Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. MAGNIFICA HUMANITAS
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  12. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Adios Toni!
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

Lütz: "Der massenhafte Tod wird auch für Atheisten ein Problem"

3. April 2020 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bekannter Psychiater und Theologe: In einer solchen Krise könne man laut Lütz daher erleben, auf wen man sich wirklich verlassen könne und auf wen nicht, wer menschlich Substanz habe und wer nur oberflächlich überall mitgeschwommen ist.


Köln (kath.net)
"Das Ausmaß dieser Epidemie überschreitet alles, was die Menschheit bisher erlebt hat. Selbst bei der Pest im Mittelalter waren nur bestimmte Gegenden betroffen, jetzt ist es gleichzeitig die ganze Menschheit." Dies meint der bekannte Psychiater und Theologe Manfred Lütz in einem Interview mit der FAZ über das Coronavirus. Er glaube, dass in einem Jahr unsere Welt gewiss eine andere sein werde. Es werde weiterhin auch Spaß und Unterhaltung geben, aber der der grenzenlose Zynismus des 'DieterBohlenHeidiKlumOliverPocher-Kartells", das mit völlig überdrehten Schwachsinnseinfällen auf Kosten schwächerer Menschen hemmungslos Kohle macht, werde es schwerer haben.

Laut Lütz komme man in der Corona-Pandemie mit einem Schön-Wetter-Gott nicht weiter. "Als Christ glaube ich aber an einen mitleidenden Gott, der mir gerade im Leid nahe ist und ich glaube, dass es über den Tod hinaus ein ewiges Leben gibt und einen Sinn des Ganzen." Man konnte jahrzehntelang gut verdrängen, dass das Leben todernst sei, da das Drama des Todes jedes einzelnen Menschen laut Lütz im Schatten unserer Gesellschaft in den diskreten Sterbezimmern der Krankenhäuser und Pflegeheime stattfand. Jetzt dränge sich aber der Tod massenhaft in alle Nachrichten. "Das ist aus meiner Sicht aber auch für Atheisten ein Problem...", betont Lütz.

Der Psychiater erinnert in dem Zusammenhang mit der Epidemie an den Auschwitzüberlebenden Jehuda Bacon, der ihm erzählte, wie dieser in Auschwitz erlebt habe, wie hochgebildete Menschen sich wie moralische Schweine verhalten hätten und ganz einfache Menschen wie Heilige. In einer solchen Krise könne man laut Lütz daher erleben, auf wen man sich wirklich verlassen könne und auf wen nicht, wer menschlich Substanz habe und wer nur oberflächlich überall mitgeschwommen ist.

Corona - Leeres Toilettenpapier-Regal in Supermarkt




Symbolfoto (c) kath.net/Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  7. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  8. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  9. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  12. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz