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Kardinal Sarah kritisiert 'absurde' Ideen zur Corona-Prävention

2. Mai 2020 in Weltkirche, 20 Lesermeinungen
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Leiter der vatikanischen Gottesdienstkongregation kritisiert Einschränkungen des kirchlichen Lebens durch überzogene Corona-Schutzmaßnahmen - "Niemand hat das Recht, einen Priester davon abzuhalten, die Kommunion zu spenden oder die Beichte zu hören


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Kardinal Robert Sarah, Leiter der vatikanischen Gottesdienstkongregation, hat Einschränkungen des kirchlichen Lebens durch überzogene Corona-Schutzmaßnahmen kritisiert. Im Interview des italienischen Portals "Daily Compass" sagte er am Samstag: "Niemand hat das Recht, einen Priester davon abzuhalten, die Kommunion zu spenden oder die Beichte zu hören." Von Online-Messen in Zeiten der Krise halte er wenig. Dies führe auf einen falschen Weg, auch die Priester. "Sie müssen auf Gott schauen - und nicht in eine Kamera", so der Kardinal.

Überlegungen, die Hostien in den Gottesdiensten aus Hygienegründen in Plastiktütchen zu verteilen, erteilte er eine strikte Absage. "Nein, nein, nein - das ist absolut unmöglich. Gott verdient Respekt. Man kann ihn nicht in eine Tüte packen." Das sei "totaler Wahnsinn". Die Eucharistie müsse mit Würde behandelt werden. "Wir sind nicht im Supermarkt", betonte Sarah und sprach von "absurden" Ideen. Die heilige Kommunion sei kein Gegenstand von Verhandlungen.

Dass öffentliche Gottesdienste derzeit vielerorts nicht möglich seien, dürfe keinesfalls zu "entweihenden" Handlungen führen, sagte der Kurienkardinal. Jeder Gläubige habe trotz aller Schwierigkeiten weiter die Möglichkeit, einen Priester um die Kommunion zu bitten.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 MariaMutterDerKirche 5. Mai 2020 
 

Ich dachte auch, er wäre der Priester meines Vertrauens....


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 Einsiedlerin 5. Mai 2020 
 

Beichte und Kommunion

@MariaMutterderKirche: Das tut mir sehr Leid für Sie, dass Ihnen der Priester die Sakramente verweigert hat! Ich finde das skandalös! Persönlich habe ich die genau gegenteilige Erfahrung gemacht: Wann immer ich "den Priester meines Vertrauens" um die Sakramente fragte, bekam ich sie bzw. bekomme ich sie auch weiterhin.


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 Einsiedlerin 5. Mai 2020 
 

@Fortesinfide

Zu dem Link betreffend Kommunionausteilung "Mit der Zange einzeln in kleine Muffinförmchen gelegt - dies bedeutete einen kontaktlosen Empfang der heiligen Kommunion."
------------------------------------
Was für eine unerträgliche Beleidigung des eucharistischen Herrn!


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 Fortesinfide 4. Mai 2020 
 

Es ist der Herr!!!

Nach den ersten offiziellen Gottesdiensten am Wochenende zeigt sich, dass S.E. Kardinal Sarah mit seiner Befürchtung recht hatte. Anbei ein Link für alle, die sich davon überzeugen möchten, dass offensichtlich die ,,Kreativität" mancher Gemeinde so weit geht, dass der Herr wie eine Backware behandelt wird. Das Bild der Kommunionspendung spricht jedenfalls für sich!

https://www.servatius-siegburg.de/aktuelles/neuigkeiten/Erste-oeffentliche-Gottesdienste/


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 MariaMutterDerKirche 4. Mai 2020 
 

Seine Aussagen sind gut. Warum erst jetzt?

Aus ganzem Herzen möchte ich Kardinal Sarah zustimmen und ihm danken. Nur ein Gedanke macht mir zu schaffen? Warum sagt er das erst jetzt? Ich habe einen Priester sowohl um die Beicht egebeten als auch um die Heilige ommunion und beides Mal ein Nein kassiert!


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 Chris2 4. Mai 2020 
 

Der Heilige Geist weht, wo er will,

@MontiRa und das Schiff der Kirche wird (zwar kleiner werden und einzelne Äste, leider wohl auch der deutsche, werden wohl absterben, aber es wird) niemals untergehen. Warum also sollte Kardinal Sarah "niemals" Papst werden sollen, auch, wenn es heute nach menschlichem Ermessen sehr unwahrscheinlich ist?


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 Kostadinov 3. Mai 2020 

Versum Deum...

"Sie müssen auf Gott schauen - und nicht in eine Kamera", so der Kardinal.

Die Gefahr dürfte im ausserordentlichen Ritus deutlich kleiner sein...


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 mampa 3. Mai 2020 
 

Elija-Paul

Ich bin ganz Ihrer Meinung. Bei der ganzen Corona Krise kommen mir immer wieder die Bilder von der Verehrung
der Pachamama in den vatikanischen Gärten und die Prozession mit ihr in den Petersdom vor Augen.
Wenn ich dann den leeren Petersplatz
und den leeren Petersdom an Ostern sah, frage ich mich: Hat diese Krise vielleicht mit dieser Götzenverehrung zu tun? Aber das ist vermutlich ganz in Vergessenheit geraten.


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 Elija-Paul 3. Mai 2020 
 

Ja, viele Dinge in unserer Kirche absurd geworden,

und es ist gut, daß Sie ihre Stimme erheben, Kardinal Sarah.
Doch erlauben Sie mir zu sagen, daß die Pachamamaidolatrie in Rom keineswegs weniger absurd war - im Gegenteil! Da haben leider nur wenige Hierarchen vernehmlich eine klare Position bezogen, Warum????? Hier handelte es sich sogar sichtbar um eine konkrete Beleidigung Gottes und um einen Verstoß gegen das erste Gebot am Sitz der Weltkirche, was bisher nicht wiedergutgemacht wurde. Ist es dann verwunderlich, daß weitere Absurditäten folgen. Wer steuert ihnen denn entgegen? Wer spielt da sein absurdes Theater? Unverblendete Exorzisten könnten da eine klare Antwort geben!


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 lesa 3. Mai 2020 

Eigenmächtiger Zugriff oder Anbetung

Der Hl. Tarsicius wusste, wen er trug.
In unserer Zeit ist das aber nicht als Voraussetzung anzunehmen.
Die Hauptgefahr des vorherrschenden "gläubigen Denkens" ist, wie es P. Recktenwald zusammenfassend ausdrückte:
"Eine Theologie, die die menschliche Freiheit als höchsten Wert setzt und Gott die Bedingungen für seine Anbetungswürdigkeit diktieren will" -
Selber nehmen, selber bestimmen, Manipulieren und selbst das Heilige zurechtbiegen wollen, liegt näher. Das ist das Gegenteil von Anbetung, sogar Idolatrie. Es fehlt nämlich der Kern der Anbetung: die Ehrfurcht, das Gott Gott Sein lassen, die Bereitschaft, zu empfangen anstatt an sich zu reißen.


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 Zeitzeuge 3. Mai 2020 
 

Berichtigung: Lautet natürlich richtig "COVID19-Messordnung,

dafür gibts im Link noch die Internet.-

seite des Instituts "Christus König

und Hoherpriester"!

institut-christus-koenig.de/


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 Zeitzeuge 3. Mai 2020 
 

Im Link die "COCID19-Messordnung"

des altrituellen Nonnen-Klosters Maria Engelport!

Dieses ist mit dem Institut

"Christus König und Hoherpriester"

verbunden, das Kloster wurde mit

Erlaubnis des Bischofs von Trier

2014 übernommen.

Ich wünsche allen hier einen gesegneten,

besinnlichen Sonntag!

kloster-engelport.de/coronavirus/


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 Montfort 2. Mai 2020 

Ergänzung: Und wer hätte das Recht,

Priestern zu verbieten, die TAUFE zu spenden?

Danke, Herr Kardinal Sarah!


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 JP2B16 2. Mai 2020 
 

Wie wahr! Die Gefahr der Entweihung wird offensichtlich überhaupt nicht erkannt.

