Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

Kardinal Burke: Vatikan bedankt sich bei China, nicht bei Taiwan

26. April 2020 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beide Länder haben den Vatikan mit dringend benötigten medizinischen Gütern unterstützt. Die kommunistische Volksrepublik China genieße beim Heiligen Stuhl offenbar eine privilegierte Position, kritiserte der Kardinal.


Vatikan (kath.net/lifesitenews/jg)
Raymond Kardinal Burke hat dem Vatikan vorgeworfen, der Volksrepublik China öffentlich für seine Großzügigkeit zu danken, Taiwan aber nicht zu erwähnen. Beide Länder haben dem Vatikan dringend benötigte medizinische Güter geschickt.

Matteo Bruni, der Direktor der Pressestelle des Heiligen Stuhls, hat am 9. April die Lieferung aus dem kommunistischen China als „Ausdruck der Solidarität des chinesischen Volkes“ bezeichnet. Der Heilige Stuhl wisse diese „großzügige Geste“ zu schätzen und danke den Bischöfen, den Katholiken, den Institutionen und allen Chinesen für die humanitäre Initiative.

Die Botschaft Taiwans am Heiligen Stuhl veröffentlichte am 14. April eine Erklärung, in der sie eine Spende von 280.000 Schutzmasken für den Vatikan und Italien bekannt gab. Dies sei ein „Zeichen der Verbundenheit mit Papst Franziskus und dem italienischen Volk, aber auch eine Hilfe für die italienische Kirche, die in der Begleitung der Kranken und Bedürftigsten, die unter dem Coronavirus leiden, stark engagiert ist“, sagte Botschafter Matthew Lee.

Der Vatikan hat zur Spende aus Taiwan bis jetzt noch keine Stellungnahme abgegeben.

Die kommunistische Volksrepublik China scheine beim Vatikan eine „privilegierte Position“ einzunehmen, sagte Burke und kritisierte erneut das umstrittene Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und China aus dem Jahr 2018. Seit dem Übereinkommen, dessen Text bis jetzt nicht bekannt gegeben worden ist, habe die Verfolgung glaubenstreuer Katholiken zugenommen, sagte der Kardinal.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Adamo 27. April 2020 
 

Unser Papst Franziskus

hat noch immer nicht den Durchblick!
Er hat mit dem unseligen China-Abkommen unsere chinesischen Christen der kommunistischen Willkür voll ausgesetzt anstatt sie zu schützen.

Die ständigen Warnungen von Kardinal Zen hat er in den Wind geschlagen. So etwas tut niemand, der den Durchblick hat.


7
 
 Tonika 27. April 2020 
 

"Es sind die Kommunisten, die wie Christen denken!" Papst Franziskus

Kommunisten sind die ärgsten Feinde des Christentums, haben in Russland fast die orthodoxe Kirche und Glauben vernichtet. Überall wo die Kommunisten herrschen, herrscht Terror gegen Christen und dennoch hat Franziskus in einem Interview in der La Repubblica behauptet, dass Kommunisten wie wahre Christen denken. Wie kann ein sogenannter Stellvertreter Gottes, so eine geistfeindliche Ideologie, die Millionen Menschenleben gekostet hat, derart verherrlichen?

Papst Johannes Paul II hingegen bekämpfte den Kommunismus wie ein Löwe.


7
 
 Tonika 27. April 2020 
 

Es ist ein Skandal wie Papst und Vatikan eine brutale Diktatur wie China hofiert und legitimiert.

China ist der größte Umweltverschmutzer-und zerstörer, der größte Klimakiller und einer der brutalsten, totalitären Unrechtsstaaten in der Welt und dennoch finden Papst und Vatikan China klasse. Christen und Andersdenkende werden massiv und grausam unterdrückt und verfolgt und Papst und Vatikan können sich nicht tiefer vor China verbeugen. Franziskus und der Vatikan haben jegliche moralische Autorität verspielt. Dieser Papst vertritt weder Christus noch das Christentum. Dieser Papst, der gerne Europa, den Westen am Prager stellt und Menschenverachtung vorwirft, weil sie nicht alle Flüchtlinge der Welt aufnehmen, ist sorrry, ein Heuchler. Es ist ihm egal wie China Christen verfolgt und Menschenrechte mit Füßen tritt. Franziskus akzeptiert anscheinend Christenverfolgung und Unterdrückung von Menschen solange diese von Kommunisten verübt werden und schweigt. Die ganzen Moralpredigten des Papstes sind daher einfach nur scheinheilig und voller Doppelmoral.


7
 
 Tonika 27. April 2020 
 

Was kommt demnächst; wird Vatikan sich bei China für den Coronavirus bedanken?


4
 
 Winrod 27. April 2020 
 

Einfach beschämend!

Kuscht der Vatikan vor den Großen und verachtet die Kleinen?


5
 
 Zeitzeuge 26. April 2020 
 

Natürlich hat Kardinal Burke recht, aber z.B.

Deutschland verhält sich gegenüber

Taiwan genauso.

Ohne jetzt weit auszuholen:

Der Vatikan und auch Deutschland sollten

Taiwan dankbar sein und dafür sorgen,

daß dieses Land seine Erfahrungen bei

der Bekämpfung der COVID19-Seuche auch

öffentlich, z.B. durch Einladung auf

internationale Konferenzen, kundtun

kann!

Bzgl. des China-Kurses hinsichtlich

der chinesischen Katholiken erinnere

ich an die vehemente Kritk von

Kardinal Zen:

"Mein Erfahrung mit dem Vatikan ist

desaströs"

so lautet auch ein Artikel in

die-tagespost.de

vom 05.12.2019!

Ich wünsche allen hier einen gesegneten,

besinnlichen, restlichen Sonntag!

www.cicero.de/aussenpolitik/kampf-corona-pandemie-taiwan-china


9
 
 Stefan Fleischer 26. April 2020 

In solchen Situationen denke ich oft an:

Mt 6,2
"Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten."


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  3. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  4. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  5. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  6. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  7. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  8. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  9. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  10. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  11. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  12. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  13. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  14. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  15. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz