Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Das Gebet des Gerechten

27. Mai 2020 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die Herrschaft des Herrn durchzieht über die unscheinbare, aber wirkmächtige Kette dieser oftmals ausgegrenzten, unbemerkten Gerechten die Geschichte der Menschheit. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Höre, Herr, die gerechte Sache, achte auf mein Flehen, vernimm mein Bittgebet von Lippen ohne Falsch! Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil, deine Augen schauen, was recht ist. Du hast mein Herz geprüft, bei Nacht es heimgesucht, du hast mich erprobt, nichts vermagst du zu finden. Ich habe mich besonnen, dass mein Mund sich nicht vergeht. Fest blieben meine Schritte auf deinen Bahnen, meine Füße haben nicht gewankt“ (Ps 17, 1-3.5).

 

 Generalaudienz in Live-Streaming über Fernsehen und Internet aus der Bibliothek der ehemaligen Papstwohnung im Apostolischen Palast. Papst Franziskus setzte seine neue Reihe von Katechesen über das Gebet fort. Die heutige Betrachtung stand unter dem Thema: „Das Gebet des Gerechten“.


 

Im Buch Genesis sei von der Ursünde Adams zu lesen, in der unsere Stammeltern die unendliche Freigebigkeit des Schöpfers in Frage gestellt hätten, weil sie so sein wollten wie Gott.

 

Immer weiter „breitete sich seitdem das Übel über die ganze Menschheit aus“. Wie aus der Sintflut und dem Turmbau zu Babel deutlich werde, sei das Bedürfnis nach einem Neuanfang immer dringlicher geworden, das in Christus seine volle Erfüllung finden sollte.

 

Die Heilige Schrift berichte uns neben der in ihre Sünde verstrickten Menschheit auch von einer anderen verborgenen Wirklichkeit: von gerechten, auf den Herrn hoffenden Menschen wie Abel, der ein Gott wohlgefälliges Erstlingsopfer darbringe, oder von Noach, der durch seinen frommen Lebenswandel die Vernichtung der Menschheit abwende.

 

Das Gebet der Gerechten bilde einen Schutzwall gegen das wachsende Böse in der Welt, denn es richte den Blick auf den Herrn aus, der Wüsten des Hasses in blühende Gärten verwandeln kann. Die Herrschaft des Herrn „durchzieht über die unscheinbare, aber wirkmächtige Kette dieser oftmals ausgegrenzten, unbemerkten Gerechten die Geschichte der Menschheit und wendet ihre Geschicke, um in Christus die Erlösung zu vollbringen“.

 

Gottes Weg in der Geschichte sei durch die Gerechten  hindurchgegangen: er sei durch einen „Rest“ der Menschheit gegangen, der sich nicht dem Gesetz des Stärkeren unterworfen habe, sondern Gott gebeteb habe, seine Wunder zu vollbringen und vor allem unser Herz aus Stein in ein Herz aus Fleisch zu verwandeln.

 

 

Die Zuschauer und Zuhörer aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

 

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Gläubigen deutscher Sprache. Folgen wir dem Beispiel der seligen Jungfrau Maria: Sie hat mit ihrem inständigen Gebet zusammen mit den Aposteln den Heiligen Geist für die Kirche erfleht, der die Menschen in der Liebe Christi erneuert. Der Geist der Liebe erfülle unsere Herzen, auf dass sie beständig im Gebet dem Herrn zugewandt seien.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 phillip 28. Mai 2020 
 

Diese Weisheit, die der Papst mit folgenden Sätzen ausdrückt, halte ich für sensationell und wahrhaf

"Das Gebet der Gerechten bilde einen Schutzwall gegen das wachsende Böse in der Welt, denn es richte den Blick auf den Herrn aus, der Wüsten des Hasses in blühende Gärten verwandeln kann. Die Herrschaft des Herrn „durchzieht über die unscheinbare, aber wirkmächtige Kette dieser oftmals ausgegrenzten, unbemerkten Gerechten die Geschichte der Menschheit und wendet ihre Geschicke, um in Christus die Erlösung zu vollbringen“. Zu den Gerechten zähle ich aber auch jene, die vom Papst als Pharisäer, Kranke, Inquisitoren, Rigide, Verbohrte, Lügner, Heuchler, Größenwahnsinnige bezeichnet wurden, weil sie an der Göttlichen Offenbarung, insbesondere den Geboten Gottes, der Lehre Christi und der Katholischen Kirche, einschließlich ihrer Dogmen festhalten wollen.


2
 
 Diadochus 28. Mai 2020 
 

Pfingsten

Die Worte von Papst Franziskus sind für mich nur leere Worte. Ein allzu großes Vertrauen scheint er nicht darin zu haben und zu finden. Er feiert Pfingsten unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ohne die Christgläubigen. Er selber sieht sich als "Gerechter". Die Gläubigen schließt er aber aus. Das Unheil wendet er damit nicht ab, sondern beschwört es herauf. Wir alle benötigen die Erneuerung im Hl. Geist. Die Menschheit ist in der Sünde verstrickt.


1
 
 lesa 27. Mai 2020 

Eine Papstkatechese, die jedem Menschen viel geben kann!

Eine sehr beeindruckende, tiefgehende, für jeden bedenkenswerte biblische Katechese!
Danke - auch für die schöne Übersetzung bei der Audienz!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  3. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  4. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  5. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  6. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  7. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  8. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  9. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  10. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  13. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  14. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  15. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz