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USA: Virginia lässt weiterhin Abtreibungen zu2. April 2020 in Prolife, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Nicht dringend notwendige medizinische Eingriffe werden verschoben, um medizinische Ressourcen für die Bekämpfung des Coronavirus frei zu halten. Abtreibungen sind aber ausgenommen.
Richmond (kath.net/LifeNews/jg)
Im US-Bundesstaat Virginia sind nicht medizinisch begründete Abtreibungen weiterhin erlaubt. Gouverneur Ralph Northam hat eine entsprechende Ausnahmeregelung, die auch Abtreibungskliniken umfasst, erlassen.
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen hat Northam alle nicht wesentlichen Unternehmen schließen lassen. Auch alle nicht dringend notwendigen medizinischen Eingriffe müssen verschoben werden. Ausnahmen gibt es für ambulante Besuche in Kliniken, Einrichtungen für Familienplanung und Notfälle. Die Anordnung gilt bis 24. April.
Das Büro des Gouverneurs begründet die Verschiebung nicht notwendiger medizinischer Eingriffe mit der erwarteten Knappheit medizinischer Güter, wenn sich das Coronavirus weiter ausbreitet.
Lebensschützer wie Judie Brown von der American Life League kritisieren die Entscheidung des Gouverneurs. Abtreibungen seien in fast allen Fällen nicht medizinisch notwendig, dürfen aber unter der geltenden Bestimmung weiter durchgeführt werden. Gleichzeitig würden empfindliche Geld- und Haftstrafen verhängt, wenn ein Gottesdienst mit mehr als zehn Teilnehmern abgehalten werde. Dies sei unverhältnismäßig, kritisiert Brown.

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