Robert Kardinal Sarah ist einmal mehr der wahre und würdige Hirte, den die Kirche dringender denn je nötig hat, der in einer Zeit völliger Verwirrheit selbst weiter Teile des Klerus mahnend an das erinnert, was das allerheiligste Altarsakrament ist - nämlich Christus selbst, dem man weder mittels eines Werkzeugs begegnet noch in Plastik packt. Das ist DAS himmelschreiende Sakrileg schlechthin, das ganz sicher nicht mehr folgenlos bleibt. Was muss bei diesen Herren passiert sein, dass sie jegliche Ehrfurcht vor dem Herren und Glauben an seine physische Gegenwart verloren haben? Wenn es noch eines objektiven Beweises bedurft hätte, dann sind es jetzt diese kaum noch in Worte zu fassenden Ehrfurchtslosigkeiten. Sie fördern einzig damit genau die stille aber durchschaubare Absicht der eitlen, sich selbst als weltanschauungstolerant rühmenden Politik, für die der ungekürzte katholische Glaube nur eine (ganz hintere) Option unter vielen ist und damit nie absolute Wahrheit sein kann und darf.


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 AngelView 2. Mai 2020 
 

Inhaltlich ja, aber warum fordert man es dann nicht ein?

Es muss doch möglich sein, ein respektvolles Verhalten durch die Kurie und den Papst auch bei den Bischöfen ernsthaft anzumahnen und einzufordern. Interviews sind gut und schön, aber warum greift man nicht endlich durch? Es wäre doch mal Zeit ein Zeichen zu setzten, dass dieses Verhalten von Bischöfen nicht geduldet wird. Schon zum Schutz der Gläubigen. Vom Glauben an sich ganz zu schweigen.
Hat man Angst, dass die Bischöfe meutern?
Hat man keine Zeit für solche "Nebensächlichkeiten"?
Will man die Situation nicht wahrhaben?

In einem Unernehmen würde die Frage heißen:
Wo sehen SIE sich und das Untenehmen in 5 oder 10 Jahren?

Wo sieht der Papst und die Kurie und der jeweilige Bischofe die Kirche in 5 oder 10 Jahren? (Nicht, wo er sich selbst sieht!)
Sieht man sie da überhaupt noch?

Vielleicht bräuchte es eine große Bewegung von unten her? Ohne Machtphantasien, einfach nur aus Dienen, Wertschätzung und Liebe heraus! Nicht gegenüber Bischöfen und dem System, sondern dem Wesentlichen.


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 fuoco nuovo 2. Mai 2020 
 

Volltreffer!

Sarah for Pope! Einfach spitze, wie er die Dinge in wenigen Worten beim Namen nennt. Die Bischöfe, die die Messe doch gar nicht mehr feiern und auch die Beichte nicht mehr hören wollen, sollten beschämt sein.


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 Rubinstein 2. Mai 2020 
 

Hl. Kommunion in Corona-Zeiten

Ergänzen kann man hier noch, dass Kard. Sarah betont hat, dass die Gläubigen auch während der Corona-Pandemie das Recht haben, die Mundkommunion zu praktizieren:
"Es gibt eine Regel und die muß respektiert werden: Der Gläubige ist frei, die Kommunion in den Mund oder auf die Hand zu empfangen" (im Original nachzulesen bei La Nuova Bussola Quotidiana: "C'è già una regola nella Chiesa e questa va rispettata: i fedele è libero di ricevere la Communione in bocca o nella mano.") - Man kann hier also erwarten, dass die deutschen Bischöfe dieses Recht der Gläubigen respektieren und anders lautende Bestimmungen in den "Rahmenbedingungen" zurücknehmen!


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 Diadochus 2. Mai 2020 
 

Respekt

Kardinal Sarah ist in tiefster Sorge. Selbst von Bischöfen und Priestern wird Gott der gebührende Respekt verweigert. Einschränkungen führten zu "entweihenden" Handlungen. Recht hat er, es ist absurd. Wir sind auf dem falschen Weg.


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 Adamo 2. Mai 2020 
 

Wer den Leib unseres Herrn behandelt wie eine Ware aus dem Kaufhaus,

der glaubt auch nicht an die Realpräsenz unseres Herrn in der konsekrierten Hostie.

Danke lieber Herr Kardinal Sarah für Ihre klarstellenden Worte!


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 priska 2. Mai 2020 
 

Danke Herr Kardinal Sahra ,ich empfinde das gleiche .


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