SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
- George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
- US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
- Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
- Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
- Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
- Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
- Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
- „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
- Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
- Viel Lärm um nichts?
- Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
- Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
- Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
- Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
| 
US-Erzbischof: Abtreibung und Euthanasie sind die Lebensschutzthemen11. April 2020 in Prolife, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sobald der Sinn für Gott verloren gehe, drohe der Sinn für die Würde des Menschen verloren zu gehen, zitiert Erzbischof Samuel Aquila den heiligen Papst Johannes Paul II.
Denver (kath.net/lifesitenews/jg)
Samuel Aquila, der Erzbischof von Denver, hat in einem Artikel für die Bistumszeitung Denver Catholic Abtreibung und Euthanasie als die wichtigsten Themen des Lebensschutzes bezeichnet. Beide seien in sich schlechte Handlungen. Er warnt davor, andere Themen wie Immigration oder Klimawandel als moralisch gleichbedeutend mit Abtreibung und Euthanasie zu bewerten.
In einem anderen Artikel in derselben Ausgabe des Denver Catholic analysiert Luis Granados den Unterschied zwischen direkten Angriffen auf das Leben und anderen Missständen, schreibt der Erzbischof. In Fragen der Migration oder des Umweltschutzes seien Abwägungen und kluge Entscheidungen gefragt. Wie viele Einwanderer kann ein Land aufnehmen? Unter welchen Bedingungen? In Fragen der Abtreibung oder der Euthanasie gebe es keine Abwägungen dieser Art. Diese Handlungen seien immer schlecht, schreibt Granados unter Berufung auf die Enzyklika Veritatis splendor, verfasst von Papst Johannes Paul II.
Erzbischof Aquila zitiert die Enzyklika Evangelium vitae (EV), ebenfalls von Papst Johannes Paul II. Dieser habe festgestellt, dass der Sinn für den Menschen, seine Würde und sein Leben verloren zu gehen drohe, sobald der Sinn für Gott verloren gehe. Umgekehrt sei festzustellen, dass die Verletzung des Moralgesetzes, insbesondere wo es um den Respekt für das Leben und die Würde des Mensche gehe, zu einer fortschreitende Verdunkelung der Gegenwart Gottes komme. (EV 21)
In den letzten zehn Jahren habe sich die Lage verschlechtert. Assistierter Selbstmord sei legalisiert und die Ehe vom Verfassungsgerichtshof neu definiert worden. Leider seien auch einige Bischöfe zu der Ansicht gelangt, Abtreibung solle nicht mehr ein entscheidendes Kriterium für das Wahlverhalten sein, kritisiert der Erzbischof von Denver.
Die Corona-Pandemie werde zeigen welchen Respekt die Gesellschaft der Würde der Person entgegen bringe. Werden wir jedes menschliche Leben respektieren, schützen, lieben und ihm dienen, oder werden wir nur auf uns selbst schauen? Werden wir das Leben der älteren Menschen ebenso sehr respektieren wie das der Jungen? fragt Erzbischof Aquila.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | girsberg74 11. April 2020 | | | | Wichtige Unterscheidung! „Unbedingte Gebote / Verbote“ versus „Abwägungen“.
Stünde manchen Moralaposteln gut an, sowohl solchen in der Gesellschaft als auch in kirchlichen Gruppen. |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuLebensschutz- Marsch für das Leben/Warschau: rund 40.000 Teilnehmer!
- Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
- ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
- Dezidiert pro-Life: Papst erhebt Leiter der Päpstlichen Akademie für das Leben zum Bischof
- Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
- Linksradikaler Anschlag auf Veranstaltungsort eines Lebensschutz-Treffens
- Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
- Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
| 






Top-15meist-gelesen- Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
- „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
- "Derselbe Polarstern"
- Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
- George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
- Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
- Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
- Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
- Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
- Viel Lärm um nichts?
- Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
- Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
- Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
- Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
|