Verführer längst, ob in Frieden bezweifle ich,dahingeschieden ist.


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 Adamo 4. Juni 2020 
 

Luther und die Protestanten

leugnen bis heute die Realpräsenz Jesu im Tabernakel!

Hierzu sagte die Gottesmutter in Fatima: Betet zu Jesus, der in allen Tabernakeln der Welt gegenwärtig ist.

Solange unsere evangelischen Mitchristen die Realpräsenz Jesu im Tabernakel leugnen, kann es niemals ein Zusammenschluß geben, so wie es der synodale Weg unter der Führung von Bischof Bätzing vorhat.


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 Zeitzeuge 4. Juni 2020 
 

Neomodernisten und ihr "goldenes Kalb", der Ökumenismus!

Über Frau Rahner und Frau Sattler kann sich jeder
selber via Google informieren z.B. durch
eine Suchanfrage

Sattler - wir sind Kirche
Rahner, Johanna - wir sind Kirche

Für diejenigen, die Nachhilfe bzgl. einer
kritischen (ja, auch Konservative können
kritisch sein!) Analyse des Ökumenismus benötigen, sowie natürlich für alle sonstigen
Interessenten einige hochkarätige
Literaturhinweise:

Joseph Lortz: Ökumenismus ohne Wahrheit?

Leo Scheffczyk: Ökumene - der steile Weg der
Wahrheit

Georg May: Die Ökumenismusfalle

Georg May: Der Ökumenismus als Hebel der
Protestantisierung der kath.
Kirche,

das letztgenannte Büchlein fußt auf einem Vortrag
des bekannten Mainzer Kanonisten von 1975(Link!),
der nichts an Aktutalität verloren hat, nur sind
die akadem. "Enkel" der damaligen "Ökumaniker"
jetzt noch aggressiver geworden, analog den
geistigen "Enkeln" der Würzburger Synodalen
ebenfalls von vor fast 40 Jahren!

www.una-voce.de/uploads/1/2/8/3/12837883/75_h_5.pdf


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 Di.Laurentius 4. Juni 2020 
 

Große Übereinstimmung

Mit den Worten „Beim Sinngehalt dessen, was wir glauben und feiern gebe es mittlerweile sehr große Übereinstimmung unter den christlichen Kirchen“ begründete der Vorsitzende der DBK noch vor wenigen Tagen seine Vorstellung Mitglieder anderer Konfessionen zum Eucharistieempfang zuzulassen. Es wird somit bereits von Mitgliedern des Episkopats Deutschlands vorgegeben, dass doch alles mehr oder weniger das Gleiche ist. Was aber überhaupt nicht stimmt. Selbst die christlichen Gemeinschaften außerhalb der Kirche sind sich untereinander überhaupt nicht einig.
Das Schlimme ist aber, dass dadurch, dass die Unterschiede zwischen den Konfessionen nicht als solche angesprochen werden dürfen (oder können – da es am notwendigen Wissen mangelt), auch das katholische Glaubenswissen immer mehr verblasst. „Wir glauben doch alle irgendwie an Jesus“ – bleibt dann noch übrig. Das Ziel jedweder ökumenischer Initiative scheint ausschließlich das „Gleichmachen“ zu sein. Da passt dieser Vorschlag prima dazu.


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 Lilia 4. Juni 2020 
 

Wer sich ernsthaft mit Martin Luther auseinandersetzt, kann ihn unmöglich

rehabilitieren wollen. Auch Protestanten sollten sich nicht länger der Wahrheit über ihren angeblich "großen Reformator" (besser Kirchenspalter) verschließen und endlich eingestehen, dass seine dunklen Seiten - im wahrsten Sinne des Wortes - Legion sind.
Nicht wenigen evangelischen Theologen ist bewusst, dass die protest. "Kirche" nur durch ein gefälschtes Lutherbild am Leben erhalten werden kann.
Zitat eines evang. Pastors: "Wenn wir unseren Gläubigen den ganzen und wahren Luther näherbringen, können wir einpacken."


