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Papst lässt Frauendiakonat neu prüfen

9. April 2020 in Weltkirche, 45 Lesermeinungen
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Zehnköpfige Studienkommission unter der Leitung von Kardinal Petrocchi eingerichtet


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus will die Frage des Frauendiakonats neu untersuchen lassen. Wie der Vatikan am Mittwoch mitteilte, richtete er eine eigene Studienkommission unter Leitung von Kardinal Giuseppe Petrocchi ein.

Zum Sekretär ernannte der Papst Denis Dupont-Fauville (53), einen Mitarbeiter der Glaubenskongregation. Zu den zehn Mitgliedern des Gremiums gehören den Angaben zufolge die im schweizerischen Fribourg lehrende Theologin Barbara Hallensleben (63) und der in Lugano tätige Priester und Dogmatiker Manfred Hauke (63). Fünf der Kommissionsmitglieder sind Frauen.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



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Lesermeinungen

 phillip 14. April 2020 
 

Was kann von dieser erneuten Kommission und vom aktuellen Pontifikat erwartet werden? 1)

Wenn einer nicht mehr weiter weiß, … dann gründet er einen Arbeitskreis! Das sagt der Volksmund! Aber trifft das auf alle zu, die entweder keine oder nur eine falsche Vorstellung von der Wirklichkeit haben? Steckt vielleicht ein Nihilismus dahinter, für den nichts mehr gilt, nichts wahr und nichts verpflichtend ist? Gelten die Lehrinhalte der Katholischen Kirche, etwa zur Weihe von Frauen zu Diakoninnen, die auch der Hl. Johannes Paul II und Benedikt des XVI verkündet und als endgültig festgestellt haben, nicht mehr? Oder, ist das bisher dazu Verkündete so mehrdeutig und zweifelhaft, so dass dies einer Klärung bedürfte? Nun, bei denen, die die beiden genannten Päpste in ihren Persönlichkeiten und all ihre (schriftliche oder mündliche) Äußerungen kennen, obwalten mit Sicherheit keine derartigen Bedenken, zumal sie an Deutlichkeit keine Wünsche und Kritik übrig lassen; ihr Ja ist stets ein Ja, ihr Nein stets ein Nein gewesen! Bei so manchen Amtsträgern der Gegenwart scheint hingegen…


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 phillip 14. April 2020 
 

Was kann von dieser erneuten Kommission und vom aktuellen Pontifikat erwartet werden? 5)

… oftmals verwundert, warum die Damen, die nach ihrem Taufschein vermutlich auch katholisch getauft sind und die Diakonin, Priesterin oder sogar Bischöfin (ja, und auch Päpstin) werden wollen, nicht einfach zum evangelischen Glauben konvertierten, dies nicht tun, sondern trotz der endgültigen Regelung, zuletzt durch den hl Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. ein Abgehen von der Lehre der Katholischen Kirche vehement einforderten? Verfolgen womöglich auch diese einen religiösen Nihilismus? Fragen über Fragen!


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 lesa 10. April 2020 

OHne Maria kein Jesus

[email protected]: Sie haben sic nicht getäuscht. Der Papst tut es in guter Absicht. Er will das Ding nicht "drehen, bis es ihm passt". Ich vermute, dass er den Leuten zeigen will: "Auch unter Papst Franziskus kommt eine Untersuchung zu einem anderen Ergebnis." Papst Franziskus versteht die Bedeutung und er hat nach meiner Einschätzung ein gutes, Gespür für die anthropologischen Gründe.
Vor allem aber bin ich ganz gar zuversichtlich, dass durch die Fürsprache der Mutter Gottes der Herr alles lenkt, dass die Kirche geschützt ist. Denn das Anliegen "Frau in der Kirche" im Sinne, wie Maria selber Urbild der Kirche ist, ist zusammen mit dem Priestertum das Allerzentralste, darauf ruht ihr Verfasstheit in dieser Welt, und wie man ja sieht, zerfällt sie sonst. Volles Vertrauen in das Rosenkranzgebet!


