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Ungarischer Pfarrer: Automesse statt Autokino

24. April 2020 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Seit Ostersonntag feiert der Pfarrer einer kleinen ungarischen Pfarre die Messe vor der Kirche. Die Gläubigen bleiben im Auto. Auf diese Weise können die Hygienebestimmungen eingehalten werden.


Előszállás (kath.net/jg)
Miklós Mihályi, der Pfarrer des kleinen ungarischen Ortes Előszállás, feiert derzeit die Sonntagsmesse vor der Kirche. Die Gläubigen parken vor der Kirche und bleiben in ihren Autos. Über die Automessen haben bereits mehrere ungarische Medien berichtet.

Die Idee dazu sei ihm etwa zwei Wochen vor Ostern gekommen, sagt Pfarrer Mihályi. Er habe sich an ein Autokino erinnert, das er als Kind bei einem Urlaub am Balaton gesehen habe. Die meisten Gläubigen würden ohnehin mit dem Auto zur Sonntagsmesse kommen.

Vor der Kirche baute er den Altar auf, richtete Mikrophon und Lautsprecher ein, bereitete die Osterkerze vor. Er rief die Gläubigen seiner Pfarre an und teilte ihnen mit, dass die Messe nur für Autofahrer sei. Die Kommunion konnte nur geistig empfangen werden. Auf diese Weise konnte er die heilige Messe feiern und gleichzeitig die Hygienebestimmungen der ungarischen Behörden einhalten. Am Ende der Messe erteilte Pfarrer Mihályi jedem Auto mit der Monstranz den eucharistischen Segen. Die Automessen werden auch nach Ostersonntag weitergeführt.

VIDEO:






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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 27. April 2020 
 

@Alpenglühen - Im Augenblick geht's ja wirklich nur via Fernsehen/PC etc.

Mit synodalem Weg hat aber die derzeitige Situation definitiv nichts zu tun - sondern mit Corona-Schutzmaßnahmen.


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 Alpenglühen 27. April 2020 

@Diasporakatholik

Da ich mich arbeitsbedingt kurz fassen muß, erlaube ich mir, auf Art. 71379 hinzuweisen. Kard. Brandmüller sprach zwar nicht vom "Grillhähnchen", aber auch er brachte den Vergleich mit einem Koch im TV, der leckerstes zubereitet hat, aber der Zuschauer bleibt hungrig. Nicht einmal der Appetit wird gestillt.
Eine Erzählung: Ein Gast wurde durch den Duft! der Speisen in einem Restaurant satt. Er wurde vom Wirt verklagte, weil er nicht bezahlen wollte. Der Richter ließ den Gast die Münzen auf den Tisch werfen. Als der Wirt zulangen wollte, sagte der Richter: "Er wurde vom Duft satt, so bist du mit dem Klang der Münzen bezahlt".
Wenn es einmal nur noch am TV/PC geht, ist es etwas anderes. Solange jedoch, sollten wir nicht mit weniger als physischer Anwesenheit zufrieden sein. Wie gesagt, der Synodale Weg mit den angestrebten Änderungen läßt grüßen.


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 Diasporakatholik 27. April 2020 
 

@Alpenglühen

Tut mir leid, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie es bei mir wesentlich besser sein sollte, wenn ich im Autokino in meinem Wagen sitzend einer hl. Messe beiwohnen statt zu Hause vor dem Fernseher.
Ihr "Grillhähnchen-Vergleich" betrifft wohl allenfalls den physischen Kommunionempfang -ist aber recht zweifelhaft und wenig angebracht.

Wir haben gestern wieder in Bibel.tv das Pontifikalamt gehalten von Kardinal Woelki im Kölner Dom vor dem Fernseher mitgefeiert und dabei begleitet mit sehr einfühlsamen Gebets Worten des Kardinals die geistige Kommunion empfangen dürfen.

Bedauerlich, wenn Ihnen das alles abgeht vor dem Fernseher bzw. PC - hoffentlich sind Sie nicht eines Tages einmal auf eine solche Art der Messmitfeier krankheitsbedingt wie meine Frau angewiesen.


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 Alpenglühen 25. April 2020 

@Diasporakatholik – Ich respektiere, daß SIE zum Schutz Ihrer Frau die hl. Messe nur noch am

PC/TV „mitmachen“ u. nicht mehr vor Ort in die Kirche gehen wollen. Aber bitte wollen Sie mir nicht einreden, daß „PC/TV“ u. „vor Ort“ annährend das Gleiche wäre. Ein Vergleich:Ein Grillhähnchen im PC/TV bringt nicht einmal den Duft in die Nase, geschweige die Keule in den Magen.
Bf. Bätzing –Art. 71176- spricht von „Funke der Freunde“, der „auch so“ überspringen werde. Der Bf. hat gewiß kein Problem, er braucht ja als Zelebrant der hl. Messe nichts zu entbehren. Ich saß s. 17.03.20 fast jeden Tag für die hl. Messe am PC (EWTN) – bei mir hat’s bis heute nicht ‚gefunkelt’…
Bf. Lackner (Salzburg) fühlt sich durch die Bittbriefe belästigt; Bf. Feige hält die Absage der hl. Messe für ein Luxusproblem; ist irritiert, daß „Gläubige u. Kirchenführer einen angeblichen „Groll“ darüber, nicht zur Messe gehen u. die Sakramente empfangen zu können, jetzt weinerlich od. aggressiv ausdrücken.”
M.E. ist das Virus willkomm. Mittel, um die Agenda des Synodalen Wegs voranzubringen – Umbau der Kirche!

www.lifesitenews.com/news/german-bishop-criticizes-catholics-asking-for-sacraments-as-whining-belligerent


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 gloriosa 24. April 2020 
 

Diasporakatholik. Es ist ein großer Unterschied,

ob ich vor dem Fernseher mitbete oder räumlich bei einer Messfeier ( wenn auch im Auto ) zugegen bin.
Es ist gut, dass dieser Pfarrer anbietet, dass man auf diese Weise, die hl. Messe mitfeiern kann.


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 Diasporakatholik 24. April 2020 
 

Das unterscheidet sich nicht wesentlich von einer Fernsehmesse zu Hause mitgefeiert


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