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Corona gefährdet das Leben ungeborener Kinder

1. Mai 2020 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Hubert Hüppe/CDL: „Während zahlreiche andere Operationen und medizinische Leistungen, die dem Leben und der Gesundheit dienen, zurückgestellt werden, sollen ausgerechnet rechtswidrige Eingriffe privilegiert werden.“


Berlin (kath.net/CDL) „Der Antrag der Fraktion ‚Die Linke‘, die Beratungspflicht bei Abtreibungen während der Corona-Pandemie gesetzlich auszusetzen, ist ein menschenverachtender Angriff auf das Recht auf Leben und den Rechtsstaat. ‚Die Linke‘ nutzt die durch das Virus entstandene Situation auf perfide Art, um den Rest von dem vom Bundesverfassungsgericht ausdrücklich vorgeschriebenen Schutz ungeborener Kinder abzuschaffen.“ Mit diesen scharfen Worten kritisiert Hubert Hüppe, stellvertretender Bundesvorsitzender der Christdemokraten für das Leben (CDL), ehemaliger Behindertenbeauftragter der Bundesregierung und früherer langjähriger Bundestagsabgeordneter, den Antrag der Fraktion „Die Linke“ im Bundestag. Das gab die CDL in einer Presseaussendung bekannt.

Weiter schrieb Hüppe: „Die Beratung von Frauen im Schwangerschaftskonflikt soll u.a. dazu dienen, die schwangere Frau bei der Geltendmachung von Ansprüchen, bei der Wohnungssuche, bei der Fortsetzung der Ausbildung und Problemen der Kinderbetreuung zu unterstützen. Diese Hilfen dürfte gerade in der jetzigen Zeit, in der viele Menschen Angst um Ihre Zukunft haben, notwendiger denn je sein.


Die Beratung dient auch nicht selten als Schutz gegenüber anderen, die die Schwangere unter Druck setzen, Ihr Kind nicht weiterleben zu lassen. Das Bundesverfassungsgericht hat ausdrücklich klargestellt, dass ein Verzicht auf die Beratung dem Grundrecht auf Leben widersprechen würde. Damit ist der Antrag der Linken verfassungswidrig. In diesem Licht erscheint auch schon die jetzt zum Teil praktizierte Onlineberatung verfassungsrechtlich bedenklich.

Letztendlich verfolgt die Nachfolgepartei der SED die Freigabe der Abtreibung bis zur Geburt, wie sie in der DDR Praxis war. Bis dahin wollen sie die Beratungspflicht abschaffen (‚aussetzen‘) und spekulieren darauf, dass sie auch nach der Pandemie nicht wieder eingeführt wird.

Gleichzeitig fordern und behaupten sie, dass die Tötung von ungeborenen Kindern sogar eine notwendige und nicht etwa elektive medizinische Leistung im Sinne der Pandemiebestimmungen sei.

Während zahlreiche andere Operationen und medizinische Leistungen, die dem Leben und der Gesundheit dienen, zurückgestellt werden, sollen ausgerechnet rechtswidrige Eingriffe privilegiert werden. Damit werden medizinische Ressourcen für Abtreibungen genutzt, die dringend im Kampf gegen Corona gebraucht werden. Der Antrag der Linken wurde in den Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verwiesen, dessen Vorsitzende pikanterweise Sabine Zimmermann von ‚Die Linke‘ ist, die auf die Unterstützung ihrer Stellvertreterin Ulle Schauws von ‚Bündnis90/Die Grünen‘ bauen kann.“

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Lesermeinungen

 Robensl 1. Mai 2020 
 

Wirtschaftskrise = Babykrise

Vermutlich werden in nächster Zeit auch mehr Babys abgetrieben, weil die Zukunft so düster aussieht. Steigert bei denen, die eh Schwierigkeiten haben, zum Kind zu stehen, nicht gerade die Zuversicht, für das Kind sorgen zu können.


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 Chris2 1. Mai 2020 
 

Nicht in den USA.

Da hat Präsident Trump schon früh die Gelder für Organisaationen gestrichen, die mit Kindstötungen Geld vedienen (bis dahin würde das sogar im Ausland subventioniert). Und in der jetzigen Krise bekommen sie auch keine Hilfen, wie sie z.B. Krankenhäuser bekommen. Völlig zurecht, denn die aktive Tötung eines Menschen kann niemals eine "medizinische Leistung" sein - oder gar ein "Menschenrecht". Planned Parenthood musste deswegen die Tötungseinrichtungen teils sogar schon dichtmachen. Deo gratias.


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