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 Gandalf 10. April 2020 

@philipp

Bitte das billige Papst-Bashing hier einstellen, sonst gibt es eine Sperre! Sachliche Kritik ist ok, aber das persönliche Draufhauen wird nicht geduldet!


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 athanasius1957 10. April 2020 
 

Die alte Leier

Wir lassen so oft wählen, bis uns das Ergebnis passt!


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 Pilgrim_Pilger 10. April 2020 
 

Ja dass Problem, brennt jetzt auf den Nägeln...

In der Zeit der Pandemie an einem Gründonnerstag am dem das Kirchenvolk nahezu weltweit nicht an der Messe zur Einsetzung der Eucharistie durch unseren Erlöser Jeus Christus körperlich teilnehmen kann. Setzt der Bischof von Rom eine Studienkommission zum Frauendiakonat ein. Na ja die Zeichen der Zeit sind ja auch schwer verständlich, ich fürchte Gott Vater kann auch noch andere Zeichen setzen.


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 Montfort 10. April 2020 

Die Zusammensetzung der neuen Kommission:

Vorsitzender:
Kardinal Giuseppe Petrocchi, Erzbischof von L'Aquila

Sekretär:
Denis Dupont-Fauville, Mitarbeiter der Kongregation für die Glaubenslehre

Mitglieder:
Prof. Catherine Brown Tkacz, Lviv (Ukraine)
Prof. Dominic Cerrato, Steubenville (USA)
Prof. Santiago del Cura Elena, Burgos (Spanien)
Prof. Caroline Farey, Shrewsbury (Großbritannien)
Prof. Barbara Hallensleben, Freiburg (Schweiz)
Prof. Manfred Hauke, Lugano (Schweiz)
Prof. James Keating, Omaha (USA)
Prof. Mons. Angelo Lameri, Crema (Italien)
Prof. Rosalba Manes, Viterbo (Italien).
Prof. Anne-Marie Pelletier, Paris (Frankreich)

Quelle:

press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2020/04/08/0210/00474.html


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 Diasporakatholik 9. April 2020 
 

@siebenschläfer

Der von dem verehrten User Zeitzeuge verlinkte Artikel aus der SZ, den ich ebenfalls gelesen habe, ist in meinem Urteil völlig in Ordnung und maßvoll und zutreffend.

Ich bin nicht so beschränkt, dass ich nicht die Qualität eines Zeitungsartikels ebenso wie Zeitzeuge nüchtern und sachlich beurteilen kann, nur weil er in der SZ steht, die ich normalerweise nicht lese.

Wenn ich mich gegen pauschale und primitive Diffamierung dieser Zeitung wende, bin ich noch lange kein Apologet derselben.


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 Zeitzeuge 9. April 2020 
 

Lieber Diasporakatholik!

Vielen Dank für Ihre Zuschrift!

Ich werde hier, auch aus

gesundheitlichen Gründen

schon etwas kürzer treten, aber

mich nicht ganz verabschieden.

Tagespolitische Diskussionen werde ich

möglichst vermeiden und versuchen, mich

auf die theologischen Fragen zu

beschränken, aber weiterhin mit Quellen

und Verlinkungen bei Bedarf arbeiten.



Daher im Link eine Predigt von

H.H.Prof.Dr. Georg May (1926!), die sehr

gut für den den morgigen Karfreitag zur

Betrachtung geeignet ist.


Ich wünsche Ihnen und Ihrer lieben

Gattin und allen hier bei kath.net

besinnliche, restliche Kartage und ein

gesegnetes Osterfest 2020, das wir wohl

alle aus bekannten Gründen nie vergessen

werden!

Natürlich werde ich weiterhin an Sie

und Ihre Gattin im Gebet gedenken.

Laudetur Jesus Christus!

Ihr

Zeitzeuge

www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2020/20200329/


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 SalvatoreMio 9. April 2020 
 

Ja, was soll diese neue Prüfung?

Im besten Fall wäre das Ergebnis eine neue Bestätigung des bereits Festgestellten. Dennoch: im Bewusstsein der Gesellschaft ist ja längst ein Wandel eingetreten: evang. u. anglikanische Bischöfinnen längst akzeptiert (und man arbeitet ja energisch an der Ökumene); in unserer kath. Kirche: hinter den Kulissen erhalten Frauen immer wesentlichere Posten und "verwalten" bereits Priester; In der neuen Einheitsübersetzung, z. B. Römer 16,7 - wurde aus Junias eine JUNIA ... "herausragend aus den Aposteln". In einige Kinderbibeln hat man willkürlich zu den Jüngern gleich Jüngerinnen hinzugefügt. - So wird das Empfinden unter uns nach und nach verändert. Vielleicht ist das eine Art Gehirnwäsche? (Ich war lange in der Seelsorge tätig und weiß, dass Frauen seit langem - auch ohne Diakonat oder Priestertum - wertvollen Einfluss haben bei der Missionierung. Ist das nicht das Wesentliche?)


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 siebenschlaefer 9. April 2020 
 

@Diasporakatholik

Dass Sie in einem dezidiert katholischen Forum sich ausgerechnet zum Apologeten eines linksliberalen Blattes aufschwingen, das sich seit vielen Jahren mit seiner antikatkolischen Hetze einen (unrühmlichen) Namen macht, ist schon sehr befremdlich. Der Nick "Alpenprawda" existiert übrigens schon lange vor Gründung der AfD, und Prantls Eitelkeit scheint es sogar zu schmeicheln, wie ich in einigen Interviews heraushörte. Wer sich in D und Ö zur Linksaußenavantgarde zählt, hat jedenfalls ein SZ-Abo auf Lebenszeit, denen ist sogar "Die Zeit" zu rechts. Haben sie etwa die üblen Schmähungen vergessen, mit denen Prantl Papst Benedikt überzogen hat? Ich nicht!


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 JBE 9. April 2020 
 

Er kann s nicht lassen

Er kann’s nicht lassen,wenn nicht das für ihn passende Resultat herauskommt , einfach nochmals eine Kommission einzuberufen bis er hat,was er will. Der Hl. Johannes Paul brauchte zur Klärung dieser Frage keine Kommission.Eine solche braucht es nur,wenn sich jemand immer hinter andern verstecken will. Die Kirche ist aber (noch) keine Demokratie.


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 Diasporakatholik 9. April 2020 
 

@Fischlein

Es handelte sich um den Thread http://kath.net/news/71248 "Kardinal Pell freigesprochen" mit einem Kommentar des Users "Zeitzeuge" vom 8.4. und Rkk von Andrzej123 darauf ebenfalls am 8.4.

Ich bin selbst sehr hellhörig bei einem gewissen Jargon mit bekannten pauschal-abwertenden Schlagwörtern wie Lügen- oder Lückenlose u.ä., worunter ich auch den diskriminierenden Begriff "Alpen-Prawda" für die SZ subsummiere.


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 Chris2 9. April 2020 
 

Ich korrigiere mich.

Ich hatte dem Papa non emeritus hier kürzlich zugutegehalten, dass er die durchgegangenen Gäule des Synodalen Weges gebremst habe. Doch das war offensichtlich nicht ernst gemeint. Also machen wir es eben wie die Grünen bei der Einführung der Doppelspitze: Wir lassen so oft abstimmen, bis das Ergebnis passt. Praktisch, wenn man das Gremium dabei selbst besetzen kann...


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 Fischlein 9. April 2020 
 

Lieber @Diasporakatholik

Ich habe hier im Forum keinen Beitrag von Andrzej123 gelesen und deshalb verstehe ich nicht, was Sie konkret erreichen wollen.
Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang dieser Mitforist „sz” als "Alpen-Prawda" genannt hat. Das aber sofort in die Nähe des "AfD-Jargons o.ä." zu bringen, finde ich übertrieben.
Mit der AfD verbindet mit höchstens eine Enttäuschung, nichts mehr. Gerade als Christ sehe ich keinen Grund, die SZ zu verteidigen. Zu viele Artikel zur Kirche (Glauben) und anderen Themen habe ich dort gelesen, wo die echte Suche nach Wahrheit schwer zu finden war. Anspruchsvoll ist diese Suche für den Leser, der nach anderen Quellen schauen sollte.


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 Fides Mariae 1 9. April 2020 
 

@Philosophus: Eher doch keine Entwarnung

Einer von 10 Gutachtern kann das Gutachten nicht stark beinflussen. Man denke an denen einen australischen Richter bei der ersten Berufung von Kardinal Pell. Er war für die Aufhebung des Urteils, die zwei anderen haben sich durchgesetzt.
Ich denke, das Prof. Hauke eher der "Vorzeigekonservative" in dieser Gruppe sein könnte.


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 Diasporakatholik 9. April 2020 
 

Lieber Zeitzeuge, lassen Sie sich bitte nicht von Andrzej123 provozieren

Ich habe mir Ihren Kommentar im Kardinal Pells Rehabilitierung behandelnden Thread nüchtern und aufmerksam und vor allem ruhig durchgelesen und pflichte Ihnen da voll bei.

Ebenso Ihrer Berechtigung auf einen einschlägigen Artikel zur hierzulande nicht vorhandenen Anzeigepflicht sexuellen Missbrauchs auch gerade in Familien in der SZ zu verlinken, den ich durchaus für berechtigt, bemerkenswert und ausgewogen halte.

Die SZ generell als "Alpen-Prawda" abzuwerten, wie es Andrzej123 tut, ist eher "AfD-Jargon o.ä." - ich werde den betr. User Andrzej123 jedenfalls kritisch im Blick behalten, denn ich mag es nicht, wenn stets sachlich argumentierende Katholiken wie Sie, hochverehrten Zeitzeuge, hier völlig unberechtigt denunziert und angegriffen und so vielleicht gar die Lust verlieren in diesem katholischen Forum weiterhin zu kommentieren.


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 landpfarrer 9. April 2020 
 

Dass Kardinäle als Laien undenkbar sind, ist Ihre These. Da das Kardinalat nicht iuris divini ist, könnte es vom Papst als Oberstem Gesetzgeber ("Herr über die canones") relativ einfach aufgelöst werden und seine Aufgaben zu denen ja in vorzüglicher Weise die Papstwahl gehört, einem neu zu schaffenden Gremium übertragen werden. Auch könnte das Kardinalskollegium wohl auch umgestaltet werden und durch die Aufnahme von Laien eine echte Repräsentation von "Klerus und Volk" nicht nur Roms sondern der ganzen Kirche gewährleistet sein.
Ihre Ansicht, dass dies ein "Bruch mit der Tradition" wäre, scheint mir nicht zutreffend, es wäre ein Bruch mit einer Tradition, die aber nicht eine unveränderliche ist, keinesfalls jedoch ein Bruch mit der Tradition im Sinne der Lehrüberlieferung oder gar "Apostolischer Tradition".
Der Papst konnte ja z.B. auch die "Niederen Weihen" aufheben, wie dies der Sel. Paul VI. tat da diese eben nicht zur unabänderlichen Tradition der Kirche gehörten.


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 landpfarrer 9. April 2020 
 

@Philosophus (2)

Der letzte Nichtpriester als Kardinal war im 19. Jahrhundert Kardinal Theodulf Mertel, ein Italiener mit Bayerischen Wurzeln. Er diente unter mehreren Päpsten u.A. unter Pius IX. Er wollte eigentlich keine Höhere Weihe empfangen, liess sich aber bewegen, wenigstens die Diakonatsweihe zu empfangen. Er feierte in seinem ganzen Leben nie eine Hl. Messe, starb 1899 hochbetagt mit 93 Jahren. .


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 Winrod 9. April 2020 
 

Warum noch einmal prüfen?

In der Bibel steht doch: euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein!


