Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  10. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  11. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  12. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. Zeitliche und ewige Zukunft
  15. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort

kfd: Maiandacht mit der Pachamama

23. Mai 2020 in Deutschland, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands will ‚Die Andere Seite der Maria’ in den Blick rücken, der einen ‚anderen und neuen Zugang’ zu Maria ermöglichen soll.


Düsseldorf (kath.net/jg)

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) hat unter dem Titel „Die Andere Seite der MARIA“ eine Maiandacht veröffentlicht, in der die Betrachtung eines Bildes der heidnischen Pachamama eine zentrale Rolle einnimmt.

 

Das für die Betrachtung verwendete Bild stammt allerdings nicht aus Lateinamerika, wo die Pachamama von einigen indigenen Völkern verehrt wird, sondern von der englischen Künstlerin Jane Ray, die es 1986 gemalt hat. Das Bild trägt den Titel „Pachamama“. „Dargestellt ist die indianische Mutter Erde, die von der indigenen Bevölkerung in Lateinamerika verehrt wird als Mutter allen Lebens“, steht in der Betrachtung. Das Bild soll dazu anregen, „einen anderen und neuen Zugang zu Maria“ zu finden.


 

Es geht um weltliche Themen wie Unterdrückung und Unfreiheit. „Die Probleme der Welt, die Ungerechtigkeit machen ihr offensichtlich zu schaffen“, heißt es wörtlich. Dann wird der Bezug zu Maria hergestellt. „Bei diesem Bild muss man sofort auch an Maria denken, sie wird oft mit einem großen weiten Kleid dargestellt“, steht in der Bildbetrachtung unter Bezugnahme auf die Gnadenbilder von Kevelaer und Altötting.

 

An die Bildbetrachtung schließt sich ein Zitat der evangelischen Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter über die Pachamama an. Ein Auszug daraus: „Ich verstand, dass sie (die Pachamama, Anm. d. Red.) nicht nur für das Leben der in Chile, unter der Militärdiktatur Verschwundenen eintrat, sondern für das Leben überhaupt in all seiner Bedrohung auf dem Planeten Erde. Ihr wachsamer Blick gilt der bedrohten Heiligkeit des Irdischen. Aber genauso deutlich war, dass Pachamama die Züge der Schutzmantelpatronin trägt, der Maria der Volksfrömmigkeit, die über alle kleine und große Not der Menschen ihren schützenden Mantel breitet, so dass Maria und Pachamama letztlich zu einer Person verschmolzen sind und die eine auf die andere verweist.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  2. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  3. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  4. Vatikanankündigung: Neues Dokument „Mater Populi Fidelis“ wird am 4.11. veröffentlicht
  5. 150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe
  6. Schrein der ‚stillenden Maria’ in Florida ist das älteste Marienheiligtum der USA
  7. Augustinerorden kehrt ins englische Walshingham zurück
  8. Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt
  9. Chile: Marienheiligtum erwartet am 8. Dezember eine Million Pilger
  10. Schönborn bei Maria-Namen-Feier: Kraft des Gebets schrumpft nicht






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  13. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat
  14. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz