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US-Bischof: ‚Pro-Abtreibungs-Katholik’ ist Widerspruch in sich

20. Mai 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Man kann kein Katholik sein und für Abtreibung eintreten, schreibt Bischof Thomas Tobin auf Twitter. In den USA bezeichnen sich etliche prominente Politiker als Katholiken und treten gleichzeitig für liberale Abtreibungsgesetze ein.


Providence (kath.net/lifesitenews/jg)

Ein authentischer Katholik kann nicht für Abtreibung sein. Das stellt Thomas Tobin, der Bischof von Providence (US-Bundesstaat Rhode Island) in einer Twitterbotschaft fest.

Tobin bezog sich auf eine Schlagzeile in einer katholischen Zeitung. Dort sei die Formulierung „Pro-Abtreibungs-Katholik“ („pro-abortion catholic“) verwendet worden. „Das ist ein Widerspruch in sich“, fuhr er wörtlich fort. Man könne kein Katholik sein und für Abtreibung oder „Pro-Choice“, schrieb Tobin.


In den USA bezeichnen sich mehrere prominente Politiker als Katholiken und setzen sich gleichzeitig für liberale Abtreibungsregelungen ein. Dazu zählen der ehemalige Vizepräsident Joe Biden, derzeit Kandidat der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen im November, Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses und auch die Gouverneurin von Rhode Island, Gina Raimondo.

Bischof Tobin hat sich in der Vergangenheit mehrmals öffentlich in die Debatte um den Lebensschutz eingemischt. Im Jahr 2009 forderte er den Abgeordneten Patrick Kennedy auf, die Kommunion nicht zu empfangen, nachdem dieser sich für legale Abtreibungen ausgesprochen hatte. 2016 legte der den katholischen Wählern nahe, für keinen Kandidaten zu stimmen, der sich für Abtreibungen einsetzt.

 


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Lesermeinungen

 Winrod 20. Mai 2020 
 

Bichof Tobin hat recht,

aber es zeigt , wie sehr auch das Katholische schon von der "Kultur des Todes" infiziert ist.


2
 
 Chris2 20. Mai 2020 
 

Against life = exkommuniziert?

Konsequenterweise müsste zumindest jeder, der öffentlich für die völlige Freigabe von Abtreibungen eintritt, exkommuniziert werden. Wer an Abtreibungen teilnimmt, zieht sich jedenfalls automatisch die Tatstrafe der Exkommunikation zu. Warum sollte das nicht für jene gelten, die Gesetze erlassen oder entsprechend abstimmen und damit ungeborene Kinder zum "Freiwild" machen und "zum Abschuss freigeben? Quasi wie "Beihilfe zum Mord"?


4
 

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