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 landpfarrer 9. April 2020 
 

@Philosophus

Was das geltende Kirchenrecht angeht, haben Sie zweifelsohne Recht.
Das Kardinalskollegium sollte den Klerus Roms repräsentieren, da der Papst Bischof von Rom ist. Er wurde auch im Anfang noch -wie jeder Bischof in der Alten Kirche- von Klerus und Volk seiner Diözese geweiht. Nach den heutigen Regelungen des Kirchenrechts und schon seit Jahrhunderten ist die Römische Verankerung des Kardinalskollegiums eher eine Fiktion. In früheren Jahrhunderten hatten z.B. gewisse Herrscherhäuser das Privileg, einen Kardinal zu stellen. Oft waren diese Kardinäle nur Inhaber Niederer Weihen und schieden manchmal freiwillig oder notgedrungen wieder aus dem Kardinalat z.B. wenn ein einer Fürstendynastie angehörender Kardinal innerhalb der Dynastie als Thronfolger gebraucht wurde. Da man die Niederen Weihen niederlegen konnte, war es dann möglich, dass der ehemalige Kardinal legitim heiraten und Nachkommen zeugen konnte.


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 Philosophus 9. April 2020 
 

@myschkin

Bitte um Beachtung, dass die Kardinäle eben den Klerus von Rom repräsentieren, der eben aus Bischöfen, Priestern und Diakonen besteht. Daher gibt es Kardinalbischöfe, Kardinakpriester und Kardinaldiakone. Jeder bekommt bei seiner Kreierung in diesem Sinne eine römische Titelkirche zugewiesen. Kardinäle waren immer Kleriker, zumindest mit den niederen Weihen ausgestattet und keine Laien. Vor diesem Hintergrund sind Frauen als Kardinäle gänzlich unmöglich und im Lichte der Tradition auch undenkbar!


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 girsberg74 9. April 2020 
 

@hape „Die Kirche handelt in meinen Augen gerade, als sei sie geradezu ökumenebesoffen.“

Ist doch klar!

Nachdem wir, etwa von Kardinal Marx, oft genug zu hören bekommen haben, dass es um „Brot“ geht für alle, - Einheitsbrot, versteht sich - , konnte die Frage nach Durst nicht ausbleiben; war fürs erste vielleicht genierlich.

Auf langen hindernisreichen Wegen, wie etwa dem synodalen, ist die Stillung des Durstes natürlich das Allerwichtigste, wenn auch einige durch Übertreibung ein schlechtes Beispiel geben mögen.


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 lesa 9. April 2020 

Danke!

[email protected]: Dass Sie das sehr unangenehm getroffen hat, verstehe ich. Aber vergessen wir nicht: "Der Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut." (Eph 6) Der Zerspalter bringt Missverständnisse in den Sinn und will Streit und Entzweiung stiften. An den Heiligen Tagen sowieso. Sofort ein Gesätz vom Rosenkranz beten und daran denken, was der Herr alles eingesteckt hat. Und dann wusch er denn Jüngern die Füße.
Danke für die Literaturhinweise! Sie sind zum Teil bekannt. Aber es ist enorm hilfreich, sie auf diese Weise sofort griffbereit zu haben!
Und ein gesegneten, heilgen Tag heute!


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 lesa 9. April 2020 

Begründete Zuversicht

@philosophus: Danke! Diese Zuversicht scheint wohl begründet. Auch deswegen, weil der Heilige Vater doch hat erst unlängst bewiesen hat, dass er nicht von der Lehre der Kirche abrücken will.


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 Stephaninus 9. April 2020 
 

@philosophus

Sie sprechen mir aus dem Herzen - so wird es sein.


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 myschkin 9. April 2020 
 

Einfacher wäre es,

das Kardinalat für Frauen zu öffnen. Denn die Tradition, dass Kardinäle Bischöfe sein sollten, ist relativ jung. Es handelt sich ja um kein Weiheamt. Gegen eine verdiente Äbtissin im Kardinalsrang wären m. E. die Bedenken geringer.


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 Philosophus 9. April 2020 
 

Entwarnung

Wenn der Papst irgendwelche Absichten hätte, ein Frauendiakonat einzuführen, hätte er NIEMALS Prof. Manfred Hauke in diese Kommission berufen, der die Unmöglichkeit der Frauenweihe bereits in seiner Dissertation behandelt und seitdem auch immer wieder bekräftigt hat! Der Heilige Vater ist dem ihm unterbreiteten Vorschlag einer Frauenweihe eben nicht näher getreten und sich auch nicht von der weinerlichen Betroffenheit einiger Diözesanfunktionäre (etwa Linz) beirren lassen. Aber wäre es nicht einfach vorstellbar, dass Papst Franziskus seine Entscheidung durch ein theologisches Gutachten bekräftigen möchte (auch wenn es vermutlich nichts Neues enthalten wird)?


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 stephanus2 9. April 2020 
 

Typisch...

..Papst Franziskus !


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 Smaragdos 9. April 2020 
 

Deconstruxit Ecclesiam

Passt doch zu seinem Programm, die Kirche zu dekonstruieren! Da ist ihm keine Mühe und keine Kommission zu schade.


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 Stephaninus 9. April 2020 
 

Vermutlich ist das gut

Die Namen der Kommission scheinen für Qualität zu stehen. Es ist besser, wenn diese Frage von Rom angegangen wird, als dass jede Lokalkirche hier mit völlig absurden Vorstellungen vorprescht. Insofern beruhigt mich diese Nachricht mehr, als dass ich da schon was Schlimmes befürchte.


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 Zeitzeuge 9. April 2020 
 

Liebe lesa und Diadochus!

Ich gebe zu, daß der hier gegen mich

objektiv

unberechtige Vorwurf, ich hätte in eine

"Kampagne gegen die Familien"

eingestimmt, schon hart getroffen hat.

Sie wissen, daß zwei meiner vier Kinder

schwerbehindert sind und in den über

25 Jahren, die ich als Personaler tätig

war, galt ich als "Kümmerer"!

Deshalb fällt es mir nicht leicht, hier

weiterzumachen.

Zum Thema verweise ich auf den Link!

Weitere, kritische Aufsätze von

Prof.Dr. Manfred Hauke:

Der Frauendiakonat als Hebel zur
Veränderung der Kirche

Forum kath. Theologie 14 (1998),
Seite 132-147

Die Diakonissen waren keine Diakoninnen,

Theologisches 42 (2012), Nr. 07/08,

-online abrufbar!-
Seite 309-319

Zusammenfassend:

Leo Scheffczyk (Hrsg.):

Diakonat und Diakonissen

400 Seiten, EOS-Vlg., 2002

Ich hoffe, daß sich in der (eigentlich
unverständlichen) neuen Kommission, die
Stimmen der dogmatischen, aber auch
historisch begründeten Vernunft durchsetzen.

OREMUS!

www.kathnews.de/das-dreistufige-weiheamt-muss-eine-einheit-bleiben


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 JuergenPb 9. April 2020 

Wie oft noch?

Wie oft soll dieses Thema noch geprüft werden – solange, bis ein Ergebnis herauskommt, das der ein oder anderen Gruppe genehm ist?


29

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 Fides Mariae 1 9. April 2020 
 

So lange forschen, bis das "richtige" Ergebnis da ist

Manfred Hauke garantiert zwar bei diesem Thema für gute Arbeit, nehme ich an, aber hoffentlich ist er nicht nur das im guten Sinne konservative Feigenblatt in dieser Gruppe. Dass es eine neue Kommission gibt, finde ich unanständig. Das sieht doch danach aus, dass so lange "geforscht" wird, bis das gewünschte Ergebnis da ist. Ein solches Vorgehen ärgert mich.


30

0
 
 hape 9. April 2020 

Pandemie der Häresie

Es geht bei dieser Diskussion nie nur um den Diakonat der Frau, sondern im Grunde immer um die langfristige Untergrabung des Weihesakramentes. Der Diakonat der Frau ist nur der Hebel zur Abschaffung des besonderen Priestertums, zugunsten des allgemeinen Priestertums. Denn das Weihesakrament ist das entscheidende Ökumenehindernis.

Die Kirche handelt in meinen Augen gerade, als sei sie geradezu ökumenebesoffen. Das korrespondiert mit der synodalen Utopie vom Umbau der kirchlichen Hierarchie, wie sie besonders in Deutschland angestrebt wird, dem Martin-Luther-Land. Anscheinend gehört diese Frage aber sogar zu einer weltweit wuchernden Pandemie der Häresie.

Die kirchliche Strukturreform und der Ökumenewahn sind das spießige Echo der gesellschaftlichen Strukturreformversuche der 68er-Bewegung. Die politisierte Kirche wird damit genauso scheitern, wie alle anderen marxistisch-sozialistischen Experimente auch. Hoffentlich ist das dann der Fanfarenstoß zu einer neuen Gegenreformation.


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 Lilia 9. April 2020 
 

Von wegen "das Geld den Armen geben!"

Der Peterspfennig wird zunehmend für unsinnige Aktionen und längst überholte Prüfungskommissionen rausgeschmissen:
Wie oft will PF denn noch Untersuchungen zum Diakonat der Frau anstellen?! Bis am Ende das richtige Ergebnis rauskommt?!
Dazu braucht er nur die "richtigen" Theologen einzuberufen. Die werden's dann endlich richten!


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 lesa 9. April 2020 

Vergessen wir nicht, für den Papst zu beten

Es wird aller Voraussicht nach dazu führen, dass dem Ansinnen des synodalen Weges eine Absage erteilt wird "aufgrund der neuesten Untersuchung", die nicht anders ausfallen kann als die vorherigen, aufgrund der Fakten. Anders geben die keine Ruhe.
Und vergessen wir nicht für den Papst zu beten, obwohl die Coronakrise viel Zeit für Gebet beansprucht.


13

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 la gioia 9. April 2020 
 

Und ich dachte, der Papst hätte in diesen notvollen Zeiten der Kirche und der Gläubigen andere Sorgen....


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 elisabetta 9. April 2020 
 

Wenn die Kommission

zu der falschen Erkenntnis kommt, dass ein Frauendiakonat mit der Lehre der Kirche vereinbar ist, dann kann sich Papst Franziskus ja die Hände in Unschuld waschen wie Pilatus. Aber weiß er, was er tut?


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 Diadochus 9. April 2020 
 

Handwerk

Was krumm ist, wird zurechtgebogen. Die Studienkommission solls endlich richten. Der Papst hätte Handwerker beauftragen sollen.


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 Lämmchen 9. April 2020 
 

wie oft

denn noch? Ist doch schon die dritte Kommission in 20 Jahren


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 ChemMJW 9. April 2020 
 

Wozu taugt diese Kommission?

Wie oft muss man eine Frage beantworten, die schon mehrmals beantwortet worden ist? Langsam wächst der Verdacht, dass die Frage erneut gestellt wird bis man die lang ersehnte Antwort bekommt.


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 wedlerg 9. April 2020 
 

Murx geht weiter

Die historische Aufarbeitung ist völlig klar. Ein Weiheamt haben Frauen in der Urkirche ie eingenommen. Aber PF will offenbar irgendeine Quadratur des Kreises und richtet wieder ein Gremium ein. Irgendwann wird ein Gremium ein ihm genehmes Ergebnis liefern.


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 ThomasR 9. April 2020 
 

beunruhigende Tendenz in den letzten Jahren

ist eine Abwertung des Wirkens und Personen von Ordensfrauen in der Kirche. So wenigstens mein subjektiver Eindruck.

Es gibt leider Ordinariaten, wo man zu Gunsten der Laien auf den Einsatz von Ordensfrauen beinahe vollständig verzichtet hat. Sind Ordensfrauen keine Frauen mehr?
Es gibt zwar immer weniger Ordensfrauen in Deutschland, aber es gibt sie immer noch. Es gibt auch neue spirituelle Gemeinschaften.

Eine fromme Ordensfrau als Leiterin eines Pfarrverbundes? Warum eigentlich nicht.
Manchmal gewinnt man leider den Eindruck, dass bei der Vergabe der Leitungsfunktionen in der Kirche sowohl Ordensfrauen als auch ständige Diakone umgegangen werden.
Absterben von vielen alten Frauenorden ist Realität in Deutschland, trotzdem habe ich kein Verständnis dafür, dass keine neue Frauenorden von der Weltkirche eingeladen werden.
Kloster Maria Engelport ist eine gelungene Neugründung von einem Frauenorden (da fehlen auch keine Ordensberufungen) im deutschsprachigen Raum.


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 horologius 9. April 2020 
 

Also, auf ein Neues!


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