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Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen

29. April 2020 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Franziskus: alle Kompromisse mit der Welt sind abzulehnen. Das ist das Leben des Himmelreiches, die größte Freude, das wahre Glück. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Generalaudienz in der Zeit der Seuche in Live-Streaming über Fernsehen und Internet aus der Bibliothek der ehemaligen Papstwohnung im Apostolischen Palast. Am Festtag der heiligen Kirchenlehrerin Katharina von Siena, Patronin Europas, schloss Papst Franziskus seine Katechesenreihe zu den Seligpreisungen ab. Die heutige Katechese zur letzten Seligpreisung stand unter dem Thema: „Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich“ (Mt 5,10).

Diese Seligpreisung greife die Verheißung der ersten Seligpreisung zugunsten der Erben des Himmelreichs wieder auf. So werde die Einheit dieses Weges deutlich gemacht, der von einem Leben gemäß dieser Welt zu einem gottgemäßen Leben führe.


Die Welt mit ihren Götzenbildern und ihren Strukturen der Sünde trachte nach materiellem Gewinn und Vorteil, so dass sie die Botschaft des Evangeliums nicht verstehen könne und diejenigen, die sie annähmen, ausgrenze und ablehne.

Auch heute gebe es viele Christen, die in verschiedenen Teilen der Welt verfolgt werden. In der Kirche als dem Leib Christi sind wir eng mit ihnen verbunden. Sie seien dessen blutende Glieder und hielten uns vor Augen, dass es nichts nütze, die Welt zu gewinnen, dabei aber sein Leben, das wahre Leben in Christus, das uns von der Knechtschaft der Sünde befreie, einzubüßen.

Indem also „der Christ auf dem Weg der Seligpreisungen dem leidenden und gekreuzigten Christus folgt, leuchtet ihm die Verheißung des neuen Lebens in der Freude des Auferstanden auf“.

Ausgrenzung und Verfolgung, „wenn Gott uns die Gnade gewährt, lassen uns dem gekreuzigten Christus ähneln und sind, indem sie uns mit seiner Passion verbinden, die Offenbarung neuen Lebens“, so der Papst abschließend: „Dieses Leben ist dasselbe wie das Leben Christi, der für uns Menschen und zu unserem Heil von den Menschen verachtet und abgelehnt. Seinen Geist zu akzeptieren kann uns dazu führen, so viel Liebe in unseren Herzen zu haben, dass wir unser Leben für die Welt anbieten, ohne mit ihren Täuschungen Kompromisse einzugehen und ihre Ablehnung zu akzeptieren. Das ist das Leben des Himmelreiches, die größte Freude, das wahre Glück!“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich grüße ich die Gläubigen deutscher Sprache. Die göttliche Macht des auferstandenen Christus, dessen Glieder wir sind, möge in uns immerdar die Freude des Evangeliums und die Kraft, es wahrhaftig zu bezeugen, lebendig halten. Der Herr begleite euch mit seinem Frieden.



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