Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  4. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

#corona - USA: Keine Beichte über das Handy möglich

3. April 2020 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dies hat die US-Bischofskonferenz diese Woche betont. Auch das Sakrament der Krankensalbung darf von einem Priester nicht an eine Krankenschwester oder auf eine Arzt übertragen werden


USA (kath.net)
In den USA bleibt im Coronavirus-Zeitalter auch die Beichte via Handy weiterhin verboten. Dies hat die US-Bischofskonferenz diese Woche betont. US-Erzbischof Leonard Blair, der Vorsitzende des Ausschusses der US-Bischöfe für den Gottesdienst, verweist dazu auf ein Gutachten der Gottesdienstkongregation und erklärt dazu, dass dadurch das Beichtgeheimnis gefährdet sei und daher ein Telefongespräch nicht möglich. Blair erinnerte aber, dass eine Vergebung der Sünden trotzdem möglich sei, wenn der Gläubige "vollkommene Reue" empfinde. Der US-Bischof erklärte auch, dass das Sakrament der Krankensalbung von einem Priester nicht an eine Krankenschwester oder auf eine Arzt übertragen werden dürfe.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbstlicht 4. April 2020 
 

Chris2

An die vollkommene Reue, die Liebesreue habe ich auch gedacht, als ich meinen Kommentar schrieb, doch davon wird kaum mehr gesprochen.
Ich bin vollkommen überzeugt, dass wenn ein Sünder aufrichtig bereut, Gott ihm verzeiht. Nicht nur, weil dies auch die kirchliche Lehre besagt, sondern weil Gott in das Herz der Menschen schaut und ihren guten Willen erkennt.
Deshalb finde ich eine Beichte per Telefon sehr befremdlich.

Wenn ein Sünder nicht mehr ein noch aus weiß, wäre es dann nicht besser, der Priester würde ihn persönlich aufsuchen und mit ihm sprechen?
Ein Hirt sollte zu seinen Schafen gehen, ein gewissenhafter Priester zu den Menschen, die ihn brauchen.
Man kann ja Vorkehrungen treffen, dass der räumliche Abstand gewahrt bleibt.

Es gibt ja auch keine Trauung per Telefon, keine Beerdigung, keine Priesterweihe per Telefon.
Das Beichtsakrament verdient es nicht, banalisiert zu werden.


2
 
 Chris2 4. April 2020 
 

@Herbstlicht

Die Bibel gibt zu "Telesakramenten" naturgemäß nichts her. Voraussetzung für eine gültige Beichte sind zunächst v.a. die Reue des Sünders, ein ehrliches Schuldbekenntnis (in der Urkirche sogar öffentlich, was sich aber nicht bewährt hat - man denke nur an z.B. Ehebruch) und die Lossprechung durch den Priester. Letztere kann nach den Worten Jesu u.U. verweigert werden - oder muss es sogar (z.B. dann, wenn offensichtlich keinerlei Reue oder Wille zur Besserung besteht). Doch "Telesakramente" hält die Kirche aus sicherlich guten Gründen für ungültig. Doch Gott wird mit allen umkehrwilligen Sterbenden barmherzig sein, die ohne eigene Schuld nicht mehr beichten konnten, aber die "vollkommene Reue erweckt" haben.


3
 
 norbertus52 3. April 2020 
 

@SalvatoreMio

Vergelt's Gott, auch Ihnen Gottes Segen und einen guten gesegneten Beginn der Hl. Woche


3
 
 SalvatoreMio 3. April 2020 
 

Krankensalbung

Der Herr segne Sie auf all Ihren Wegen; jetzt besonders, wenn Sie denen nahe sind, die Christus suchen und menschlichen Trost.
Liebe Grüße!


3
 
 Herbstlicht 3. April 2020 
 

Ein Lob den amerikanischen Bischöfen!

Heute, im Nachrichtenblatt, kündigte der Leiter unserer SE -ein progressiv eingestellter Priester- an, bei ihm per Telefon beichten zu können.
Pardon, ich finde das nicht richtig.

Unser Priester N.N., ein noch relativ junger Mann, geht doch sicher auch einkaufen und derjenige, der die Beichte wünscht, vermutlich auch.
Warum also sollte ein Beichtgespräch nicht möglich sein, wenn auf den nötigen Abstand geachtet wird?


6
 
 SalvatoreMio 3. April 2020 
 

Sakramentenspendung

Es ist richtig, dass die US-Bischofskonferenz diese Entscheidung getroffen hat! Auch in Deutschland gibt es seit langem abstruse und ungültige Versionen, wie hier und da das Sakrament der Buße vollzogen wird.
Aber ja, es ist absolut nicht in Ordnung, Personen die Sakramente zu verweigern und das womöglich in Todesnot! Nicht jeder Sterbende stirbt ja an gefährlichen Viren. Im Grunde ist dieses Verhalten der Priester nichts Anderes, als wenn der einzige Supermarkt schließt und die Leute Gras essen müssen. Das ewige Leben ist MEHR als das irdische Leben!


7
 
 norbertus52 3. April 2020 
 

Sakramente

Dann soll sich die Hierarchie nicht zurückziehen und die Priester das tun lassen wozu sie Priester geworden sind.
Sakramente zu spenden, den Menschen in Notsituationen beizustehen und ihnen das Brot des Lebens zu reichen und sie nicht abzuspeisen mit Internet und TV.


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Erzdiözese New York droht Insolvenz – jetzt sollen Pfarren Geld aufbringen
  4. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  5. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor
  6. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  7. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale
  10. Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Liegt ein Schisma in der Luft?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz