SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Ein unvermeidliches Schisma?
- Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
- Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- „Die große Würde des Priestertums besteht …“
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
- Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
- Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
- Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
- Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
- Bischöfe aus aller Welt werden in Rom über Familien in Krisen sprechen
- Das sakrale Abenteuer als Zukunft der Kirche
- Frankreich verzeichnet Anstieg an antichristlichen Vorfällen
| 
Moskauer Patriarch: Gläubige sollen wegen Corona zu Hause beten2. April 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Russisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt fordert Menschen auf, in kommenden Tagen keine Kirchen zu besuchen und Anweisungen der Gesundheitsbehörden strikt zu befolgen
Moskau (kath.net/KAP) Der Moskauer Patriarch Kyrill I. hat die Gläubigen dazu aufgerufen, zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus derzeit nicht in Gotteshäusern, sondern daheim zu beten. "Ich fordere Sie auf, in den kommenden Tagen keine Kirchen zu besuchen", sagte das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt laut Agentur "Interfax" nach der Liturgie in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale am vergangenen Sonntag. Dazu erinnerte er an das Beispiel der von der Kirche als Heilige verehrten Maria von Ägypten aus dem 4. Jahrhundert. Wie die Eremitin, die der Erzählung nach lange in der Wüste lebte und fastete, sollten auch die Gläubigen nun zu Hause bleiben und sich die "Heilige Asketin" zum Vorbild nehmen.
Der Patriarch betonte, dass ihm die Entscheidung äußerst schwerfalle. Seit 51 Jahren predige er und rufe die Menschen dazu auf, in die Kirche zu kommen. "Ich habe mein ganzes Leben diesem Ruf gewidmet, und ich hoffe, Sie verstehen, wie schwierig es für mich ist, jetzt zu sagen: Verzichten Sie auf den Besuch von Kirchen", wurde Kyrill zitiert. Ausdrücklich forderte der orthodoxe Patriarch die Gläubigen auf, die Anweisungen der russischen Gesundheitsbehörden strikt zu befolgen.
An der Liturgie in der Christ-Erlöser-Kathedrale nahmen laut "Interfax" nur wenige Menschen teil. Einige von ihnen trugen Masken, hieß es in dem Bericht.
Nach offiziellen Angaben lag die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Russland am Montag bei mehr als 1.800. Am Montag wurde auch in der Hauptstadt Moskau eine Ausgangssperre verhängt. Ausnahmen gelten nur für Einkäufe, den Weg zur Arbeit oder zur Mülltonne. Das russische Parlament stimmte nach Berichten internationaler Nachrichtenagenturen am Dienstag unter anderem auch für härtere Strafen gegen Verstöße bei Quarantäne-Vorschriften. DIe Regierung von Michail Mischustin erhielt zudem Vollmachten für eine Verhängung des Ausnahmezustands.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuOrthodoxie- Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
- Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
- Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
- Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
- Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
- Weihesakrament und Leitungsvollmacht
- „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
- Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
- Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
- Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
| 





Top-15meist-gelesen- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
- Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
- Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
- Ein unvermeidliches Schisma?
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
- Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
- „Die große Würde des Priestertums besteht …“
- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten
- Vor 50 Jahren anerkannt: Die wunderbare Heilung des Soldaten Vittorio Micheli in Lourdes
- Das sakrale Abenteuer als Zukunft der Kirche
- Plakate der TFP stellen Juni als Herz-Jesu Monat heraus
|