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 Winrod 4. Juni 2020 
 

Fragt Alma von Stockhausen auf you tube,

dann lernt ihr Luther besser kennen!


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 winthir 4. Juni 2020 

meine Meinung, dazu.

1) die Bannandrohunsbulle gegen Martin Luther ("erhebe Dich, Herr, eine Wildsau will Deinen Weinberg verwüsten …" kenne ich.

2) Den Kirchenbann gegen Martin Luther zurückzunehmen geht nicht. weil Martin Luther ist, wie wir alle wissen, tot. Damit waren alle Kirchenstrafen gegen ihn erloschen (Ecclesia militans -> Ecclesia triumphans). Der Kirchenbann gegen Martin Luther war mit seinem Tod erloschen.

3) den (damaligen) Papst als den "Antichrist" zu bezeichnen, war ein - sagen wir mal so - ganz "spezielles" Anliegen Martin Luthers.


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 Stefan Fleischer 4. Juni 2020 

«Ehrlich währt am längsten!»

Ökumene ist nicht dazu da, die - insbesondere in der Lehre - vorhandenen Differenzen zu verharmlosen oder gar wegzudiskutieren. Sie muss solche offen und ehrlich auf den Tisch legen. Nur das kann Missverständnisse beseitigen und damit Misstrauen vermindern. Nur so können wir auch gemeinsam tun, was gemeinsam möglich ist und alles lassen, was eben (noch) nicht möglich ist. Nur so ist auch eine nützliche, sachliche und streitfreie theologische Diskussion möglich. Nur so sind Fortschritte im Bestreben nach jener Einheit, zu welcher der Herr und auffordert, überhaupt denkbar. Ale andere ist einfach Show, «so tun als ob», und schadet uns mehr als es uns nützt.


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 Rolando 4. Juni 2020 
 

Katechismus

Wenn der kath. Katechismus in der Ökumene nur die Hälfte des Stellenwertes, den Luher eingeräumt wird, haben würde, wäre mehr Klarheit in der Wahrheitsfrage da.


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 Rolando 4. Juni 2020 
 

Diese Ökumeniker sind schlau,

Sie fordern die Bannbulle des Papstes aufzuheben, im Gegenzug verzichten sie auf das Papstbild, daß er der Antichrist sei. Ein echter Irrsinn. Nach denen hätten wir ja 500 Jahre Antichrist in Rom, ist aber nachweislich nicht so. Die Bannbulle braucht nicht aufgehoben werden, da sie mit Luthers Tod erlosch. Was wollen sie bezwecken, sie wollen auf Schleichwegen ein Anerkennung des Lutherischen Irrsinns, der lutherischen Irrlehren, um den Gräuel an Hl. Stätte aufzustellen.


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 girsberg74 4. Juni 2020 
 

Wahr alles gar nicht so schlimm?

Was sind denn das für Theologien, die unvereinbare Lehren als für die Wahrheit gleich halten.

Das ist, wie wenn es irgendwie pressiert, und man nicht auf die Umstände achtet, wie man es sonst eigentlich täte.


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3
 
 Zeitzeuge 4. Juni 2020 
 

Die sich katholisch nennenden Mitglieder des ÖAK

müßten dringend hinsichtlich ihrer Berechtigung

im kirchlichen Auftrag unterrichten zu dürfen

(missio Canonica, Venia legendi) überprüft

werden, zuständig sind die jeweiligen Orts-

bischöfe bzw. die entsprechenden Stellen

im Vatikan.

Im Link ein kath.net-Artikel über die "Theologie"

dieser Leute!

Ich muß an die Vision der sel. Anna-Katharina

Emmerick vom 22.04.1823(!) denken über die

Pläne einer "neuen Kirche".

Lt. der Seligen sollten alle darin zugelassen
sein, damit alle geeint sind und alle sollten
die gleichen Rechte haben, Protestanten,
Katholiken und Sekten.

Die Selige sah aber auch:

"GOTT hatte andere Pläne"!

www.kath.net/news/69091


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 hape 4. Juni 2020 

Luthers Märchen vom unfreien Willen 2 - Ende

Das setzt ein der Kirche völlig widersprechendes Gottesbild voraus. Pure Häresie. Nach kath. Lehre ist Gott absolut gut. Er ist die Liebe. Nichts Böses ist in ihm. Entspr. hat Gott den Menschen geschaffen und Gott sah, dass es gut war (vgl. Genesis). Nach Luther aber vereinigt Gott das Gute und Böse in sich selbst (Alma von Stockhausen) und er hat einen Menschen geschaffen, der garnicht fähig ist, das Gute zu wählen und deshalb ununterbrochen sündigen muss. Das ist die Freiheit des Christenmenschen. Mit katastrophalen Folgen für die Moral. Dort liegt der Hund begraben.

Luthers Lehren verdunkelt die Offenbarung. Das ist die bittere Lebenswirklichkeit. Die allg. Sehnsucht nach ökum. Einheit ändert daran nichts. Gefühle dürfen nicht dazu führen, dass die Offenbarung zum Etikett einer Verpackung degradiert wird, das mit dem Inhalt nichts zu tun hat. Wo katholisch drauf steht, muss auch katholisch drin sein. Alles andere ist Betrug.

–––
Ende


16

3
 
 hape 4. Juni 2020 

Luthers Märchen vom unfreien Willen 1

Erasmus von Rotterdam über die Bewegung, die Martin Luther losgetreten hatte: „Sie schreien unablässig Evangelium, Evangelium! Dessen Ausleger wollen sie aber selber sein. Einst machte das Evangelium die Wilden sanft, die Räuber wohltätig, die Händelsüchtigen friedfertig, die Fluchenden zu Segnenden. Diese aber, wie Besessene, fangen allerhand Aufruhr an und reden den Wohlverdienten Böses nach. Ich sehe neue Heuchler, neue Tyrannen, aber nicht einen Funken evangelischen Geistes.“ – Luther bezweifelt, dass der Mensch einen freien Willen hat, sich also zwischen Gut und Böse entscheiden kann. (De servo arbitrio; Vom geknechteten Willen; 1525).

–––
Forts.


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 wedlerg 4. Juni 2020 
 

keine Geschichtsfälschung!

Luther war weder Kirchenreformer, noch Kirchenlehrer.

Der "Luther", der heute als großer Heilsbringer in Teilen der ev. Kirche und der Säkulargesellschaft gefeiert wird, war de facto ein jähzorniger, von Trieben geleiteter Hitzkopf, der heute bestenfalls in das Profil eines rechtsradikalen Egomanen passen würde. Luther war rückständig (lehnte z.B. das kopernikanische Weltbild ab), judenfeindlich, brutal bis zu Mordaufrufen, gewalttätig und Alkohol-abhängig; er hatte ein Frauenbild, das weit jenseits von Gut und Böse war.

Dass man aus ihm bis heute einen Freiheitskämpfer und Glaubenserneuerer macht, liegt einzig daran, dass er ein Feigenblatt für all diejenigen abgibt, die "Lästiges" am Glauben gerne über Bord werfen (Sünde, Reue, Opferbereitschaft, Heiligkeit, Glaubwürdigkeit, Werke, Nachfolge) und gerne politische Pseudoreligion spielen, wobei selbst Recht und Vernunft - unter Berufung auf Luther - negiert werden.


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 nicodemus 4. Juni 2020 
 

Wenn man den Luther erkennen will, entlarven will,

dann reicht es im Internet die Philosophin Prof. Dr, Alma von Stockhausen aufzurufen - dann weiß man alles über diesen unglücklichen Menschen Luther.
Es fehlt nur noch, dass dieser Ökumene-Kreis Luther
beim Vatikan für "heilig" erklären lassen will.


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 galil?a! 4. Juni 2020 
 

Es gibt nur eine Kirche!

Beide Verurteilungen stünden nach wie vor "wie Prellböcke" einer offiziellen gegenseitigen Anerkennung der evangelischen und katholischen Kirche im Wege

Christus hat uns Berufen zur Einheit und zum Frieden in der Liebe. Es gibt nur eine Kirche! Jeder der das fast soll zu dieser katholischen Kirche zurückkehren!

Heißt es nicht! 1 John 2.19
Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten.
Wenn sie zu uns gehören wollen, dann müssen sie auch alle anderen Irrlehren aufgeben und wieder heimkommen zur Mutter Kirche! Diese wird sie in Liebe aufnehmen. Und haben die Kirchenlehrer nicht gesagt: „Kein Heil außerhalb der Kirche“!


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 ottokar 4. Juni 2020 
 

Verleugnung von Wahrheit und Geschichte

Luther ist nicht nur ein Bibelfälscher, ein Mörder, Ehebrecher,Lüstling , sondern auch ein fanatischer Judenhasser, der behauptet, dass "Christus wahrhaft Sünde sei". Was soll also dieser dumme Wunsch nach Reinwaschung eines Menschen, dessen Ziel es ausschliesslich war, den vom ihm geforderten Glauben seinem persönlichen, Lebensstil anzupassen? So, wie es derzeit offensichtlich der synodale Irrweg erneut versucht.Einer von Luthers Leitsprüchge war:"So wenig ich Berge versetzen kann oder mit den Vögeln fliegen, so wenig kann ich die Unzucht lassen. Narren sind`s, die sich mit Beten, Fasten und anderen Kasteiungen wider die böse Lust wehren, denn den Versuchungen ist leicht abzuhelfen, wenn nur Männer und Weiber vorhanden sind".Weiteres ist nachzulesen bei Prof.Alma von Stockhausen: Luthers Theologie


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 Karlmaria 4. Juni 2020 

Der Weinberg Gottes

Der Weinberg muss gehegt und gepflegt werden. Das ist doch die Aufgabe des Papstes. Wie kann man da irgend etwas das richtig ist zurücknehmen nur um der Einheit in der Lüge willen. Damals war man bei der Wahl der Wörter nicht zimperlich. Auf jeden Fall hat es dann jeder verstanden. Das kann man ja bei den heute üblichen Formulierungen nicht immer behaupten. Die Bulle gegen Luther enthält ja den berühmten Satz: Ein wilder Eber aus dem Walde verwüstet den Weinberg Gottes.

Die Verführung Luthers besteht darin dass die Verantwortung des Menschen für sein Tun und also auch für seine Sünden irgendwie verdreht wurde. Nach dem Motto: Wir sind ja sowieso alle Sünder und leben nur aus der Gnade Gottes. Das stimmt einerseits ja auch völlig. Andererseits kommt da eine falsche Tendenz hinein wenn man immer nur auf diesem Aspekt herumreitet der an sich ja schon völlig richtig ist. Es ist aber nur ein Teilaspekt des christlichen Leben. Echt katholisch ist immer alles von allen Seiten betrachten!


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 hape 4. Juni 2020 

Ja, wo samma denn?

Etwa in einem arabischen Basar? Ist die Exkommunikation Luthers Verhandlungssache? Gilt etwa das katholische Prinzip „Einheit in Wahrheit“ nicht mehr?

Martin Luther ist ein Bibelfälscher. Selbst die ev. Theologie anerkennt heute, dass er etwa 3.000 Stellen die Hl. Schrift falsch darstellt, teils geradezu entstellt hat (vgl. Martin Hesemann). Soviel zu sola scriptura! Aber auch, wenn Martin Luther über Glaube und Gnade spricht, meint er damit etwas fundamental anderes als die Kirche, wenn sie dieselben Begriffe gebraucht.

Luther wollte keine Reformation, sondern eine Revolution. Er wollte die Trennung von der Kirche. Deswegen hat er sich die Tatstrafe der Exkommunikation zugezogen, die der Papst später amtlich bestätigt hat. Hat sich nun an der Lehre Luther etwas verändert oder an der Lehre der Kirche? Weder noch. Deshalb zeugt dieser Vorschlag von blanker Unwissenheit und ökumenischer Naivität.


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