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Mystikerin Kowalska neu im liturgischen Kalender der Weltkirche

19. Mai 2020 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
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Gedenktag der polnischen Heiligen, deren Verehrung und Frömmigkeitsform Johannes Paul II. stark förderte, ab sofort Teil des römischen Generalkalenders


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Die polnische Ordensfrau und Mystikerin Faustyna Kowalska (1905-1938) wird mit ihrem Gedenktag am 5. Oktober in den weltweiten liturgischen Kalender der römisch-katholischen Kirche eingetragen. Die Entscheidung von Papst Franziskus teilte der Vatikan am Montag mit. Das Datum der Bekanntgabe fiel zusammen mit dem 100. Geburtstag von Johannes Paul II. (1978-2005), der die Verehrung Kowalskas und deren Frömmigkeitsform stark förderte. Der Gedenktag der 1993 heiliggesprochenen Kowalska, ihr Todestag am 5. Oktober, war im Calendarium Romanum Generale bisher frei.


 

Er kann künftig als nichtgebotener Gedenktag in Messen und im Stundengebet begangen werden. Die vatikanische Gottesdienstkongregation veröffentlichte dazu ein lateinisches Tagesgebet und weitere Ergänzungen für die liturgischen Bücher, die jetzt von den Bischofskonferenzen übersetzt und angefügt werden müssen. Als Text für die Lesehore dient ein Predigtauszug von Johannes Paul II. über die Barmherzigkeit. Kowalska fand mit ihrer Frömmigkeit um den "Jesus der Göttlichen Barmherzigkeit" große Popularität, vor allem in Polen. Das nach ihrer Beschreibung gemalte Visionsbild ist weltweit verbreitet. Karol Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II., förderte als Bischof von Krakau die Verehrung Kowalskas.

 

2000 führte er einen Themensonntag für die Göttliche Barmherzigkeit ein, der jeweils eine Woche nach Ostern gemeinsam mit dem "Weißen Sonntag" begangen wird. Bei seinem letzten Polen-Besuch 2002 weihte Johannes Paul II. die Basilika im Süden Krakaus, die das Originalbild von Kowalskas Vision enthält; bei diesem Anlass stellte er die ganze Welt unter den Schutz der Göttlichen Barmherzigkeit.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Goldfisch 1. Juni 2020 
 

Barmherzigkeits Bilder

Ich habe versucht in Wien im ersten Bezirk in sämtlichen Kirchen rund um den Stephansdom mit den zuständigen Priestern( Pfarrern)zu sprechen und diese zu bitten in den jenigen Kirchen ein Barmherzigkeits Jesusbild aufstellen zu dürfen ! Ich habe einige zka 90 cm hohe Barmherzigkeits Bilder mit schönen Ramen ! Trotz meinen Bitten haben sich die Priester entschieden leider kein Bild in einer Kirche aufzustellen ! Mit der Begründung es sei zu wenig Platz ! Ich habe von den Verheissungen erzählt, aber leider keiner wollte ein BILD von mir in der Kirche aufhängen ! Ich war und bin heute noch traurig darüber !


2
 
 Ebuber 19. Mai 2020 
 

Eine gute Nachricht

Es ist sehr erfreulich, dass es nun diesen nichtgebotenen, kirchlichen Gedenktag gibt. Allerdings zweifle ich daran, dass die Priester, die bisher dieser Frömmigkeit - und insbesondere dem Bild - ablehnend gegenüberstanden, den 5.Oktober in diesem Sinne begehen werden. Auch der "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" hat es ja sehr schwer, sogar in meinem Bistum ist nur vom "Weißen Sonntag" die Rede und in den Pfarreien hängt es vom einzelnen Pfarrer ab, ob dieser Tag von diesem Gedanken geprägt ist.


6
 
 lesa 19. Mai 2020 

Deo gratias!

Der Pfingstgeist hat es wohl bewirkt.
Heilige Schwester Faustyna Kowalska, bitte für uns!


8
 
 hauch 19. Mai 2020 
 

Wunderbar
Mal was wohltuendes zu lesen


8
 

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